Being John Malkovich

 USA 1999
Drama, Romanze, Komödie, Fantasy 05.05.2000 112 min.
film.at poster

Ein zufällig entdeckter Geheimkanal läßt jeden Eintretenden in den Körper John Malkovichs schlüpfen.

Eine absurde Idee, durchgespielt bis zur letzten Konsequenz: Ein Puppenspieler entdeckt durch Zufall in einem Büro einen Geheimkanal, der jeden Eintretenden ansaugt und genau 15 Minuten lang in den Körpper eines gelangweilten Starschauspielers (John Malkovich als John Malkovich) wirft. Der Mime wird zur Marionette derer, die ihn "besetzen".

Quelle: Viennale 99'

Details

John Cusack, Cameron Diaz, John Malkovich
Spike Jonze
Carter Burwell
Lance Acord
Charlie Kaufman

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Rein ins Hirn
    Die Grundidee zu dieser Groteske ist gar nicht mal so schlecht und hält auch das Interesse für lange Zeit wach. Zumal die Anfangssequenz eindrucksvolle Bilder eines Marionettentheaters bietet. Und es gibt viele Möglichkeiten einer Interpretation von Details, die von der Oberfläche wegführen. ’Der Puppenspieler hält die Welt an einem Faden.’
    Doch nach etwas mehr als einer halben Stunde verflacht das Ganze durch die sich wiederholende Gleichförmigkeit der Ereignisse. Tamtam und Klamauk beherrschen die Szene. Das gelegentliche optische Aufblitzen von Promisupport (z.B. Sean Penn) wirkt etwas gewollt. Durch die zum Teil schlecht ausgeleuchteten Szenen geht der Überblick mitunter verloren, wer denn gerade zurzeit im Hirn von John Malkovich steckt oder es mit wem durch ihn treibt. Auch die Lösung aller Probleme durch das Auffinden einer Möglichkeit zum ewigen Leben ist hübsches gedankliches Beiwerk, ebenso wie die angedeutete Geschlechtsumwandlung. Und der Titelheld spielt sich selber und sorgt bisweilen recht ausgelassen für Abwechslung.
    Eine interessante Idee ist bei aller Konsequenz einige Umdrehungen zu weit geschraubt worden. Das muss einfach auf dem Konto für Langatmigkeit abgebucht werden. Schöner Anfang und schönes Ende bieten Halt wie zwei Buchdeckel. Der Zwischenraum ist nicht uninteressant, aber Seite für Seite oft das Gleiche.

  • Zwei Seelen wohnen in meiner Brust...
    Selten war ich bei einem Film so sehr hin- und hergerissen: Eine Minute empfand ich ihn als genial, zwei Minuten später als himmelschreienden Unsinn und war knapp davor, das Kino zu verlassen. Im Endeffekt kam ich dann zu dem Schluß, daß er einfach außergewöhnlich war, ohne jegliche positive oder negative Wertung.

  • Schwach
    Die Story: "Wir sind die totale Weicheier! Kommt, sehet uns an!" .
    Eine dekadente Scheiße. So wird warscheinlich auch High Fidelity sein.
    So viel zum J.C., J.M. und C.D. Einfach zum kotzen!!! Bruaaach!!!

  • Enttäuscht
    Mich hat der Film extrem enttäuscht. Er war zeitweise zu wenig lustig um zu lachen und zu wenig traurig um zu weinen. Er war fast originell, aber dazu doch zu krank. Ab der Mitte des Filmes hat sich in mir etwas Langeweile breitgemacht, da war das Thema schon etwas zu sehr ausgeschlachtet und auch das voraussehbare Ende hat mich nicht befriedigt. Und mir persönlich war das zuwenig, was aus dem Thema gemacht wurde: kann es wirklich nur ums Bumsen und um Machtspielchen gehen, wenn man im Körper eines anderen ist. Also: gibt\

  • kurz und bündig
    aussergewöhnliche story line - darsteller gut, und die geniale idee einer rekursiven identitätsdarstellung. wie sehe ich mich, wenn ich mich von innen sehen, wenn ich mich von innen sehe, wenn ich mich von innen sehe, ....

  • entschlüsselt
    der menschliche code ist entschlüsselt! scheiße - ´gattaca´ ist keine science fiction mehr.
    vielleicht werd ich jetzt noch schnell zum einsiedler bevor es zu spät ist! bye

  • KIFFTAUGLICHKEIT 9/10
    einfach schräg... flasht vom anfang bis zum ende. die handlung überschlägt sich teilweise und beschert einem als höhepunkt eine rekursive reise Johns in sich selbst. also ran an die bongs!

  • 28 tage - hmmmm, hehe
    also sandra blollock hab ich noch nie wollen sehen. die filme wo die da mitspielt - alle a schaß, ob ´speed´ (mit dem oberkoffer keanu rif), oder ´das netz´, und und und, grauslich. und jetzt
    ´28 tage´, weil ich halt ein kleiner maso bin, hab ich ma den reinzogen. oje, oje, tausend klischeetypen und auch der bewährte ´suicide´, alles alte bekannte, sie alle waren da. und dann, dann das unerwartete - ein schaudern überkommt mich, als die beiden schwestern (blollock und die andere) sich am ufer des klinikeigenen sees aussprechen. keine aufdringliche musik, echte nachvoll´fühl´bare gefühle - alles da. plötzlich mag ich auch den witzigen schwulen (war der jetzt schwul oder nicht?) typen, der mir zuerst so auf die nerven gegangen ist. wunderbar die ganze anstaltsambiente. herrlich der korb den die blollock ihrem depperten freund gibt. und am ende war alles super! ich bin wiedermal in eine hinterhältige hollywoodfalle getappt. diese rehab is´n echter erfolg! 8/10

  • Einzigartig - Eigenartig
    Ziemlich strange der Film, aber was solls, über lange Strecken unterhaltend aber manchmal auch extrem langweilig...eine ausführliche Kritik zu dem Film gibts übrigens unter http:/beam.to/filmkritik....Schladi

  • unzählbar
    eben. keine zählung der ebenen. ein gutes gefühl im bauch und voll erfüllt nach dem film.

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