Birth

 USA 2004
Drama, Krimi 23.12.2004 100 min.
6.10
Birth

Eine Frau beginnt ernsthaft zu glauben, dass sie in einem 10jährigen Jungen die Inkarnation ihres toten Ehemannes vor sich hat.

Zehn Jahre nach dem plötzlichen Tod ihres geliebten Mannes Sean befreit sich Anna (Nicole Kidman) endlich aus dem Tal der Schatten -sie will ein neues Kapitel beginnen und den charmanten und gebildeten Joseph (Danny Huston) heiraten, der der schönen jungen Witwe schon seit drei Jahren geduldig den Hof macht. Über Annas Entschluss freut sich auch ihre elegante und herrische Mutter Eleanor (Lauren Bacalb| die Joseph gern in der gemeinsamen Wohnung an der hochherrschaftlichen Upper East Side in New York willkommen heißt.

Bald nach der Verlobungsparty taucht wie aus dem Nichts ein ungeladener Gast auf: Der 10jährige Sean. Er behauptet, er sei Annas verstorbener Mann Sean. Und er warnt sie vor der Ehe mit Joseph.

Ist es denkbar, dass Annas Mann in Gestalt dieses Kindes zu ihr zurückgekehrt ist? Wie könnte sie sich weigern, ihre einstige Liebe zu ihm neu zu erleben?

Details

Nicole Kidman, Lauren Bacall, Danny Huston, Cameron Bright, Arliss Howard, Anne Heche u.a.
Jonathan Glazer
Alexander Desplat
Harris Savides
Milo Addica, Jean-Claude Carrière, Jonathan Glazer
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Birth or no Birth
    Die Idee, die dem Film zugrunde liegt, ist ja ganz interessant, egal ob man nun an Reinkarnation glaubt oder nicht. Und auch trotz der beeindruckenden schauspielerischen Leistung von Nicole Kidman, bleibt doch ein schaler Nachgeschmack zurück.
    Bevor die Kidman sich zum zweiten Mal verheiratet, taucht ein zehnjähriger Bub auf und behauptet, ihr vor 10 Jahren verstorbener früherer Ehemann Sean zu sein. Man ist redlich bemüht, das konsequent durchzuziehen, an entscheidender Stelle bleibt die Logik aber auf der Strecke. So ist es letztlich eine Glaubensfrage. Hölzerne Dialoge und unglaublich lange Kameraeinstellungen (fast wie bei Tarkowskij) sind etwas gewöhnungsbedürftig. Gegen Ende wird es dann fast unerträglich, wenn Kidman vor ihrem 2. Zukünftigen kniet, seine Hand küsst und ihn um Verzeihung bittet. Und in der letzten Einstellung im Hochzeitskleid in der Brandung umherirrt.
    Schwimmt der Film auf der Esoterik-Welle, die ja wieder Konjunktur hat? Die Beatles waren in den 60er Jahren in Indien, ist schon lange vorbei – das kann es also auch nicht sein. Wozu dann dieses Konstrukt?

  • Skandalfilm?
    Dies sollte ja einer der Skandalfilme des Jahres sein! Denkste! Der Film ist ziemlich langweilig. Auch die Skandalszenen sind zum Gähnen. Insgesamt also eher enttäuschend. Siehe mein Review auf www.hyperion-film.com