Böse Zellen

 A/D/CH 2003
Drama, Romanze 120 min.
6.30
Böse Zellen

Manu überlebt einen Flugzeugabsturz, kommt jedoch Jahre später bei einem Autounfall ums Leben.

Ein Schmetterling schlägt mit den Flügeln und löst damit einen Sturm über dem Golf von Mexico aus, der seinerseits zu einem schrecklichen Flugzeugabsturz führt. Das Schicksal will, dass die 24 jährige Manu als einzige überlebt.

Sechs Jahre später: Manu arbeitet im Supermarkt einer österreichischen Kleinstadt. Das Leben, dass sie mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter, ihren Geschwistern und Freunden verbringt, weitet sich durch alte und neue, zufällige und gewollte Bekanntschaften zu einem Netz von Beziehungen, das sich durch Ursache und Wirkung ständig weiter webt.

Die Schicksale all derer, die in diesem Netz gefangen sind, bestimmen sich durch selbstgefällte Entscheidungen, die oft zu Liebe,Verständnis und Glück führen. Aber auch zu Schuld, Leiden und sogar zum Tod.

Details

Kathrin Resetarits, Ursula Strauss, Georg Friedrich,
Barbara Albert
Martin Gschlacht
Barbara Albert
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Spitze!
    Gut dass Geschmäcker verschieden sind, ich fand den Film nämlich großartig! Abseits von krampfhaften Versuchen Hollywood nachzuäffen (wie es der ORF in diversen Fernsehproduktionen immer wieder versucht) ist dieser Film ein Lichtblick, und beweist, dass österreichische Filme durchaus hohes Niveau haben können, auch ohne Düringer, Dorfer & Co. Besonders hat mich Ursula Strauss beeindruckt.
    Bitte mehr davon :-)

  • Unglaublich FAD
    Ein österr. Film darf in unserer Zeit eines aufjedenfall nicht und zwar UNTERHALTEN. Ich weiß nicht wieso ich so masochistisch veranlagt bin und es immer wieder probiere, sei es jetzt Jedermanns Fest, Hundstage oder eben Böse Zellen. Grundvorraussetzung für diese Filme scheint, hauptsache FAD und langweilig und dazu natürlich noch eine riesige Portion von 'möchte gern-hirnwichserei' dabei. Leider bin ich unbelehrbar und werde mir weiterhin österr. Filme im Kino ansehen in der Hoffnung das auch 'Nichtkabarett-Filme' in Österreich gut sein können. Die Hoffnung lebt...

    Re: Unglaublich FAD
    Du bist wohl einer der Menschen, denen der Film MA2412 gefallen hat. Böse Zellen ist großartig und war keine Sekunde FAD.

  • Bitte mit sowas aufhören!
    Der österreichische Film muss anfangen, Geschichten zu erzählen, die das Publikum fesseln. Ansonsten wird er weiterhin pseudo- existenzialistischen Blödsinn verzapfen, der niemanden außer den Filmemachern selbst etwas gibt. Wahrscheinlich ist das ein zu hartes Urteil, aber ¿Böse Zellen¿ ist eine einzige Qual.

    Über zwei Stunden hinweg bewegt er sich ziellos zwischen den unterschiedlichen Charakteren und erzählt auf dem Weg nichts über Schicksal oder Zufall oder kosmische Zusammenhänge oder was auch immer er sich als Thema bzw. Subtext gestellt hat. Und auch wenn Albert ¿Böse Zellen¿ als ihren ¿Todesangst ¿ Film¿ bezeichnet ¿ über den Tod und seine Effekte auf betroffene Menschen wird eigentlich auch nichts gesagt. Das ist eine Soap Opera, die halt die Grenzen des ¿guten Geschmacks¿ überschreitet und insofern nahtlos an die ¿Tabubrüche¿ in der jüngeren österreichischen Filmgeschichte anschließt.

    Ein schrecklicher Film und der amerikanische Kolumnist Jeffrey Wells hat etwas sehr Wahres darüber geschrieben: "[...] I couldn't wait to see how Albert would depict [the themes]... except she didn't. Not during the first hour, at least. So I lost interest. [...] I got up, walked out and defiantly began to live my life again. It felt wonderful to be on the street and not to be sitting in a theatre watching FREE RADICALS. I felt proud, brave, free."

    Re: Bitte mit sowas aufhören!
    dem ist nichts hinzuzufügen. wenn das der österreichische film ist, na bitte. wer hundstage mochte, wird sich hier wohl fühlen.
    übrigens: ist barbara albert ein pseudonym ulrich seidls oder umgekehrt?