Casino Royale (2006)

 USA/GB 2006
Thriller, Abenteuer, Action 24.11.2006 144 min.
8.00
Casino Royale (2006)

Das 21. James Bond-Abenteuer: Daniel Craig gibt in der Hauptrolle sein Debüt als "007" und kämpft gegen den spielsüchtigen Erzschurken Le Chiffre.

Der berühmteste Geheimagent der Welt kehrt zurück - diesmal in der Gestalt von Daniel Craig. In seinem 21. Abenteuer bekommt es 007 mit einem dubiosen Bankier, der mit seinen Gewinnen Terroristen unterstützt. Nur James Bond kann ihn stoppen...

Basierend auf dem ersten Roman von Ian Fleming, schrieben Neal Purvis und Robert Wade zusammen mit dem Oscar®-nominierten Autor Paul Haggis ("Million Dollar Baby") das Drehbuch. Regie führt erneut Martin Campbell, der schon 1995 mit "Goldeneye" unter Beweis gestellt hat, dass er dem Agenten frischen Wind einhauchen und Bond in eine neue Richtung führen kann. 007 ist bereit für sein nächstes Abenteuer.

Details

Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Caterina Murino, Clemens Schick, Ludger Pistor u.a.
Martin Campbell
David Arnold
Phil Meheux
Neal Purvis, Robert Wade, Paul Haggis
Sony Pictures Filmverleih Gmbh

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • bin vollends begeistert
    Seitdem ich diesen Film gesehen habe kann mich kein anderer mehr begeistern. Nie zuvor gabs einen Film mit soviel Action die einem den Atem stocken lässt und soviel Romantik. Als James endlich seine Vespa wiedersieht und er die Augen erleichtert niederschlägt hatte er mein Herz gewonnen. In dieser einfachen Gestik liegt soviel Unausgesprochenes. Ein Hoch an der Drehbuchautor!! Diesem Film fehlt einfach NICHTS.

  • Der Film ist gut, echt gut
    Schön dass dieser Bond einen wirklich in Spannung versetzt!
    Fein auch, dass es tatsächlich Pointen gibt, die nicht an den Haaren berbeigezogen werden.
    Echt gut, dass man sich einfach mal wieder so richtig reinsetzen kann und mitleben kann und sich auch nicht über zahlreiche, meist unnötige Feuerwerke ärgern muss. Die gibts in diesem Bond nicht und das ist ein Grund mehr, ihn zu mögen!

  • Eh cool Man - Teil 1
    Handlung vom Film:

    Alles beginnt in Prag. MI 6 Chef DRYDEN hat angeblich den MI 6 betrogen. Angesetzt wird auf ihn JAMES BOND (Daniel Craig). DRYDEN ist tot und BOND hat den 00 Status.

    Weiter geht¿s in Uganda, Mbale, LE CHIFFRE wird ins Spiel gebracht. Der soll das Geld von Terroristen vermehren, verspielt es aber und muss bei einem Pokerspiel teilnehmen um 150 Millionen US $ zu gewinnen, er ist mächtig, stinkreich und hat Kontakte in fast jedes Land der Erde.

    Ein gewisser Mr. WHITE vertraut ihm die Summe von 101.260.000 US $ an. Ein großes Flugzeug spielt im Film eine große Rolle, und STEVEN OBANNO, ein Warlord der Terrororganisation Lord´s Resistance Army.

    BOND ist inzwischen in Madagaskar um einen Terroristen zu verfolgen, bis in die Botschaft der Stadt von Nambutu. Er erwischt ihn, und entwischt der Polizei und kommt so auf das geheime Codewort Ellipsis. Das ganze führt ihn in einen Einbruch in die Wohnung von M, seiner Chefin, und weiter nach Nassau auf den Bahamas, dort trifft er ALEX DIMITRIOS, und seine Frau SOLANGE. Von dort nach einigen Zwischenstops geht es nach Montenegro zu einem alles entscheidenden Pokerspiel und eine ganze Menge mehr gefährlicher Abenteuer.

    Dort trifft er auf seine Kollegin VESPER LYND die ihm im Auftrag des MI 6 mit 10 Millionen US $ aushelfen soll, und trifft auf einen Mittelsmann MATHIS.

    Ein bisschen meine Meinung über den Film:

    Zu langweilig sagen viele Leute, das sage ich nicht, die ersten und die letzten 20 Minuten sind von allererster Güte, auch wenn er ein bisschen zu unlogisch ist. Der Mittelteil der ist etwas lange geraten, Action fehlt, bisschen brutal ist er, und ja mir geht das ganze Getue um Pokern sowieso am Nerv. Interessant war das man Anfangs sieht wie Bond den Doppelnullstatus kriegt, er verliebt sich ja auch in Vesper Lynd, die eigentlich sehr hübsch aussieht, sehr intelligent ist, sehr zerbrechlich wirkt, einfach perfekt, so wirkt keine Frau, und ja sie wirkt wie ein Trampel irgendwie. Wie ne reiche Schlampe die nichts über sich erzählt aber sie spielt leider nicht so gut wie Judi Dench als M, was auch kein Wunder ist bei der Grande Dame des englischen Kinos.

    Physisch ziemlich beansprucht muss Bond sich durch einiges durchkämpfen, läuft durch halb Madagaskar und landet trotzdem wieder gesund woanders, verfolgt von der halben Polizei demoliert er eine Botschaft, springt von einem Kran zum anderen, wo selbst Spiderman nen Ständer kriegt, hat ein paar Kratzerchen, die auch sonst wie im Film einfach verschwinden, schwebt in Todesgefahr und ist wieder super drauf, Naja da lasse ich mir lieber doch dieses unauffällig auffällige Produktplacement gefallen von Sony und Nokia.

    Ich finde den Spagat zwischen Terror und Geld hat der Film nicht so sehr geschafft, zu sehr ist er von Action am Anfang und fehlender Komödie geführt, die aber in den Film reingehört, der ganze Bond Flair ist dahin und ich schätze mit dem 21. Bond beginnt ein neuer Wind zu wehen. Im Film wird er gefoltert, dann ist so was wie ein Schnitt oder Szenenwechsel, vieles wurde für die Jugendfreigabe ab 12 rausgeschnitten oder weg gelassen, vielleicht gibt es dann nen Directors Cut der 3 Stunden dauert, der Film ist sehr lange, er hat unnötige Pokersequenzen die langweilig sind, eine schöne Gegend, und nette Darsteller, aber als Beginn einer Bondserie, wo es dann eigentlich mit ¿Dr. No¿ weiter gehen sollte, so ist es ja gedacht, ist der Bond Film meiner Meinung nach nicht das gelbe vom Ei, zu sehr wurde Wert auf Düsternis und Charakterbildung gelegt die aber nicht zu Tage kommen.

    Vielleicht muss man den leicht aggressiven Look ein bisschen entstauben und Filmrollen umwenden das man dahinter kommt wieso der Film eine Daseinsberechtigung hat. Also Pierce Brosnan hat mir besser gefallen, er war mehr Gentlemenhafter, Daniel realistischer, er ist der 6. Bond und er versteht sein Handwerk, er passt und ich wünsche ihm mehr Text, mehr Action, weniger Poker,

    leider fehlt das ganze Flair-3
    Diese Story basiert auf einer Kurzgeschichte von Ian, genauso wie die 1987 er Version ¿Im Hauch des Todes¿, der übrigens genauso hieß in der Buchversion.

    Als damals JFK das Skript zu Casino Royale 1966 gelesen hat, wurde er James Bond Fan. Aber nicht für lange. Übrigens der Wagen mit dem Bond zum Ocean Club bei Miami fährt ist eine 2007 er Sportversion vom Ford Mondeo, der übrigens noch ein Prototyp ist, ich würde ihn aber trotzdem gerne haben. Übrigens Daniel Craig ist der 2. Bond der unter 40 Jahren alt ist, seit George Lazenby, dem schrecklich blöden Bond in
    ¿Im Geheimdienst Ihrer Majestät¿. Der war damals 1969 als der Film ins Kino kam, süße 30 Jahre jung.

    Das Skript übrigens ist seit 1999 bekannt, und Sony hat ja die Rechte auf diesen Film, MGM hat Sony die Rechte um 10 Millionen US $ abgekauft. 1954 war übrigens die 1. Verfilmung mit Peter Lorre in der Hauptrolle dieser Story von Fleming. Der übrigens 1. und seltene Bond Film aller Zeiten.

    Übrigens wer aufgepasst hat, Felix Leiter, der Neger im Film, der ja sehr wichtig ist, diese Persönlichkeit tauchte schon 1989 auf, in ¿Lizenz zum Töten¿, zuvor ist noch nie ein Charakter aufgetaucht, auch ist es der Erste Bond Film ohne die Person Q und sonstige geile Gimmicks, und noch nie zuvor hat Bond mit M so viel zu tun gehabt und so wenig mit dem MI 6.

    Unglaublich das Daniel Craig für die Rolle 10 Kg an Muskelmasse zugenommen hat. Der Schatzmeister im Büro von M übrigens im Film ist Phil Meheux, der Chef der Photographie des Filmes. Übrigens in dem Film wären noch einige Folterszenen mehr zu sehen gewesen, aber dann hätte der Film keine 12 er Freigabe bekommen, und nur da lässt sich viel Kohle mache, wenn Kinder den ohnehin brutaleren Film sehen, mit Eltern natürlich. Gedreht wurde ja auf den Bahamas, in Prag, das ist die Altstadt in dem Film, in Venedig, sieht man, am herrlichen Comer See in Italien, das ist am Ende, der ist irre schön, und übrigens im Film ¿Dr. No¿ gab es auch keinen Q und keine Mrs. Moneypenny.

    Übrigens die Filmyacht im Film von Le Chiffre ist eine Sunseeker Predator 108, 32 Meter lange, 70 Tonnen leicht, 11.000 Tonnen Treibstoff passen rein und 1 Woche Urlaub kosten dort zwischen 65 und 70.000 US $.
    Das Flugzeug am Anfang ist übrigens der Airbus 380, aber es wurde Skyfleet genannt, obwohl kurz Boeing zu lesen ist, und das Cockpit klar ein Airbus Cockpit ist, das weiß man wenn die Alte mal Flugbegleiterin war.

    In Russland war es der erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten, beim Start her, in England er erfolgreichste Bondfilm aller Zeiten, und kein Bond war bisher so unbeliebt wie Craig, da man ihn zu weich ansah, zu Softiemässig und zu einfach und mit 38 Jahren zu jung. Übrigens auch interessant ist die Tatsache das die Filmserie um 007, damals produziert von Barbaras Vater Albert R. Broccoli, begann 1962 mit "James Bond jagt Dr. No" und zählt bis heute 21 Teile. Broccoli hatte alle Filmrechte an Flemings Romanen erworben, nur "Casino Royale" gehörte Charles Feldman, der 1966 mit einer eigenen Produktion versuchte, an der damals grassierenden Bond-Mania teilzunehmen. Die Agentenparodie mit David Niven geriet jedoch zum künstlerischen wie kommerziellen Flop.

    Fazit:

    Mir gefiel der Film wenn er auch verbesserungswürdig wäre, ne ganze Menge. Das Flair ist weg, Action und Realismus ist da und darum

    83 von 100

    Düster und realistisch - Teil2
    geilere Frauen, mehr Liebesszenen, ja so kenne ich Bond, charmant wie Sean Connery, aber das wird wohl außer mir keiner mehr erreichen.

    Der Titelsong ist übrigens Scheiße bei dem Film, ich hätte mir nicht nur eine andere Vesper Lynd gewünscht, sondern auch einen Song wie Highway to Hell. Der Film ist bodenständiger, ja das ist er, aber auch langweiliger und er ist befreit von jeglichem Klischee. Leider muss ich zugeben. Ich hätte mir einen anderen gewünscht, aber mir bleibt der Film trotzdem in gutem Gedächtnis und für Fans und 16 Jährige ist der Film zu empfehlen.

    Ein bisschen über den Film:

    Da ist nun das 140 Minuten lange Remake der Version von 1967, die damals ganz anders als James Bond mäßig war. Da merkt man bei dem Film eigentlich schon die 150 Millionen US $ Produktionskosten, und weiß gar nicht das der Streifen 137 Mille in den USA und 348 Mille weltweit eingespielt hat, und der erfolgreichste Bond weltweit mit 350 Millionen US $ Einspielergebnis ist. Und bei dem Film sind viele Dinge anders als in anderen Bond Filmen.

    Er trinkt keinen Cocktail, Geschüttelt oder gerührt sagt er nicht, fährt nicht den typischen Aston Martin, hat mehr Action und Chuzpe als seine Vorfahren, verliebt sich stark, opfert sich fast auf, wird gefoltert, hängt am seidenen Faden aber was für einen, der Film ist brutaler, und ein Pokerspiel ist wesentlicher Bestandteil des Filmes, und mir kommt vor als wäre das eigentlich von ¿Maverick¿ geklaut, und ich muss sagen, Mel Gibson bei der ähnlichen Rolle gefiel mir damals viel besser.

    Daniel Craig ist am 2.3.1968 in England geboren, er ist 1,80, das hier ist sein 42. Film, er ist viel düsterer als seine anderen Filme. Übrigens wer aufpasst, im Film kommt ein Passwort vor, wenn man die Buchstaben eingibt, das sieht man ja im Film, müsste nach dem Wort die Zahlenfolge ¿ wie ja beim Handy SMS
    schreiben ¿ 837737 sein, in Wirklichkeit gibt Bond aber fälschlicherweise 836547 ein.

    Übrigens die Idee zu dem Bond hatte ja angeblich Quentin Tarantino, der wollte auch Pierce Brosnan nehmen, aber die Produzenten übergingen ihn angeblich und so nahmen sie Martin Campbell als Regisseur. Im Film sieht man auch einen 1964 er Aston Martin, denselben Wagen den Bond in ¿Goldfinger¿ und ¿Feuerball¿ gefahren hat.

    Das Hotel Casino Royale war das Hotel Splendide in Montenegro, und Bond hatte Zimmer Nummer 738, wenn man aufgepasst hat. Und wenn man eine Frau ist, und viele Frauen sind ja parfumsüchtig warum auch immer, schließlich gab Gott Ihnen einen guten Geruch der bei gewissen Praktiken gut zur Geltung kommt, ja wenn man so eine ist und aufpasst, weiß man, dass das Parfum im Film von Vesper nichts anderes ist als Melograno bei Santa Maria Novello. Wieder etwas das für die Werbung gemacht wurde.

    Wer sich mit Wein auskennt weiß das der Rotwein den Bond im Hotel trinkt mit einer verheirateten Frau ein Château Angélus, Premier Grand Cru Classé Saint-Émilion ist. Ein besonderes französisches Weingut. Übrigens es ist auch der Erste Bond Film der nicht als Bootleg wie die anderen Filme in China erhältlich ist. Ja im Kino hatten die nie Bond, das ist den Kommunisten zu amerikanisch. Kann man verstehen wenn man den ganzen Kommerz und Werbemist sieht.

    Übrigens der neue Aston Martin im Film, geiles Auto, kostet 300.000 US $ und an einem Nachmittag wurden 3 dieser Autos zu Schrott gefahren. Ja, ja so ein paar kleine Sekundenszenen dauern schon eine ganz schön lange Zeit. Und im Original Skript wäre ja Vesper übrigens nackt zu sehen gewesen, in einer Dusche, aber Daniel Craig war dagegen, der böse Spielverderber, so müssen brave Männer Ihre netten Freundinnen wieder zu Hause ertragen mit dem ganzen Cellulites in den Nasenlöchern. Und in anderen Löchern oder in der Nähe.

    Das Skript übrigens ist ja von Ian Flemming, der mit dieser Idee dass 1. James Bond Skript schrieb, und 1967 wurde es komödiantisch mit David Niven in Szene gesetzt.

  • Casino Royale
    Zuerst mal: Ich fand den Film wirklich gut. So ziemlich der beste Bond bis jetzt.
    Hier ein paar Gründe:
    1.) Ich habe, bevor ich den Film angesehen habe, das Buch gelesen und der Film hält sich ziemlich genau daran. (Also in der zweiten Hälfte. Die erste Hälfte ist neu).
    2.) Daniel Craig, auch wenn er nicht viel mit den bisherigen Bonddarstellern gemein hat, entspricht ziemlich genau dem Bond, der im Buch beschrieben wird.
    3.) Die Action ist grandios.
    4.) 'Casino Royale' ist ein Film, der eine halbwegs realistische Handlung hat. Es ist nicht irgendjemand, der die Weltherrschaft an sich reißen will oder ähnliches. Der Film handelt von aktuellen und teils glaubhaften Themen.
    Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
    Auch wenn es kein typischer Bondfilm ist, finde ich es toll, was sie aus dem Material gemacht haben.

    Ach und übrigens: Warum darf Bond nicht einmal "stupid bitch" sagen wenn es angebracht ist?

  • Mal ohne Hype betrachtet ...
    Nein, nein, nein! Dieser Film gefiel mir nicht so recht. Von mir aus ein durchschnittlicher, typischer Hollywood-Actionfilm mit teils grandioser Kameraarbeit (vor allem die rasante Eröffnungs-Szene) aber kein James Bond. Der Charme eines galanten Roger Morre oder eines smarten Sean Connery, die selbstironische Darstellung eines Q oder Miss Moneypenny, die trickreichen und raffinierten Gadgets, seltsame, übertriebene, fast lächerliche aber sich dafür für immer in's Hirn brennende Figuren wie ein Beißer - all dies fehlt hier zur Gänze. Manche mögen behaupten, das sei auch gut so. Denn es wurde ja schon lange Zeit für eine Frischzellenkur des Herrn Bond. Da hätte ich ebenfalls nichts dagegen gehabt.

    Nur machte sich diese hauptsächlich durch eine fast schon proletenhafte Derbheit eines Terminator-artigen James Bond (Eröffnungsszene: Mit dem Kopf durch die Wand) und pseudomäßigen Realismus á la 24 (Folterszene) bemerkbar. Alte Klischees, wie die chauvinistische Darstellung der Frauen, die darauf beschränkt sind, naiv in der Gegend rum zu sitzen, dabei gut auszusehen und die tollen Männer beim Kartenspiel und bei ihrem ¿Männerding¿ zu bestaunen, von dem sie ja selbst nichts verstehen), werden hingegen weiterhin eifrigst bemüht. Hier ist von einer James Bond-Evolution nichts zu sehen.

    Zusätzlich hat mich die Geschichte ja ganz und gar nicht reingezogen. Wen interessiert ein lächerliches Kartenspiel in einem Casino? Worum ging es überhaupt? Dazu trübten weiters diverse Szenen, die mit unrealistischen Ansätzen nur so glänzten: So schreibt ein ¿Geheimagent seiner Majestät¿ seine Kündigung mal spontan per E-Mail. Ein paar lieblose Zeilen reichen - dann ist die Sache erledigt. So in etwa stellt sich das wohl ein pubertierender Teenager vor. Aber ich glaube, der Regisseur ist doch bereits erwachsen, oder? Ein Geheimagent zu sein ist wohl eine Entscheidung für¿s Leben, ich denke nicht, dass man da so mir nix dir nix einfach kündigen kann, wie einen Job beim McDonalds.

    Manche Szenen waren ambitioniert angelegt (die tragische Zusammenbruchszene unter der Dusche), aber haben mich nicht überzeugt. Sie erschienen mir zu geplant, zu aufgesetzt. Wollte da jemand kurzfristig anspruchsvoll sein? Achtung, Spoiler: Ich finde auch, dass zum Schluss nicht unbedingt ein Haus versinken muss, damit es einen Showdown rechtfertigt. Es war einfach unnötig und sah seltsam aus.

    Warum gefällt vielen der neue Bond? Weil sich jeder das Schlimmste erwartet hat und weil viele der Ruf aus dem Land der Kritiker, die dann doch von einem Herrn Craig überzeugt waren, ereilt hat, von dem jeder annahm (ein wenig Hype durch die mannigfaltigen Medien, die uns jederzeit anspringen, vorausgesetzt) er trüge die Wahrheit in sich. Vielen Dank ¿ ich entziehe mich hiermit dem Hype und sage, dass dies nicht einmal ein unterhaltsamer Popcorn-Film war.

  • Warum nur?
    Ich versteh nicht, warum alle Leute den neuen James Bond Film so toll finden.
    Der Vorspann war zwar gut umgesetzt, aber passt nicht zu James Bond. Auch dass er eine Frau wortwörtlich als "Blöde Kuh" bezeichnet....
    Und das mit dem Martini...
    Mir hat der Film überhaupt nicht gefallen, auch wenn ich zugeben muss dass ich ziemliche Vorurteile gegenüber Daniel Craig habe.

  • wirklich gut
    und sehenswert:
    James ist nicht der superheld, sondern verletzlich und darf auch fehler machen, dadurch leidet man viel mehr mit der Person mit.

    am ende hat er ein bisschen seine längen, aber wenn man weiss worauf die leute rauswollten ist es auch ok: nämlich warum j.b. zu frauen so ist wie er ist.

    ich hab ihn echt gut gefunden und kann ihn nur weiterempfehlen. ein gutes stück film. James bond modernisiert, und die sprüche sind auch nicht mehr so aufgesetzt und überhaupt - craig ist sowas von ....!!!

    Re:wirklich gut
    und wie er als Superheld dargestellt wird! Die Folter-Szene war absolut notwendig, sonst hätte man ja gar nicht mehr mitgelebt - so unverwundbar der Herr Bond da gewirkt hat. Da hat sich der gute Mann wohl kurzfristig im Marvel Comics Universum verirrt.

    Re: Für den Arsch !!!!!!!!!!!
    Der Film sollte eher heissen Jan Polansky spielt James den POLAK´EN !!!Mit dieser osteuropäischen Baustellen-Visage hätte er eher den Film "Casino Pilsen" spielen sollen !

    Ein paar ukrainische 20 Euro-Nutten dazu und es wäre perfekt geworden... ;

    ZUM SCHEISSEN
    dieser Darius Coslovsky - oder wie immer dieser Idiot auch heisst !!!

  • Re:Höchstnote ...
    Das stimmt. Aber wenn mal etwas auf Filmtipps ist, dann ist es ja meistens ein guter Film. Schlechte Filme werden dort ja gar nicht erst vorgestellt, für mich ist die Seite eher ein Quell an Film-Empfehlungen ("Was leihen wir uns heute abend aus"), vor allem was das asiatische Kino und Cineastenkino betrifft.

    Der Bond ist aber wirklich gut. Ich hätte ihm aber auch nur 7 von 10 gegeben.

    Re:Höchstnote ...
    Nicht böse gemeint, denn mir gefällt der Film auch. Aber bei filmtipp.at bekommen ja fast alle mind. 7 von 10 Punkten. Offenbar bewerten da nur Personen, die dem jeweiligen Film schon wohlgeneigt sind ... just my 2 cents

  • @ vantage
    "Ein Bond sollte im Detail nie auch nur annähernd ernst sein."

    wie kommst du denn auf diesen unsinn?????

    Re:@ vantage
    Weil ich mir sonst lieber Fraund "Trottelaufklärung" (guter Name) die Nachrichten anschauen kann. Da werden ja auch Leute beim Sushi-Essen vergiftet. Da brauche ich die Realität nicht im Unterhaltungskino, oder hältst Du James Bond für einen Lehrfilm!

    Es liegt aber alles im Auge des Betrachters. Meiner Meinung nach wäre Craig eine tolle Besetzung für den Bösewicht. Oder für einen russischen Agenten ( er sieht ja sogar dem Putin etwas ähnlich).

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