Commander Hamilton

 1998 1998

Hamilton

Krimi, Action 115 min.
film.at poster

Alarm im russischen Murmansk. Eine Atombombe wurde von Extremisten aus einem streng geschützten Waffenlager gestohlen. Die CIA bittet den schwedischen Geheimdienst um Hilfe, da bekannt geworden ist, dass sich die Rakete auf dem Weg nach Skandinavien befindet. Commander Hamilton (Peter Stormare), Offizier des schwedischen Geheimdienstes, wird mit dieser schwierigen Mission betraut. Und tatsächlich gelingt es ihm und seinen Leuten, die russischen Waffenschmuggler aufzuspüren. Sein Auftrag ist eindeutig: Es darf bei dieser Aktion keine Überlebenden geben, keine Information darf über diesen beispiellosen Raub nach außen dringen. Und Hamilton ist ein Mann, der sich bedenkenlos an seine Order hält. Zurück in Stockholm muss der erfolgreiche Agent jedoch erfahren, dass noch ein zweiter Atomsprengkopf abhanden gekommen ist. Der von ihm aufgespürte Transport war anscheinend nur ein Ablenkungsmanöver. Die Drahtzieher des ausgeklügelten Diebstahls werden in den Reihen des obersten russischen Militärs vermutet. Im Moskauer Kreml kommt Hamilton dann auch rasch einigen höchst eigennützigen Offizieren auf die Spur, die gemeinsame Sache mit dem zwielichtigen amerikanischen Fabrikanten Hawkins (Mark Hamill) machen. Doch bevor er die Zusammenhänge zur Gänze durchschaut, befindet sich die zweite Atomrakete bereits auf dem Weg in den Mittleren Osten. In der Wüste Libyens schließlich kommt es zum entscheidenden Duell zwischen den beiden Widersachern. Aber Hawkins hat noch eine letzte Trumpfkarte im Ärmel: Hamiltons Ehefrau Tessie (Lena Olin), die im weit entfernten Schweden gefährlichen Besuch erhält...

Details

Peter Stormare, Lena Olin, Mark Hamill, Mats Långbacka, u.a.
Harald Zwart

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Bonsai Bond
    Der Film ist mit skandinavischer Coolness, recht solide und konventionell gemacht. Mit bisweilen auch tiefgründigen Dialogen geht es im alten Ost-West Gegensatz natürlich um einen Bombenklau. Und ein Vergleich mit dem ’großen Bruder’ 007 drängt sich förmlich auf. Hier gibt es tatsächlich mehrere Parallelen: zunächst die thematische Nähe, dann der persönliche Einsatz des Superagenten (überzeugend Peter Stormare) mit einfachem technischen Schnickschnack (natürlich ohne Q). Es gibt sogar einen leichten Anflug von Ironie und schließlich agiert der Agent global. Aber es sind auch zwei Unterschiede zu erkennen: hier sind echte Gefühle im Spiel (das Liebespärchen Stormare/Olin) bildet einen Kontrast zu den sonst so unterkühlten Emotionen ihrer Umgebung. Will sagen Hamilton ist nicht so teflon-mäßig unterwegs wie 007 mit seinen One-Night-Stands. Und außerdem sind am finalen Erfolg Männlein und Weiblich gleichermaßen beteiligt. Und wenn man noch genauer hinschaut entdeckt man sogar eine Problematik wie die Entscheidung zwischen Befehlsverweigerung und einem Verbrechen, zwischen Landesverrat und nationaler Sicherheit. Alles ist halt ’ne Nummer kleiner, aber trotzdem immer noch gut, vor allem der Gag beim Showdown. Gute Unterhaltung mit Niveau.