Das Haus in der Carroll Street

 USA 1988

The House on Carroll Street

Drama, Thriller 101 min.
6.20
film.at poster

Ein Politthriller, der für demokratische Tugenden wirbt und einen kritischen Blick auf ein dunkles Kapitel der amerikanischen Nachkriegsgeschichte wirft.

Die junge Bildredakteurin Emily Crane (Kelly McGillis) verliert ihren Arbeitsplatz, als sie sich vor dem berüchtigten "Ausschuss zur Untersuchung unamerikanischer Umtriebe" nicht einschüchtern lässt.

Kurz darauf kommt sie einem politischen Komplott auf die Spur, bei dem der einflussreiche Senator Ray Salwen die Fäden zieht. Ihre engagierten Nachforschungen bringen sie in tödliche Gefahr...

Details

Kelly McGillis, Jeff Daniels, Mandy Patinkin, Jessica Tandy, Jonathan Hogan, u.a.
Peter Yates
Georges Delerue
Michael Ballhaus
Walter Bernstein

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nazis Welcome
    Peter Yates schafft es bereits in den ersten zehn Minuten eine spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen, die jeden Vergleich mit Hitchcock standhält. Schnelle Kameraeinstellungen und Verfolgungsjagden zu Fuß durch enge Gänge sowie ein anfangs etwas unklares Problem schaffen Suspense vom feinsten. Immer wieder tauchen zwielichtige Gestalten auf, die gut oder böse sein können. Dass es wieder die Nazis sind, die hier thematisch herhalten müssen, lassen wir mal außen vor. Ebenso wie einige offene Fragen am Ende oder das überraschende Auftauchen des Agenten in letzter Minute. Alles geschenkt, wenn man so spannend unterhalten wird. Der Grand Central Station ist wieder einmal als Kulisse eindrucksvoll zu sehen. Sein Architekt hatte wohl ein Gespür für großartige Auftritte und Abstürze. Und das fehlende Happy End zwischen Kelly McGillis und Jeff Daniels wurde geschickt etwas vorverlegt. Trotz seines Alters, ist dieser Film kein bisschen angestaubt.