Der Student von Prag (1926)

 D 1926
Drama, Horror, Stummfilm 96 min.
7.10
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Prag, 1826: Der Student Balduin (Conrad Veidt) ist der beste Fechter der Stadt. Weil er kein Geld hat und seine Ambitionen nach gesellschaftlichem Aufstieg nicht verwirklichen kann, geht er auf einen Deal des Wucherers Scapinelli (Werner Krauss) ein, der ihm 600'000 Gulden anbietet.

Henrik Galeen studierte Ingenieurwissenschaften, arbeitete als Schauspieler und inszenierte 1915 gemeinsam mit Paul Wegener den Film DER GOLEM. Er schrieb Drehbücher für deutsche Filmklassiker wie DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM (1920), NOSFERATU (1922) und DAS WACHSFIGURENKABINETT (1924). Neben ALRAUNE (1928) war DER STUDENT VON PRAG seine erfolgreichste Regiearbeit.

Der Film ist eine bis heute vielzitierte Arbeit über das »Doppelgängermotiv«, eine deutsche Jekyll-&-Hyde-Variante, die von den erschreckenden Begegnungen mit verdrängten Teilen der eigenen Persönlichkeit berichtet. Der Student Baldwin vermacht aus Liebe zu einer wohlhabenden Frau sein Spiegelbild dem Teufel. Aus dem Handel entsteht ein Doppelgänger, der den Studenten mit seinen Untaten verfolgt. Als Baldwin ihn durch einen Pistolenschuss zu töten versucht, zerbricht ein Spiegel, und beide Kontrahenten sterben an der Verletzung.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Conrad Veidt, Elizza La Porta, Fritz Alberti, Agnes Esterhazy, Werner Krauß u.a.
Henrik Galeen
Willy Schmidt-Gentner
Günther Krampf
Hanns Heinz Ewers

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