Die Fälschung

 BRD 1981
Drama, Avantgarde, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 108 min.
7.20
film.at poster

Der Journalist Georg Laschen (Bruno Ganz), Mitarbeiter eines
Hamburger illustrierten Magazins, kommt in den Libanon, um
über den Bürgerkrieg zu berichten.

Der Journalist Georg Laschen (Bruno Ganz), Mitarbeiter eines
Hamburger illustrierten Magazins, kommt in den Libanon, um
über den Bürgerkrieg zu berichten. Die Zweifel an seinem Beruf
wachsen. Er weiß, wie gut der Schrecken des Krieges sich
verkauft, zumal, wenn er mit entsprechenden Bildern, die ein
mitentsandter Fotograf liefern soll, illustriert ist. Wer gegen wen
warum kämpft, wird ihm nicht klar. Sein Privatleben scheint
ihm ähnlich problematisch wie der Krieg im Libanon.

Volker
Schlöndorff zu seinem Film: "Es geht nicht um den Krieg, sondern
um den Mann, der darüber berichten soll. Er erwartet Tod
und Grauen, findet aber das Leben. Denn die Wirklichkeit ist
immer anders, wenn man sie miterlebt, als wenn man nur darüber
informiert wird."

Details

Bruno Ganz, Hanna Schygulla, Jerzy Skolimowski, Gila von Weitershausen
Volker Schlöndorff
Maurica Jarre
Igor Luther
icolas Born, Jean-Claude, Carrière, Kai Hermann, Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Medien und der Krieg
    Ein Journalist, der aus der Midlife Crisis seiner Ehe als Kriegsberichterstatter nach Beirut geht und dort mit einer Einheimischen vorübergehend etwas anfängt, ist die Ausgangsposition dieser Literaturverfilmung. Es soll gleichzeitig die gnadenlose Vermarktung von Gräueltaten durch die Medien gegeißelt werden.
    Die Sinnsuche des Protagonisten gerät dabei etwas oberflächlich und auch die Explosionen und Kriegsszenen als Hintergrundkulisse lassen keine Spannung aufkommen. Bruno Ganz von zwei Grazien (Schygulla/von Weitershausen) eingerahmt, bemüht sich redlich den intellektuellen Anspruch aufrecht zu erhalten. Doch das Ganze wirkt etwas unentschlossen und halbherzig gemacht und berührt den Zuschauer nicht wirklich.