Die Försterbuben (1984)

 Österreich / Deutschland 1984
88 min.
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Die Romanvorlage stammt zwar von Peter Rosegger, doch Franco Nero spielt "den Fremden" mit derselben Kraft wie die mysteriösen Charaktere in seinen Spaghettiwestern.

Auf einer winzigen Eisenbahnstation in den steirischen Alpen steigen während eines Schneegewitters zwei Personen aus dem Zug. Der junge Gymnasiast Elias und ein Fremder. Elias wird von seinem Vater, dem Förster Rufmann, abgeholt und der Unbekannte schließt sich den beiden auf dem Weg ins Dorf an. Der labile junge Mann findet weder in seinem Vater noch seinem Bruder mit ihrer beengten Vorstellungswelt einen Halt; so fühlt er sich zu dem Fremden hingezogen. Zwei Morde verändern schließlich das Leben aller.

Schon der furiose Beginn macht klar, dass wir es hier mit einem Heimatfilm der besonderen Art zu tun haben. Die Romanvorlage stammt von Peter Rosegger und Franco Nero spielt den Fremden mit derselben Kraft wie die mysteriösen Charaktere in seinen Spaghettiwestern. Die Musik steuert Ennio Morricone bei und der blutjunge Georg Friedrich liefert eine beeindruckende Talentprobe ab in diesem ausgezeichnet fotografierten Drama über Schuld und Sühne und eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung. (gp)

Details

Franco Nero, Georg Friedrich, Thomas Sigwald, Heinz Moog, Thilo Prückner, Anja Jaenicke, u.a.
Peter Patzak
Meir Dohnal, nach Peter Rosegger

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