Heinz Moog

Ein Chemiker hat ein Nervengas entwickelt, das er den Geheimdiensten anbietet. Auf mysteriöse Weise wird er aber von einer Frau ermordet, die mit den Spionen offensichtlich in keiner Verbindung steht. Als sein Sohn aus Argentinien nach Wien kommt, um den Fall zu klären, gerät er dennoch in die Netze der Agenten.

Auf Pflicht und Berufung besinnt sich Prof. Wichmann, als er am früheren Liebhaber seiner viel zu jungen, schönen Frau die lebensrettende Operation vornimmt.

Der Film, gedreht nach dem Vorbild des italienischen Neorealismus, erzählt exemplarisch von vier Frauenschicksalen. Regisseur Kurt Steinwendner greift in seinem Bemühen um Wirklichkeitsnähe zu ungewohnten Erzählmitteln: Er gliedert die vier Eifersuchtsdramen in allegorische Episoden, meidet das Film-Atelier und dreht mit Laien- und Profidarstellern an atmosphärischen Originalschauplätzen. Nicht die gängigen Wien-Bilder stehen im Zentrum, sondern periphere, filmisch unerschlossene Stadtgebiete, etwa: die kargen, verwinkelten Räume von Ziegelfabriken und Getreidesilos.

Ein Alpendorf kurz vor dem ersten Weltkrieg. Der verwitwete Förster Rufman hat für seine Söhne Friedel und Elias wenig Verständnis. Beide kommen nur schwer mit sich zurecht. Eines Tages taucht ein Fremder auf, dessen Neugier die misstrauischen Dörfler verwirrt. Nur Elias fühlt sich zu ihm hingezogen. Als im Dorf ein Mord geschieht, fällt der Verdacht bald auf die Försterbuben.

Ein Bruderzwist in Habsburg

— Ein Bruderzwist in Habsburg

Rudolf II. ist Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Er wird beschuldigt, zu untätig zu sein, und das Volk hält ihn für geisteskrank. Ihm gegenüber steht sein Bruder Erzherzog Matthias

Denkwürdiges aus dem Leben des katholischen Pfarrers und Naturheilkundigen von Wörishofen (1821-1897). Der Film schildert die Erfolge seiner Wasserheilmethoden, seine Anfeindungen durch die Schulmedizin und seine Rehabilitierung durch Papst Leo XIII. Erbauliche Unterhaltung: naiv, betont volkstümlich und in der Hauptrolle gewinnend gespielt.

Es ist der 1. April des Jahres 2000. Österreich ist noch immer von den vier Alliierten Mächten besetzt. Doch mit der Gnade der vier Hochkommissare der Besatzungsmächte wurde ein neuer Ministerpräsident gewählt, der in seiner Antrittsrede Österreich für frei erklärt. Die Globalunion ist alarmiert und schickt ein Raumschiff mit dem Weltkomitee an Bord, dass Österreich aufgrund rückfälligen Gewohnheitsverbrechertums endgültig von der Landkarte zu tilgen. Doch der neue Präsident probiert mithilfe der Geschichte und der Gemütlichkeit Österreichs sowie natürlich allen aufrechten Österreicherinnen und Österreicher die Globalunion von dem berechtigten Wunsch nach Freiheit zu überzeugen.

1864 wird Ludwig II. zum König von Bayern gekrönt. Eine erste Amtshandlung ist die Förderung des Komponisten Richard Wagner. Dieser wird nach München geholt und großzügig mit finanziellen Mitteln ausgestattet. Ludwig bemerkt nicht, dass Wagner ein Verhältnis mit Cosima von Bülow hat; als er die Wahrheit erfährt, fühlt er sich hintergangen und bittet Wagner, München zu verlassen. Für seine Cousine Elisabeth von Österreich hat er eine schwärmerische romantische Bewunderung, er fühlt sich jedoch durch deren hochmütiges Verhalten in seinem Stolz verletzt...