Die siebente Saite

 F 1991

Tous Les Matins du Monde

114 min.
7.60
film.at poster

Monsieur de Sainte Colombe war der große Meister der Viola da Gamba zur Zeit Ludwigs XIV.

Indem er dem Instrument eine siebente Saite hinzufügte, erweiterte er dessen Klangfülle. Aus dem Off wird die Geschichte des Films in einer Rückblende aufgerollt. Es ist die Geschichte der Begegnung von Lehrer und Schüler, eingelassen in die Lebensgeschichte des Sainte Colombe.

Details

Jean Pierre Marielle, Gérard Depardieu, Anne Brochet, Guillaume Depardieu u.s.
Alain Corneau
Jordi Savall
Yves Angelo
Alain Corneau, Pascal Quignard

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Vater und Sohn Depardieu
    Bereits die gewöhnungsbedürftige lange Einleitung setzt Akzente. Die minimalistische Handlung ist in wunderschöne Bilder verpackt, wie wir sie von den zeitgenössischen niederländischen Meistern des 17. Jahrhunderts kennen. Lange Passagen mit der melancholischen Gambe bereiten den Freunden der klassischen Musik sicherlich viel Freude. Und damit wir nicht in den höheren Sphären der geistigen Kammermusik unter den Klängen des Saiteninstruments abheben, erleben wir die Erdung durch handfeste irdische Liebeleien, enttäuschte Sehnsüchte und sogar einen Suizid. Im Hintergrund schwelt der ewige Streit zweier Musikgiganten, die sich misstrauisch belauern. Beide gehen unterschiedliche Wege. Für den einen ist Musik die Brücke zum Jenseits und zu den lieben Verstorbenen, für den anderen die Grundlage für Wohlstand und Ruhm. Beim finalen Zusammentreffen philosophieren beide ausgiebig über Sinn und Zweck der Musik. „Jede Note muss so enden, als ob sie stirbt.“