Die Tür

 D 2009
Drama, Fantasy 17.09.2010 103 min.
6.70
Die Tür

Eine Tür in die Vergangenheit ermöglicht dem Maler Andernach einen Neuanfang, doch daraus entwickelt sich bald ein Schreckensszenario.

David Andernach (Mads Mikkelsen) ist auf der Höhe seines Erfolgs als Maler, als ein tragisches
Unglück von einer Sekunde auf die andere alles verändert. Während er seiner schönen
Nachbarin, mit der er eine Affäre hat, einen Besuch abstattet, ertrinkt sein Töchterchen Leonie
im Pool seines Hauses. Von Schuldgefühlen gepeinigt, bekommt David sein Leben nicht mehr
in den Griff, zumal seine Frau Maja (Jessica Schwarz) ihm nicht verzeihen kann. David, völlig
am Ende, will sich umbringen, als er unerwartet eine verborgene Tür in die Vergangenheit
entdeckt. Durch sie gelangt er zurück zu dem alles entscheidenden Augenblick und erhält so
die Möglichkeit, seine Tochter zu retten. Doch die Glück verheißende Chance auf einen
Neuanfang entpuppt sich bald als wahres Schreckensszenario, denn die Vergangenheit birgt
dunkle, verhängnisvolle Geheimnisse.

Details

Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz, Thomas Thieme, Heike Makatsch
Anno Saul
Fabian Römer
Bella Halben
Jan Berger, nach Akif Pirinçci
Senator Film/Central Film

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • irgendwie fad - 1
    Als ich vor Monaten den Film „Walhalla Rising“ sah dachte ich mir, he der Film ist stinklangweilig aber dieser Madds Mikkelsen, der Hauptdarsteller der Ein Auge spielte, der hat irgendwas, dass man sich merkt, der hat ein Gesicht dass man unter Millionen wieder erkennt, jetzt kein Scherz und er ist ein echt verdammt hübscher Kerl. Jedenfalls meine Holde meint dass. Irgendwie hat der Typ einen hohen Wiedererkennungswert, und er sieht ein bisschen aus wie Keanu Reeves, allerdings sieht er viel markanter aus. Ich habe mich für den Film entschieden den es in einem Minni Kino spielte, kurze Zeit, weil es eine gute Geschichte ist. Ein Drama Mystery Film eine Art Thriller wie es sie wenige im Kino gibt.

    Die Story dass man eine Türe in die Vergangenheit entdecken lässt, erinnert mich an meine Lieblingsgeschichte von der Zeitmaschine, dessen Neuverfilmung aus den 90 er Jahren mir sehr gut gefallen hat. So Filme über Vergangenheitsflucht, und Reise in die Vergangenheit haben es mir irgendwie angetan, doch hier wird etwas anders gemacht, hier geht es ja mehr um das Thriller Element. Und die Tür in dem Film zu Früher wird gar nicht mehr wichtig, sondern die Handlung konzentriert sich eher auf den Hauptdarsteller und sein Leiden.

    Na Ja ist ja auch klar, wenn er seine Tochter verloren hat. Und dass obwohl er nicht so ganz schuld ist. Ja er hätte es verhindern können dass sie stirbt aber er hat es nicht, und warum? Weil er bei seiner Nachbarin war und mit der ein Schäferstündchen gehalten hat, was ja an sich nicht so schlimm ist, doch seine echte Frau hat davon nichts gewusst, die Vorsorge für seine Tochter hat er vernachlässigt und nun ist ein Kind tot.

    Leider war der Anfang ein bisschen schnell und ich hätte ehrlich gesagt viel mehr von der Story am Anfang sehen möchte, wie er lebt, wie er mit seiner Frau was unternimmt was er bei seiner Nachbarin macht usw. Aber dass war in dem Film leider nicht so, Also Punkteabzug. Ich sehe gerne Geschichten über Menschen und Ihre Probleme, aber da würde ich auch gerne sehen was wie wer warum für ein Problem hat. Dafür hat man sich mehr Zeit genommen mit der Entdeckung der Tür in die Vergangenheit und dass ist sprichwörtlich gemeint. Er entdeckt ja so ne Art Höhlensystem als er heim geht, Mal wieder leicht besoffen, und auch hier hat der Film wieder keine Perfektion, man sieht nämlich alles so eher angedeutet, nicht so genau, dafür aber sieht man die geheimnisvolle Tür mit eigenartig schriller Musik und viel Licht. Ja dass hat man gut gemacht, dass war wirklich spannend.

    Der Film von Anno Saul der übrigens ein Deutscher ist und den Film „Wo ist Fred?“ machte, hat hier die Story „Die Damalstür“ verfilmt von Akif Pirincci, dem Schriftsteller der das Buch geschrieben hat, ja kennt eh keiner, aber dafür stimmt das im Film so ungefähr. In dem Film geht der 42 Jährige Maler Alfred Seichtem der im Film leider DAVID heißt, ebenfalls durch die Türe und sieht seine Tochter, leider nicht so verwundert wie man sich hätte gewünscht, kann er sie retten wie sie sich mit Ihrem Schnürsenkel verheddert und mit einem Korb im Wasser landet, was damals 5 Jahre vor der Filmhandlung zu dem Tod der Tochter führte.

    Natürlich ist dass wieder eine Szene wo Frau weint, Mann die Taschentücher reicht, Frau Popcorn futtert, Mann nichts hört, Frau heult, Mann am liebsten Frau erwürgen könnte, und ein 3 Meter großer Bodybuilder mit seiner Freundin um die Wette stöhnt 3 Kinoreihen weiter hinten. Mann haben die Glück.

    richtig deutsch - 3
    Das überraschende Ende vom Buch ist im Film auch nicht so ganz rüber gekommen lauter meiner Holden die ja eigentlich viel liest, was super ist, da ich dass nicht brauche und sie so dann immer Fragen kann wenn ich was nicht weiß, was dann schwierig wird, weil sie immer sagt lies selber. Leider schaffe ich es noch immer nicht Ihr glaubhaft momentane und völlige Amnäsieanfälle vorzutäuschen.

    Wäre der Film ein bisschen cleverer als er es jetzt ist hätte er nicht so Wendungen und unspannende Szenen und wäre der Hauptdarsteller nicht ne Mischung zwischen Weißbrot und Klodeckel vom Gesichtsausdruck her, Na Ja Vielleicht hat er ein Steven Seagal Syndrom gerade, dann wäre der Film ein bisschen besser geworden. Spannung fehlt halt, aber man kann nicht immer einen Film spannend machen. Nett wenn man sich denkt, he ich gehe zurück und töte mein Ebenbild und mache es besser, das wäre doch was für unsere Politiker. Da gäbe es ein Massensterben.

    Wie gesagt kein Film den man gesehen haben muss, er ist langweilig, aber irgendwie nett, nichts für mich

    60 von 100 Punkten

    Re:irgendwie fad - 1
    Die 4,5 Millionen € Produktion wäre Glaube ich nicht besser geworden mit doppeltem Budget, muss ich sagen, und Ich Glaube mir hat der Film dann letztendlich nicht so zugesagt, weil die Hölzerne Darstellung von Madds eher als Wikinger im Hohen Norden passt und die Intellektualität des Filmes eher was für Arthousefreaks ist.

    Da im Film kommen viele Figuren vor, z.B. ein Sicherheitstyp, der nur so rumlehnt und nie was merkt, was aber in dem Film nicht lustig sein soll, dann ein Kleingartennachbar, der Film spielt in einer Kleingartensiedlung, und dann noch Jessica Schwarz als Frau von Madds im Film, sie heißt MAJA, die nur kurz auftaucht und irgendwie nicht so ganz eingebunden im Film wirkt.

    Der Film hat es meiner Meinung nicht geschafft über die echt guten 10 Minuten am Anfang raus zu kommen. Nicht kapiert habe ich es dann als DAVID sich selbst trifft und dann umbringt, durch nen Unfall, ja und er hat sich auch nicht gewundert wieso er jetzt in der Vergangenheit ist, und was gut machen kann, ja das hat mir gefehlt, und wie immer muss keiner aufs Klo, keiner muss essen, kotzen, trinken, keiner hat Hunger und Durst und niemand möchte unbedingt TV gucken.

    Irgendwie wirkt die 100 Minutenstory so als würde sie nur auf 3 Minuten Filmhandlung aufgebaut sein und sich damit zufrieden geben, zu wenig Neuerungen werden gebracht, zu wenig Schockmomente kommen und irgendwie wirkt dass ganze trotz der sehr guten Thrillermusik wie ein ARD Spät Thriller am Sonntag Abends.

    Anfangs wirkt der Film spannend, dann wirkt er Thrillermässig, dann Fragend den Zuseher ob er sich für Thriller oder Horrorfilm entscheiden soll, keines der Genres hat er wirklich ausgenützt. Der Film übrigens ist dauernd an der anderen Seite der Türe angesiedelt, man weiß wenig von der Normalwelt und irgendwann verschwimmt das ganze und man weiß gerade nicht mehr wo man sich befindet. Da draußen oder hinter der Türe, die ich auch nach dem Film gesucht habe. DAVID ANDERNACH scheint nicht der einzig Auferstandene zu sein, vielmehr gibt es eine ganze Menge von Mitmenschen, die sich in ihrem zweiten Leben tummeln. Doch während David noch denkt, er kann sein altes Leben wiederaufnehmen, bricht die Idylle immer mehr in sich zusammen.

    Im Buch hat man nicht nur andere Namen sondern auch weiß man dass Ali im Film ja DAVID mit Gastons jüngerer Schwester im Bett landet, das Buch spielt 2001 und Ali im Film DAVID landet ja 1991 als er und seine Frau IDA, im Film MAJA versuchen gerade eine Beziehung wachsen zu lassen als die Welt für sie noch in bester Ordnung war. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie "nur" ihre jüngeren Ichs aus dem Weg schaffen und deren Plätze einnehmen. Und im Film merkt man davon nicht viel, übrigens der Schriftsteller hat das Buch „Felidae“ geschrieben einen Zeichentrickfilm mit vielen Katzen ja man hat das Buch dann verfilmt.