Die unentschuldigte Stunde (1937)

 A/D 1937
Komödie 89 min.
6.50
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Eine Vorwegnahme der legendären Feuerzangenbowle (von 1944) in einer quasi feministischen

Die Gymnasiastin Käthe Riedel wird von ihrem Vater zwar zur Erlangung einer höheren Schulbildung gedrängt, hält sich selbst aber für ungeeignet und würde lieber im Haushalt arbeiten. Als sie von der Schule suspendiert wird, weil sie sich mit ihrer aufmüpfigen Freundin Thilde solidarisch erklärt hat, verheimlicht sie dies ihren Eltern und stellt sich krank. Dem behandelnden Arzt aber, der altersmäßig ihr Vater sein könnte, beichtet Käthe alles und heiratet ihn kurze Zeit später. Allerdings wird ihr, oft allein gelassen, das mondäne Leben bald langweilig, und sie beschließt, ohne Wissen ihres Mannes wieder in die Schule zu gehen, um die Matura nachzuholen. Wegen des Doppellebens, das sie nun führt, und weil sie dabei beobachtet wird, dass sie sich an öffentlichen Orten (wie Kino oder Konditorei!) aufhält, die einer Schülerin verboten sind, und wie ihr ein Herr (der ihr neuer Nachhilfelehrer ist) mehrmals die Hand küsst, gerät sie in den Verdacht der Untreue, bis bei einer Aussprache aller Beteiligten vor dem versammelten Lehrkörper der Anstalt alles aufgeklärt wird.
Eine damals, man vergleiche das Remake von 1957, »noch nicht abgegraste Idee ist mit gut beobachteten Details und spritzigen, gut wienerischen Dialogen ungemein amüsant aufbereitet«, meinte man in Paimann's Filmlisten im Jahre 1937.

Details

Hans Moser, Theo Lingen, Gusti Huber, Tibor von Halmay, Gusti Wolf, Dagny Servaes, Anton Edthofer u.a.
E. W. (Emerich Josef Wojtek) Emo
Robert Stolz, Paul Hühn
Eduard Hoesch
Karl Peter Gillmann

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