Ein wunderbarer Sommer

 FL 1958
Tragikomödie 
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Der Kauf einer Kuh artet für einen armen Kleinbauern und dessen Familie in ein Debakel aus: Das ganze Ersparte ist weg, aber die ausgemergelte Kuh gibt keine Milch - und die Großbauern weigern sich, das nutzlose Tier mit ihrem Vieh mit auf die Alm zu nehmen. Mit Hilfe der kleinen verschmitzten Tochter des Obersenns jedoch gelingt es dem Jungen des verzweifelten Bauern, für die Kuh (auf Bewährung) einen Platz in der Sommerfrische zu ergattern. Durch eifrige Gebete und obskure Beschwörungen versuchen die Kinder, einen Milchsegen herbeizuführen. Und siehe da: Das hoffnungslos erschienene Tier überrascht die Hirten mit einer beispiellosen Milchproduktion - und wird am Ende des Sommers sogar zur besten Milchkuh der Saison gekrönt. Das in Liechtenstein gedrehte Alpenmärchen EIN WUNDERBARER SOMMER ist ein berührend komisches Sozialdrama im leicht zerzausten Gewand eines Heimatfilms - und Tresslers erster Versuch, Menschen im bäuerlichen Milieu ernst zu nehmen und nicht im Stil des Heimatfilms als gutherzige Deppen vor pittoresken Gebirgskulissen zur Schau zu stellen. (rb)
Ich habe mit dem WUNDERBAREN SOMMER alles andere wollen als einen Heimatfilm. Natürlich, er spielt in ländlicher Umgebung, aber das heißt ja nicht unbe-dingt, dass alles, was in ländlicher Umgebung spielt und mit Bauern und Bäuerinnen und Leuten vom Land zu tun hat, ein Heimatfilm sein muss. Da vollzieht sich das Leben genauso wie überall anders auch.
(Georg Tressler)
Filmarchiv

Länge: 97 Minuten

Details

Maximilian Schell, Barbara Rütting, Heinrich Gretler, Max Haufler, Elke Aberle, Martin Rothfuchs, Alfred Rasser, Ellen Widmann, Michael Arco
Georg Tressler
Siegfried Franz
Georges C. Stilly
Hans Dieter Bove, Klaus Peter, Georg Tressler; nach der Erzählung Ludmila von Paul Gallico

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