Eine pornografische Beziehung

 Belgien/F/LUX 1999

Une liaison pornographique

Drama, Romanze, Erotik 80 min.
Eine pornografische Beziehung

Eine auf den Kopf gestellte Liebesgeschichte: Anstatt einander kennenzulernen, sich ineinander zu verlieben und einander zu verführen, kommen sie und er sofort zut Sache.

Eine auf den Kopf gestellte Liebesgeschichte: Anstatt einander kennenzulernen, sich ineinander zu verlieben und einander zu verführen, kommen sie und er sofort zut Sache.
Sie treffen einander auf ihre Kontaktanzeige hin im Café, gehen sofort ins Hotel, verbringen eine Stunde miteinander, trennen sich wieder. Man kommt überein, ihre rein sexuelle \"pornografische\" Beziehung jeden Donnerstag fortzusetzten. Die beiden leben miteinander ihre sexuellen Phantasien aus, es gibt keine Vergangenheit und keine Zukunft.
Doch dann, unerwartet kommt Liebe und wahre Leidenschaft ins Spiel...

Details

Nathalie Baye, Sergi López
Frédéric Fonteyne
André Dziezuk, Marc Mergen, Jeannot Sanavia
Virginie Saint-Martin
Philippe Blasband

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Wunderbar
    Ich fand diesen Film ziemlich berührend, er schafft es, durch Reduktion etwas auszudrücken, daß so oft durch übertriebene Darstellung schon totgewälzt wird, bevor es erst entstehen kann. Die Dialoge sind subtil, wie überhaupt nichts an dem Film mit dem Holzhammer vermittelt wird. In der Mimik und Gestik der Darsteller, in ihrer Bewegung, Körperhaltung, in jedem Detail schaffen sie es, die mit loser Sympathie begonnene Beziehung merklich immer dichter und emotionaler werden zu lassen: wie sie mehr und mehr Vertrauen zu einander schöpfen, wirklich aufeinander bezogen werden, bis zur Angst am Schluß vor Nähe bleibt alles nachvollziehbar. Ich habe den Film auch nicht sofort aus dem Kopf bekommen, und ich finde, selten ist es einem Film gelungen, die Liebe so wahr darzustellen: eigentlich nämlich nicht mehr, weil die Angst vor ihr die Protagonisten letztlich hindert, ihr Bestand und Dauer geben zu wollen und sie damit zu gefährden.

  • Ein schöner Film...
    ...bei dem man sich in den häufigsten Fällen auch selbst wieder erkennt! Ein Film der ohne viel Aufwand auskommt, ohne übertriebene Gefühlsausbrüche oder zu viel Sentimentalität - in seiner Einfachheit unwiederstehlich. Ein Film für Menschen, die Augen haben um zu sehen.

  • Ein schöner Film...
    ...bei dem man sich in den häufigsten Fällen auch selbst wieder erkennt! Ein Film der ohne viel Aufwand auskommt, ohne übertriebene Gefühlsausbrüche oder zu viel Sentimentalität - in seiner Einfachheit unwiederstehlich. Ein Film für Menschen, die Augen haben um zu sehen.

  • Weder tragisch noch komisch
    Genau das, was der letzte Satz der Inhaltsangabe verspricht, bleibt unauffindbar verborgen. Weder, daß etwas unerwartet passiert, geschweige denn, daß wahre Liebe oder gar Leidenschaft aufkommt. Die beiden Protagonisten geben sich betont hölzern und versuchen offenbar mit wilder Entschlossenheit in keiner Sekunde dieses Machwerks echte Gefühle aufkeimen zu lassen. Als Rahmenhandlung dient ein gefaktes Interview (nach dem Motto: "Danach haben wir sie getrennt von einander befragt"), das weder mit Sinn noch Humor aufwarten kann. Das Ende (ohne es zu verraten) ist wirklich selten blöd, weil man es weder im tragischen noch im komischen Sinne verstehen kann.