Spiel im Morgengrauen

 A 2001
Literaturverfilmung 89 min.
9.00
7.30
Spiel im Morgengrauen

Nach der Novelle von Arthur Schnitzler - vom Leben, Lieben, Leiden eines jungen Offiziers während der letzten Jahre der Monarchie.

"Die Geschichte geschieht zwar in einem historischen Ambiente, in einer versunkenen Zeit und Gesellschaft, gewissermaßen in einem exotischen Rahmen: Doch in einem fremden Spiegel sieht man manchmal das Grundsätzliche genauer." (Götz Spielmann)

Spielmanns SPIEL IM MORGENGRAUEN beginnt - anders als in der literarischen Vorlage von 1926/27 - mit einem Griff in die Vergangenheit: Das Blumenmädchen Steffi (bei Schnitzler Leopoldine), gespielt von Birgit Minichmayr, kleidet sich nach der vergangenen Liebesnacht mit Willi Kasda (Fritz Karbpvor einem Spiegel an und ist doppelt zu sehen: Sie selbst und ihr Spiegelbild. So gelingt Spielmann bereits in der ersten Einstellung die Verbindung zu den Grundthemen von Schnitzlers literarischer Ästhetik und beweist mit Martin Gschlacht sein ausgezeichnetes Gespür bei der Wahl der Kamerabesetzung. (Barbara Eichinger)

Details

Fritz Karl, Birgit Minichmayr, Karlheinz Hackl, Nina Proll, Peter Matic, Florian Teichtmeister, Götz Spielmann u.a.
Götz Spielmann
Walter W. Cikan, Eddi Siblik
Martin Gschlacht
Götz Spielmann

Kritiken

Kinoprogramm

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9

User Kritiken

  • Eine einzigartig gute Produktion. Die Regie ist besonders creativ. Die Charaktere wunderbar abgestimmt. Besser als jedes noch so gute Theaterstück von Schnitzler in der Spielinszenierung.Ich denke da an Reigen, oder Fräulein Else.Es geht in die Tiefe. Nicht so wie heute, wo sich alles in Blabla erschöpft.