Spiel im Morgengrauen

 A 2001
Literaturverfilmung 133 min.
7.30
Spiel im Morgengrauen

Nach der Novelle von Arthur Schnitzler - vom Leben, Lieben, Leiden eines jungen Offiziers während der letzten Jahre der Monarchie.

"Die Geschichte geschieht zwar in einem historischen Ambiente, in einer versunkenen Zeit und Gesellschaft, gewissermaßen in einem exotischen Rahmen: Doch in einem fremden Spiegel sieht man manchmal das Grundsätzliche genauer." (Götz Spielmann)

Spielmanns SPIEL IM MORGENGRAUEN beginnt - anders als in der literarischen Vorlage von 1926/27 - mit einem Griff in die Vergangenheit: Das Blumenmädchen Steffi (bei Schnitzler Leopoldine), gespielt von Birgit Minichmayr, kleidet sich nach der vergangenen Liebesnacht mit Willi Kasda (Fritz Karbpvor einem Spiegel an und ist doppelt zu sehen: Sie selbst und ihr Spiegelbild. So gelingt Spielmann bereits in der ersten Einstellung die Verbindung zu den Grundthemen von Schnitzlers literarischer Ästhetik und beweist mit Martin Gschlacht sein ausgezeichnetes Gespür bei der Wahl der Kamerabesetzung. (Barbara Eichinger)

A 2001
REGIE, BUCH: Götz Spielmann
KAMERA: Martin Gschlacht
MUSIK: Walter W. Cikan, Eddi Siblik
KOSTÜME: Thomas Olah
DARSTELLER: Nina Proll, Karlheinz Hackl, Peter Matic, Birgit Minichmayr, Florian Teichtmeister, Götz Spielmann, Lukas Miko, Ernst Konarek, Roland Jaeger, Peter Strauss, Rainer Frieb, Karl Fischer, Elisabeth Augustin, Anna Morawetz, Florentin Groll, Hannes Fretzer, Gerhard Dorfer
PRODUKTION: Erich Lackner für Lotusfilm, Wien für ORF
LÄNGE: 89 Minuten
FORMAT: Beta-SP, Farbe

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