Frühstück für Helden

 USA 1999

Breakfast Of Champions

Tragikomödie 105 min.
4.60
film.at poster

Dwayne Hoover (Bruce Willis), Midland Citys angesehenster Autohausbesitzer und erfolgverwöhnter Strahlemann, droht den Verstand zu verlieren und niemand scheint es zu bemerken.

Dwayne Hoover (Bruce Willis), Midland Citys angesehenster Autohausbesitzer und erfolgverwöhnter Strahlemann, droht den Verstand zu verlieren und niemand scheint es zu bemerken:

Gemahlin Celia (Barbara Hershey) ist längst zum Tabletten- und TV-Junkie geworden, Sohn George (Lukas Haas) träumt von einer Karriere als singendes Barhäschen und Freund und Mitarbeiter Harry (Nick Nolte) sieht sich am liebsten in Spitzendessous.

Als dann auch noch Francine (Glenne Headley), Dwaynes Sekretärin und Geliebte, mit dem Ende der Beziehung droht, flüchtet sich Hoover in die aberwitzige Vorstellung, daß ihm nur noch Kilgore Trout (Albert Finney) - ein reichlich verwirrter Science-Fiction-Autor, der als Ehrengast des "Art Festivals" in Midland City erwartet wird - helfen kann.

Doch bis die beiden endlich zusammentreffen, soll noch einige Zeit vergehen und das gewohnte Leben völlig aus den Fugen geraten...Kinoweb.de

Details

Bruce Willis , Albert Finney , Nick Nolte, Will Patton, Debra Dusay, Alison Eastwood, Omar Epps, Lukas Haas, Glenne Headly
Alan Rudolph

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nick, Bruce und Albert
    Kultregisseur Alan Rudolph hat versucht eine Romanvorlage von Kultautor Kurt Vonnegut in Szene zu setzen. Die Exzentrizität der beiden hat sich wohl hier wie der ansteigende Verlauf einer geometrischen Kurve nach oben bewegt. Man kann den hervorragenden Darstellern zuschauen, ohne ihr Verhalten zu begreifen. Und das ist seeehr anstrengend! Das ist dann wohl die höchste Form der Groteske oder schon jenseits der Grenze von Sinnhaftigkeit. Weder lustig, noch traurig, weder ernsthaft noch schaurig. Für diese Figuren kann man nur Mitleid empfinden. Sie sind verzweifelt, einsam und durchgeknallt. Dabei wird der eine Dwayne Hoover (Schmalzlocke Bruce Willis) von den Fans angehimmelt, was aber keineswegs seine suizidalen Absichten vertreibt. Der andere, Harry Le Sabre (selten abartig Nick Nolte), schämt sich seiner transsexuellen Neigungen und der dritte im Bunde, Kilgore Trout, (als verschrobener Kauz Albert Finney), trottet als erfolgloser Schriftsteller durch eine versiffte Umwelt. Eigentlich kennt man alles, was man hier sieht, vielleicht nicht in so geballter Form und so überzeichnet durchgeknallt. Der Titel bezieht sich auf einen Martini. Das hilft ebenso wenig weiter, wie Dwaynes letzter Satz ‘Bis man tot ist, heißt es leben!‘ oder ‘Wenn man den Zug verpasst hat, isser weg!‘ Da warte ich doch lieber auf Godot. Dank der guten Darsteller ist es kein Schwachsinn, aber schwerverdauliche Kost mit sinnfreien Elementen.