Geständnisse - Confessions of a dangerous mind

 USA 2002

Confessions of a dangerous mind

Komödie, Independent, Thriller, Krimi 113 min.
7.10
Geständnisse - Confessions of a dangerous mind

George Clooney erzählt in seinem Regiedebüt die authentische Geschichte des einstmals beliebtesten Gameshow-Moderators der USA: Chuck Barris

Kaum jemand kann eine verrücktere Lebensgeschichte vorweisen als die amerikanische Fernsehlegende Chuck Barris (Sam Rockwelb* Als Moderator von TV-Klassikern wie "The Gong Show" und "The Dating Game" zog er Millionen vor ihren heimischen Bildschirmen in seinen Bann. Doch Barris hat auch eine dunkle Seite: Vom CIA wird er angeheuert, als verdeckter Agent für die USA zu spionieren und notfalls auch zu töten.

Ein Doppelleben, das Folgen hat: Barris bricht zusammen - und beginnt zu schreiben - seine Memoiren. Die verrückteste Lebensgeschichte, die man sich vorstellen kann!

Superstar George Clooney gibt mit dieser völlig abgefahrenen Komödie aus der Feder von "Being John Malkovich"-Autor Charlie Kaufman ein Regiedebüt, das es in sich hat. In der authentischen Geschichte des einstmals beliebtesten Gameshow-Moderators der USA laufen Sam Rockwell ("Drei Engel für Charlie"), Julia Roberts ("Erin Brockovich") und Clooney selbst zu absoluter Topform auf.

Details

Sam Rockwell, Drew Barrymore, George Clooney, Julia Roberts, Rutger Hauer, Dick Clark, Maggie Gyllenhaal u.a.
George Clooney
Alex Wurman
Newton Thomas Sigel
Charlie Kaufman, Chuck Barris
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Entertainer und Killer
    Egal ob der Film auf der Wirklichkeit basiert oder nicht, er ist ungemein unterhaltend. Das liegt zum einen am Helden Chuck Barris (überzeugend Sam Rockwell), der eine ungewöhnliche Mischung aus Entertainer und Auftragskiller ist. Das hervorragende Drehbuch setzt eine Reihe von Figuren ein, die je nach Ansatz Spannung bzw. Emotionen transportieren. So steht Penny (Drew Barrymore) für Emotionen bis hin zu einem Touch von Schmalz, Patricia (Julia Roberts) ist fürs eiskalte Killen zuständig und Jim (Regisseur George Clooney) hat den wohligsten Abgang der Filmgeschichte, die Beine im Pool. Es gibt sarkastische Seitenhiebe auf Talentshows (Amerika sucht den Superstar), die hier zu unserem Bohlen-Format für die Beteiligten nicht erniedrigend sind und die Cameos von Brad Pitt und Matt Damon. Für den psychologischen Tiefgang werden Rückblenden von einer problematischen Mutter-Sohn-Beziehung eingeblendet und das Publikum durch Berge von Leichen symbolisiert. Gegen Ende geht dem Film etwas die Luft aus. Nicht ganz: ein Vergiftungspielchen im Sinne von ‘Wer übertölpelt hier wen?‘ zwischen Chuck und Patricia setzt ein letztes Glanzlicht. Spannend und lustig zugleich. Ähnlich wie am Ende als Chuck seiner Angetrauten die Wahrheit über sich erzählt. Das ist so unglaublich, dass beide darüber nur lachen können.
    Der ringförmige Aufbau verrät eine durchdachte Konzeption.
    Sexy, ironisch, unterhaltsam.

  • Fader Dreck - Teil 3
    Ich fand den Film eigentlich als Reinfall obwohl es das Regiedebut von Clooney war.
    Mir hat er nicht gefallen, meiner Freundin nicht, Ihrem Eisprung schon gar nicht, den anderen Zuseher noch weniger, einige gingen sogar bevor der Film aus war, ich schlief fast ein, wir ärgerten uns, und ich bin froh das er aus ist.

    Für Leute die sich gerne gute Filme ansehen, also solche die was die Kritik als gut empfindet ist der Film sicher was gutes, oder für Biografiefreaks, die sich sogar die Biografie im TV ansehen von dem Typen der einen Einkaufswagen aufgegessen hat, für die ist es interessant, aber für die ganzen Mainstreamfreunde die so was sehr gerne sehen was auch super ist, die werden sich fadisieren.

    35 von 100

    Re: Fader Dreck - Teil 3
    Weisst, was ein "fader" Dreck ist. Deine stinklangweiligen, elendslangen Kritiken. Bitte deponiere sie im Sondermüll!

  • Fader Dreck - Teil 2
    später kommt seine neue Show ins TV, The Newlywed Game.
    Eine Show die zeigt das jeder Ehepartner nach längerer Zeit seinen Partner gegen ein Küchengerät eintauschen möchte, weil es eben praktischer ist und nicht dauernd zurückredet und auch nicht jedes Monat das Bett vollblutet oder Spermaflecken am Wohnzimmertisch hinterlässt.

    Berlin 1970, wieder erhält er einen neuen Auftrag, diesesmal wieder durch PATRICIA. Er gelangt nach Ost Berlin, trifft KEELER ( Rutger Hauer ) ebenfalls vom CIA und er tötet mit ihm gemeinsam einige ihm unbekannte unliebsame Menschen. Dabei spielt der russische Geheimdienst ne Rolle.

    Los Angeles 1976, seine neue Show feiert Premiere ¿ If I had a Hammer. Nach dem Motto, wieso den Partner nicht töten, und in die Ferne abhauen, anstatt sich mit ihm täglich herumsorgen. die Idee für seine neue Sendung " The Gong Show " ist geboren. Die Kandidaten der Show müssen ihre Darbietung vortragen - egal ob sie singen, musizieren oder Witze erzählen -, bis sie eine bestimmte Zeitgrenze erreicht haben. Oder bei Nichtgefallen vorher durch einen Gong "gekillt" werden.

    Barris ist extrem berühmt geworden fast jeder in der Branche verachtet ihn, er ist so was wie der Kotzbrocken der TV Nation und keiner kann ihn leiden. Freunde sind für ihn Luxus, und Geld ist für ihn seine einzige Familie.

    Los Angeles 1979, er erfährt das KEELER erschossen wurde, ist am Boden zerstört. Weitere Exzesse mit Drogen folgen, Frauen und keine Verbindung mit PENNY die langsam sieht was er für ein Schwein ist.
    Er versucht sich erfolglos zu ändern, und braucht sehr lange bis er PENNY dann doch heiratet und Ihr beichtet das was sie nie zu wagen fragte und zu glauben wagte. Sein Doppelleben. Die Zeit vergeht, er wird immer deprimierter, und irgendwann ist das Jahr 1981 angebrochen, und er schreibt seine Lebensgeschichte.
    Ich bin CHUCK BARRIS, ich habe 33 Menschen getötet.

    Das war sein Leben, das Leben eines bekannten Menschen in gewissen Bereichen, und das so was wahr sein kann ist heut zu tage gar nicht mehr glaubwürdig, doch ist es, leider. Ein Mensch der durch sehr viele Schicksalsschläge seinen Weg verpaßt hat. Ein Film von Clooney der mit vielen berühmt wurde und auch eine gewisse Weise in dem Film versucht was rüberzubringen. Doch für mich gelingt es ihm nicht. Der Film ist innovativ, er hat gute Kritiken verdient, er ist skurril und gefährlich und er hat eine gute Story, die das Leben schreibt. Die Schauspieler spielen gut, aber ich fand sie teilweise unglaubwürdig. Eigentlich komisch das niemand früher auf die Idee kam, doch ich finde das der Film stinklangweilig ist. Er ist unnötig voll mit Schimpfausdrücken die nötig waren, weil der Typ so war, er ist eigenartig und komisch verfilmt worden, was irgendwie alles nicht zusammenpasst und irgendwie ist das ganze wie ein Gangstergenrefilm aufgebaut.
    Dazu noch ein paar kurze eingefügte Archivbilder, die, die halbwegs interessante Story abrunden sollen, und mit komischer Farbe versetzt worden sind, und im Grunde wirkt das ganze wie ein TV Film fürs Kino, als wäre man Statist bei einer Show und ist gefangen in einer Fernsehkamera. Der Film ist einfach zu fade und zu uninteressant, Sex Gewalt und gute Laune, Verbrechen, fade Sprüche und irgendwie das ganze mit einem Schuss Advangartismus dargestellt flattert dieser halbseidene Salvatore Dali auf der Leinwand Film daher.
    Der Film hat eine gewisse Art düsteren Witz und dunklen Humor und ist auch skurril, was will man mehr für einen schlechten faden langweiligen Film indem es immer nur um das selbe geht. Die Story wäre interessant gewesen wenn das ganze nicht so düster gangsterhaft gedreht würde, und nicht so eintönig und fade wäre, sondern irgendwie normal bunt, blumig gewesen wäre. Der film deprimiert irgendwie, und darum fand ich ihn ganz und gar nicht gut. Ich fand den Film eigentlich als Reinfall obwo

  • fader Dreck - Teil 1
    Geständnisse ¿ Confessions of a dangerous Mind



    109 Minuten, hat er Ähnlichkeiten mit ¿ Being John Malkovich ¿ dazu ein bisschen ¿ Adaption ¿ und ¿ Sexy Beast ¿. Es ist eine Autobiografie von einem noch lebenden TV Moderator der so ziemlich alles was irgendwie eigenartig und skurril ist in seinem Leben durchgemacht. Der Typ ist so was wie eine Mischung zwischen
    Dieter Bohlen und Frank Elsner.

    Wir schreiben das Jahr 1981 in New York. CHUCK BARRIS beginnt einfach sich hinzusetzen und zu schreiben auf einer Schreibmaschine. Es soll das Buch seines Lebens werden, die Geschichte seiner Erlebnisse. Geboren am 3. Juni 1929 ist es die Lebensgeschichte eines Menschen der durch zahlreiche TV Shows die heute noch existieren sein Leben einen Sinn gab, das des TV Propheten. Shows wie die Gong Show, oder Heiratsshows, Herzblatt oder Einkaufs, Verkaufs und Liebesshows, das alles geht auf den unglaublichen Fundus zurück den er produziert hat im Laufe seiner Tätigkeit. Er hat Fernsehanstalten wie ABC groß gemacht, hat mehr Geld gehabt als jeder andere, und ist trotzdem eher unbekannt geblieben. Sein Leben fing eigentlich so um 1940 an. Eine Zeit in der die Leute noch normal waren, wo keiner dauernd vor dem TV Gerät saß und sich fadisierte, und wo man eher mit der Familie geredet hat als vor dem TV zu sitzen. Wo man sich um Mädchen gekümmert hat, um sein Leben der Paarung zu widmen, wo die USA noch eine Kleinstadt waren. Da ist CHUCK groß geworden und anstatt sich um Mädchen und Penisse zu kümmern hat er die Liebe zu einem TV Gerät entdeckt in einem Schaufenster. Die Zeit vergeht und in den spätern 40 ern, und Anfang der 50 er Jahre wird er zum Trainee beim Sender ABC, fickt die Frau vom Chef, die wird schwanger, er findet das beschissen und verdünnisiert sich wie jeder anständige Machoarsch.

    CHUCK mausert sich zu einer wichtigen Persönlichkeit, die Zeit vergeht, es ist Philadelphia Time, 1961 und er arbeitet bei American Bandstand einer sehr erfolgreichen Musik Show, a la Viva Karaoke. Er schreibt viele Pop Songs, ist kein Looser mehr, dafür ein Kotzbrocken und lernt PENNY ( Drew Barrymore ) kennen.
    Sie ist es auch die dann die Idee zur Show The Dating Game hat, der Vorgänger zu Herzblatt. Wie eben alle guten Ideen fast nur von Frauen kommen auch diese von Ihr, hat e sich damit zu einem Millionär in kürzester Zeit gemausert. Doch das Publikum interessiert sich anfangs nicht dafür, und bis es soweit ist vergeht ne Menge Dreck.

    JIM BYRD ( George Clooney ) verirrt sich in sein Leben. Er ist ein CIA Spezialist der CHUCK dazu bringen will, zu lernen wie man mit Chemischer Kriegsführung umgeht, genauso mit den 30 Möglichkeiten einen Menschen zu töten, und so landet er in Mexiko 1964, nach einer harten Ausbildung wo er seinen ersten Mord begeht. In der Zwischenzeit ruft LARRY GOLDBERG von ABC an, der meint, die Zeit sei reif für seine Show. Endlich. PENNY ist nach so langer Zeit auch nicht mehr das was sie war, und die Liebe zu ihm hat nachgelassen. 6 Wochen hat CHUCK Zeit seine Show für den Sender konform zu machen.

    Los Angeles 1967, er ist endlich Millionär, jeder kennt seine Show, und anstatt zufrieden zu sein ist er unzufrieden und will mehr, Macht, Geld, Anerkennung, Ruhm, der ewige Teufelskreis wenn man ein bisschen mehr hat als andere und vom rechten Weg abgekommen ist. Wieder taucht JIM auf der ihm vorschlägt weiter zu töten, und dafür bekommt er ne gute Idee. Die Kandidaten die ein Paar durch die Show wurden sollen mit ihm als Anstandsdame einfach ins Ausland fahren und einen schönen Urlaub verbringen. Das zieht natürlich und er wird noch berühmter.

    Helsinki 1967, er lernt bei einem Aufenthalt PATRICIA ( Julia Roberts ) kennen. Sie überreicht ihm einen neuen Auftrag den er ausführt, während er Anstandsdame spielt für 2 Leute die sich nicht leiden können, und kurze Zeit später vögelt er sie. Kurze Zeit später kommt

  • bescheuert!
    Ich war mit meiner freundin muttertags geschenke einkaufen und plötzlich kam uns die idee ins kino zu gehen, egal was für ein film. und es spielte nicht anderes auser diesem film. also dahten wir uns wir lassen uns überraschen, dieser fil war so bescheuert! echt das ist ein wahnsinn, schaut ihn euch nicht an LANGWEILIG!!!!!!!!!!!

  • Confessions...
    So ganz konnte ich der Sache ja nicht trauen...
    ein Regie Debut von George Clooney basierend auf einem Drehbuch von Charlie Kaufman...
    das sind zwei Namen die ich am allerwenigstens in Verbindung bringen würde.
    Trotzdem muß ich "confessen" das dieses Fusion(überaschend) gut geglückt ist.
    Die Geschichte von "Confessions of a dangerous mind" kann man vergleichen als eine Mischung von "Catch me if you can" & "American Psycho".
    Neo Regisseur Clooney hat es sich also sicher nicht leicht gemacht.
    Einflüße von vielen verschiedenen Regisseuren (stark jener von Produzent Steven Soderbergh)
    sind spürbar. Er probiert sehr viel und noch keinen eigenen Stil gefunden (es wäre aber auch ein Wunder wenn er das so schnell hätte), erst nach und nach bekommt der Film ein wenig linie in dieser Hinsicht.
    Kleinere Schnitt-Einstellungsfehler sind ebenfalls unterlaufen, aber das alles sollte nicht abschrecken. Es schadet dem Streifen nicht so dramatisch.
    Die Sache die ihm leichter fallen dürfte, das Schauspiel, kommt eigentlich gut rüber.
    Abgesehen von seiner eigenen guten Leistung (besser als in den meisten anderen Filmen bei denen er mitwirkt), liefern auch Julie Roberts (hat endlich die ideale Rolle gefunden *fg) oder Rutger Hauer eine ziemlich gute Performance.
    Drew Barrymore passt ebenfalls gut in ihre Rolle.
    Sam Rockwell hingegen inszeniert sich vielleicht ein bisschen zu sehr selber und wirkt phasenweise etwas artifiziell.

    Fazit:
    Auch wenn Chuck Barris Geschichte nicht wahr sein sollte/dürfte, so ist sie zumindest gut erfunden und kann im Kino für 120 unterhaltsame und nur selten langweilige Minuten sorgen.

  • Gott sei dank,
    hab ich nur 5 EURO bezahlt. Eine eigentlich gute Besetzung,aber der Film selbst zum Vergessen!

  • Bullshit
    Billy Wilder hat gesagt: "Ein Film muss einen Anfang haben, einen Mittelteil und einen Schluss. Aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge". Und was macht (der auch als Schauspieler überschätzte) George Clooney? Er erzählt brav die Geschichte herunter von der Geburt bis zum Erscheinen der dubiosen Autobiographie von Wirrkopf Chuck Barris. Eine schnarchfade und offensichtlich im Vollrausch entstandene Story, die Barris wohl gerne erlebt hätte. Und niemanden stört es, dass Barris in der Originalaufnahmen, die man einmal sieht, komplett anders aussieht, als in diesem Film! Oder doch?

  • Bin nun leider noch ratloser als vorher!!!
    War am überlegen ob "Geständnisse" es wert sein könnte, angesehen zu werden und wollte mir als kleine Hilfe diese Kritiken durchlesen. Doch diese sind nun so konträr, dass ich jetzt noch immer nicht weiß ob der Film sein Geld wert ist!! Bitte um dritte Meinung!! Danke!

    Re: Bin nun leider noch ratloser als vorher!!!
    Ob der Film sein Geld wert ist?
    Nun, er hat 30 Mio Dollar gekostet, und du musst nur 7 Euro dafür zahlen. Kein schlechtes Geschäft, oder?? Im Ernst: Schau's dir an.

    Re: Bin nun leider noch ratloser als vorher!!!
    ist absolut sein geld wert. er ist spannend und unterhaltsam und otpisch äußerst originell gestaltet - was will man mehr?

    Re: Re: Bin nun leider noch ratloser als vorher!!!
    Hab ihn nicht gesehen, aber ich denke mir mal wennst ganz unschlüssig bist, wart bis er in der Videothek erhältlich ist. Ich glaub das ist nicht son Kino-only-Film *g !
    Aus den hiesigen Meinungen wirst diesmal nicht wirklich schlau werden...zumindest deutet ein Drehbuch von Charlie Kaufman auf recht orginelle Unterhaltung hin und ein Regie Debut von
    Clooney läßt vermuten das das Drehbuch unter Umständen nicht so exzellent umgesetzt wurde.

  • Visuell beeindruckende Mediensatire
    Wer kennt nicht ¿Herzblatt¿, diese grauenhafte Show, in der
    ur-coole Typen, die aussehen wie Schilehrer versuchen, mit peinlichen
    Anzüglichkeiten eine viel zu stark geschminkte Frau zu beeindrucken? Oder
    ¿Starmania¿, eine Art Musikantenstadel für Ö3-Hörer?
    Weniger bekannt ist die Tatsache, dass diese ach-so modernen Showformate
    bereits in den Sechziger Jahren erfunden wurden: Von einem gewissen Chuck
    Barris, dem George Clooney hier mit seinem Regie-Debut ein filmisches
    Denkmal setzt. Ob dieser Fernsehproduzent tatsächlich nebenberuflich für
    den CIA getötet hat, wird im Film nicht beantwortet. Das ist aber auch
    unwichtig: Derartig hirntote Fernsehshows zu erfinden halte ich auch nicht
    unbedingt für ein Kavaliersdelikt.
    ¿Confessions of a dangerous mind¿ beginnt als amüsante Mediensatire, die
    sich allmählich in einen Agententhriller, und schlussendlich in eine
    düstere Paranoia-Fallstudie marke Fight Club verwandelt. Auch wenn dessen
    beklemmende Intensität nicht erreicht wird: Der Film ist elegant und enorm
    stilsicher inszeniert, die Darsteller-Riege (Sam Rockwell, Drew Barrymore,
    George Clooney, Julia Roberts, Rutger Hauer) kann sich sehen lassen, und
    allein dieser köstliche Schmäh mit der Herzblatt-Show ist die Kinokarte
    wert: Da entscheidet sich die Kandidatin doch tatsächlich für einen
    hässlichen Dicken, und lässt die Herrn Brad Pitt und Matt Damon mit
    enttäuschten Gesichtern zurück. Wen wundert¿s? Das Drehbuch stammt nämlich
    vom großartigen Charlie Kaufman (¿Being John Malkovich¿).
    Fazit: Ansehen!

Seiten