Horsemen

 KAN/USA 2009
Drama, Horror, Thriller 110 min.
5.60
Horsemen

Ein Serienkiller orientiert sich offenbar an den apokalyptischen Reitern aus der Offenbarung des Johannes.

Aidan Breslin ist ein ausgebrannter Detective, der sich nach dem Krebstod seiner Frau mehr schlecht als recht alleine um die Söhne Alex und Sean kümmert. Er stürzt sich immer mehr in seine Arbeit, insbesondere als sich eine grauenhafte Mordserie anbahnt. Erster Beweis sind die ausgerissenen Zähne eines möglicherweise noch lebenden Opfers. Weitere Hinweise führen Breslin zu der Annahme, dass der Mörder sich an den vier apokalyptischen Reitern aus der Offenbarung des Johannes orientieren könnte. Zu spät merkt er, dass diese Spuren zu seinen Kindern führen.

Details

Dennis Quaid, Ziyi Zhang, Lou Taylor Pucci, Clifton Collins Jr., Barry Shabaka Henley u.a.
Jonas Akerlund
Jan A.P. Kaczmarek
Eric Broms
Dave Callaham
Universum

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Apokalyptischen
    Die vier apokalyptischen Reiter haben immer wieder Krimiautoren inspiriert ihre Mordserien daran ‘aufzuhängen‘. Jonas Akerlund hat wieder so einen Film gemacht, in dem Detektiv Breslin (Dennis Quaid) ermittelt. Das ist spannend gemacht mit Folterszenen die die Grenze des Erträglichen übersteigen. Erster Erfolg aus der Killergemeinde bringt die adoptierte Stieftochter Kristin (Zhang Ziyi) ins Gefängnis. Sie spielt ihre totbringende Rolle mit schlangenartigem Sadismus. Auch der zweite ‘Reiter‘ enthüllt ein bisschen mehr und erhöht die Spannung. Hier wechseln Täter (Patrick Fugit) und Opfer (Eric Balfour) mal kurz die Rollen. Dann gerät die Anzahl der Killer bzw. der Morde etwas unübersichtlich und auch der Effekt des Ultimativen von allen wieder durch ‘Suspension‘ hat sich mittlerweile etwas abgenutzt. Und wie so oft, macht man es sich besonders leicht, wenn man einfach den Unmöglichsten aller möglichen Täter aus dem Hut zaubert. Das ist zwar legitim, wird aber hier ebenso wie die Foltermorde in einer unerträglichen Art und Weise gehandelt. Vater und Sohn Alex (Lou Taylor Pucci) liegen sich weinend und blutend in den Armen. Nach der so toll aufgebauten Spannung, so ein fader Schluss, wobei ganz vergessen wird nachzureichen, dass es ja wohl auch noch für Alex Konsequenzen geben wird. Das versinkt in der überbordenden Vaterliebe. Schade.