Hugo Cabret

 USA 2011
Drama, Kinderfilm, Abenteuer, Mystery 10.02.2012 ab 8 126 min.
7.60
Hugo Cabret

Ein 12jähriger Waisenjunge, der in einem Pariser Bahnhof lebt, lernt in den 1930er Jahren ein Stück lebendiger Filmgeschichte kennen.

Seit sein Vater, ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter - eine Art Aufziehfigur - die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird...!

Details

Asa Butterfield, Chloë Grace Moretz, Christopher Lee
Martin Scorsese
Howard Shore
Robert Richardson
John Logan, Brian Selznick
Paramount Pictures
ab 8

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Einfach gut - 1
    Der Beginn:

    Ich habe immer schon ein Faible gehabt für gute Filme von guten Regisseuren und mit guten Darstellern. Oft entscheide ich mich für Filme im Kino, wenn sie von guten Regisseuren sind, da denke ich nicht nach, oder von guten Schauspielern geführt, da denke ich nicht nach, oder es ist ein Remake oder Prequel, da denke ich auch oft nicht nach, oder es ist gute Musik dabei oder super schöne Landschaften oder 'ne bekannte Story, ja da denke ich nicht nach. Und manchmal kommen Filme ins Kino wo ich sage, he da ist gar nicht so viel dabei, soll ich denn mir ansehen oder nicht? Und dann entscheide ich meistens für Ja, weil der Film neu ist und ich nicht weiß worum es geht und ja ich möchte innerlich ja mitreden, denn meine Hirnanhangdrüse redet mit meinem Kleinhirn das ganz klein ist, und sagt He den Film musst du sehen und ich sehe ihn dann auch. Wenn ein Film dann noch eine Menge Preise hat, dann bin ich sowieso ganz glücklich.

    Ein bisschen über den Film und so rundherum:

    Der 124 Minuten Film von einem meiner Lieblingsregisseure, dieses Mal Martin Scorsese, ist leider in 3 D im Kino, O.K ich mag kein 3 D, aber alles andere überwiegt also was macht man? Ja genau, man schluckt runter, nimmt seine Holde an der Hand und führt sie ins Kino, denn alleine ohne Frau kann Man(n) oft nicht wissen worum es im Film geht.

    Beim diesjährigen Golden Clobe hat der Film den Preis für Beste Regie gewonnen, und er wurde Nominiert für: Bester Film – Drama, Beste Filmmusik, ja nicht übel finde ich. 5 Oscars hat der Film gleich abgeräumt, ja super,

    • Beste Kamera
    • Bestes Szenenbild
    • Bester Tonschnitt
    • Beste Tonmischung
    • Beste visuelle Effekte

    Und dazu noch wurde er Nominiert für: Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Kostümdesign, Bester Schnitt und Beste Filmmusik. Auch da finde ich super. Und ich muss sagen abschließend, ja er hat die Preise verdient und er gefällt mir viel besser als „The Artist“ der ja gewonnen hat, und auch wenn das Neben Oscars sind, immerhin, ist es doch auch nicht übel. So nebenbei hat der Film 88 Nominierungen bekommen und hat 37 Preise weltweit bis jetzt gewonnen was ich als sehr viel finde. Martin hat seinem Freund James Cameron den Film vorgeführt und der war absolut begeistert und hat den als besten 3 D Film außer seinem bezeichnet, den es gibt, ich mag kein 3 D, aber angesichts dieses Filmes, dieser Story habe ich das ehrlich völlig vergessen.

    Übrigens wer jetzt glaubt dass es damals eine Filmhistoriker namens René Tabard, gegeben hat wie im Film dem sei gesagt, der Typ ist 'ne Erfindung aus einem Film der 30 er Jahre. Übrigens der Gitarrist der am Anfang vom Film vorkommt, der ist der Belgier Django Reinhardt, der schon in „Kate & Leopold“ Musik machte, das war 2001. Es ist übrigens der 1. 3 D Film von Scorsese, und die treibende Kraft hinter der Idee einen 3 D Film zu machen ist seine Tochter Francesca gewesen die ein Buch gelesen hat und den Film ähnlich fand und meinte dass der PAPA auch auf den 3 D Zug aufspringen sollte, weil das dem Film behilflich wäre.

    Übrigens der Bahnhof ist Gare Montparnasse, in Paris, im 1. Weltkrieg hat Georges Melies dort als Spielzeugmacher gearbeitet. Und in diesem Bahnhof nahm man die Fahrt des Zuges auf, den 1. Film den die Gebrüder Lumiere gemacht haben der die Leute so erschreckte.

    Zum heulen schön - 4
    Den 1. Film drehte er 1896, Titel Un petit diable, der ist leider verschollen. Den 1. Von 555 Filmen die bekannt sind. Er gründete 'ne eigene Produktionsfirma, hat mit Bruder Gaston Méliès in New York ein Büro gegründet, und hat dauernd mit der Produktionsfirma Pathé einen Konkurrenzkampf ausgefochten.

    Um 1905 hat er sein Filmstudio erweitert, er hat Filme gemacht und kein Geld mehr gehabt, dann hat er sie verliehen wo sein ganzes Geld draufging und dann hat er alles an Pathé verkaufen müssen was ihm fast den Hals brach und für die hat er dann Filme produziert. Dann kam der 1. Weltkrieg, er war dann Varietékünstler und hat dann bald kein Geld mehr gehabt. Er hat ja geheiratet aber 1913 starb seine Frau Eugénie und hat dann 1925 seine Frau Jeanne d’Alcy geheiratet, die im Film die Dame ist, die ja vorkommt. Die war nur in 13 Filmen tätig und lebte von 20.3.1865 – 14.10.1956, ja sie lebte sehr lange.

    Und mit er hat er auch den Spielzeugladen in der Metrostation Montparnasse geführt, wo er dann Hugo kennen gelernt hat der 'ne Maus fallen hat lassen die zum Aufziehen war und von ihm dauernd Einzelteile gestohlen hat. Von 1913 – 1929 kannte ihn niemand bis man einige alte Werke von ihm fand. Er hat dann das Ehrenkreuz bekommen, Louis Lumière hat ihm das gegeben, der lebte von 19.10.1862 – 10.4.1954 und er freute sich über Georges. Heute liegt er am Friedhof Père Lachaise in Paris.

    Sein berühmtester Film ist noch immer „Die Reise zum Mond“ aus 1901 den ich mir schon oft angesehen habe. Das war 'ne Story von Jules Verne, den er sehr mochte. Er erfand übrigens die Stopptricks da nimmt man was mit der Kamera auf und verändert dann die Einstellung nach einem Stopp der Kamera, dann erfand er die Doppelbelichtungen und Modellaufnahmen was ja nicht übel ist ja ein Erfinder war er ja schon immer.

    Von den 550 Filmen gibt es noch weltweit an die 250 – 270 Filme, ich habe 178 davon. Er hat auch die Serials erfunden. Und bis heute ist er die Nummer 1, naja fast, es gibt da noch D. W. Griffith, der auch ein Filmschaffender ist aber egal, er ist und bleibt meine persönliche Nummer 1.

    Und der Film, ja wie gefiel er mir? Er ist romantisch ,er ist nett, freundlich, lustig und traurig, er hat 'ne gute Story, gute Darsteller, er rührt zu Tränen, die Leute spielen alle sehr echt, es wird viel geklotzt, die Einstellungen sind super, die Kamera ist super, spitze gefallt mir das Design von allem, die ganzen kleinen Dinge, einfach herrlich ich bin echt begeistert, die ganzen Zahnräder, Uhren und was weiß ich, ich liebe Kleine Dinge im Film, ja er ist einfach sehr empfehlenswert, Was ich nicht so gut fand, ja wann hat der Film sich abgespielt? 1930 oder später? Keine Ahnung, im Film gab es nichts eindeutiges, manches sah nach Zukunft aus manches nicht, man hätte auch ein bisschen mehr Romanze ins Geschehen bringen können, es gibt im Film Ausschnitte aus den Filmen von Georges und man sieht viele oder einige Rückblenden was immer ein gutes Mittel ist.

    Ich glaube was den Film so Besonders macht ist dass es ein Märchen ist für die Ganze Familie, dass er mit den Gefühlen spielt, dass er gute Darsteller hat, dass er ernst ist und anspruchsvoll und ich hoffe er kommt bald auf Blu Ray 2 D raus, ich bin schon froh den noch mal zu sehen. Sicher kann man sich den Film nicht öfters als 2 x ansehen, das ist kein Film so zum mitfiebern und sich aufgeilen mit Popcorn wie „Zorn der Titanen“ der Film hat auch ein anderes Publikum macht aber nichts, mir hat der Film vorzüglich gefallen.

    Der Film ist auch ähnlich mit „Die fabelhafte Welt der Amelie“ und das ist auch gut so, ja ich kann dem Film nur Gutes bescheinigen doch mehr als 89 von 100 Punkten, 'ne ich glaube nicht.

    Super Film Tip - 3
    vor allem das Notizbuch und das hat es in sich, sind sie voll von geheimen Plänen um den Mechanischen Mann, der Junge Hugo will aber nicht sagen woher er das hat, jetzt ist die Frage, wie finden die 2 zusammen, 13 und 70 Jahre?

    Ray Winstone mag ich, der ja den besoffenen Onkle Claude spielt, den Onkel von Hugo, der nie da ist, der ihm beibrachte wie man die 20 Uhren am Bahnhof wartet, Hugo hat auch gelernt versteckt zu bleiben die ganzen Monate, er lebt alleine, er stiehlt alleine, der Onkel ist ein Schwein und den 1957 geborenen Schauspieler den man wohl eher kennt aus „Die Legende von Beowulf“ ja der hat 'ne gute Rolle, ein richtiges Arschloch, einfach super.

    Monsieur Labisse wird gespielt von Christopher Lee, eine echt gute Rolle, er spielt ja den Bibliothekar, einen der alle Bücher kennt, der stets ruhig ist, der 'ne kleine aber wichtige Rolle hat, der dafür zuständig ist die Kinder wohin zu leiten wo sie hin wollen, der ein fotografisches Gedächtnis hat und in einer Zeit wo keiner Kinder mag, besonders nett ist zu denen. Der 1,96 Meter große 1922 geborene Lee hat in 199 Filmen mit gewirkt wenn man „Der Hobbit“ mit rechnet der in 2 x 3 Stunden Teilen, 2012 und 2013 ins Kino kommt, oder so, ja keine Ahnung wie lange der Film dauert, wird aber sicher mein neuer Lieblingsfilm.

    Frances de la Tour ist auch eine gute Schauspielerin, hier spielt die Dame die Madame Emilie, früher im Potter Film die große Madame Maxime, die ja auch heiraten wollte, ja ist 'ne kurze aber nette Rolle, sie ist einfach da, sie ist ein wichtiges Mädchen sie hat 'ne kurze Rolle aber sie ist da, man vermisst sie wenn sie nicht da ist.

    Jude Law ist der coolste nach Hugo, das ist sein Vater, ein Erfinder, er kann alles reparieren und ist nach dem Tod der Mutter von Hugo sein ein und alles, ich wusste gar nicht dass Law so sympathisch sein kann, und ja genau, da ich ja hier eh die Handlung einbaute in die Schauspieler Kurzbeschreibung, erzähle ich davon nicht mehr und folge mit einer Kurzbeschreibung über Melies.

    George Melies der Magier:

    Nach dem Film war ich froh dass ich 178 Kurzfilme auf 5 DVD Scheiben von ihm zu Hause in meiner Sammlung habe. Nun der Regisseur hieß ja eigentlich Marie-Georges-Jean Méliès und lebte von 8.12.1861 – 21.1.1938, ja und er hat 550 Filme oder so hinterlassen. Die Eltern hatte kein Geld, und haben ihn für 'ne gute Arbeit nach London geschickt, auf die Schule. Er wollte immer die Kunstschule besuchen doch das ging nicht so einfach. Er hat dann für nen Freund vom PAPA gearbeitet und war sehr oft im Theater. Er war oft bei Magier Vorführungen und hat 'ne Leidenschaft für Zauberei gehabt.

    Er kam dann irgendwann nach Paris zurück und war bei seinem Vater im Betrieb als Maschinenaufpasse beschäftigt, dort hat er sein technisches Geschick entwickelt, und hat mit Zauberer Jean Eugène Robert-Houdin zusammengearbeitet, das ist nicht Houdini. Der hat dann ein Theater für Magie gekauft, der Georges, nachdem er seine Erbanteile seinen 2 Brüdern verkaufte. Das war ihm einfach wichtiger. Dort gab es Magie, Pantomimen, und was weiß ich noch.

    Irgendwann am 28.12.1895 war Melies dabei als die Brüder Lumière den Film entwickelt haben, ja das war was. Der hat von Robert W. Paul einen Projektor gekauft, von Edison einige Filme denn die gab es ja schon, kurze halt, und ein paar andre Dinge. Und 1896 hat er im eigenen Theater bald Filme gezeigt, hat dann noch nen Projektor gekauft, 'ne Kamera gebaut und war dann bald berühmter als die Brüder Lumière.

    Mordernes Märchen - 2
    Dass der 170 Millionen US $ Film nur 75 in Amerika einspielte, dass ist klar, weil er einfach nicht so für das große Publikum war, er ist anspruchsvoll, er ist zeitweise sehr spannend, er hat 'ne eigenwillige Geschichte, er ist in 3 D, es passiert nichts brutales, keine Superstars kommen vor, der Film dauert lange, er rührt dauernd zu Tränen und ich ärgere mich darüber wie Leute früher die Kinder behandelt haben, der Film wirkt sehr realistisch und hat eine Menge guter Schauspieler. Glaubt man nicht oder? Beweis? Ja klar.

    Die Schauspieler:

    Ben Kingsley spielt Georges Méliès, und zwar sehr gekonnt und ich muss sagen, ja wenn ich jetzt Georges sehen würde, dann würde ich sagen das ist doch Ben Kingsley oder so. Nein ich will damit sagen, in den vielen blöden Filmen in denen der gute Ben spielte, die leider überwiegen hat er hier einen echten Glücksgriff gemacht, auch wenn die Rolle sehr klein war, minimalistisch, wenige Drehbuch hatte, der Junge hatte auf alle Fälle die Zuseher mehr auf seiner Seite, ist es doch die ruhige stoische und weinerliche versteckt mystische Art von Georges die es einen Genuss werden lasen dem Mann zuzusehen wie er spielt. Ich mag die Rolle von ihm und ich kann nur sagen ja er passt einfach für diese Rolle sehr gut.

    Am meisten überraschte mich Sascha Baron Cohen den wir von „Borat“ kennen, der wird spielt ja den Stationsaufseher, und das mit erschreckender Bosheit, ja ich mag den nicht. Der behandelt Kinder Scheiße, spürt Waisenkinder in einen Käfig, ruft das Waisenhaus an, ist nur für Ordnung, er ist schüchtern, ist in ein Blumenmädchen verliebt und dann entdeckt er erst den kleinen Hugo. Ja ich mag den Stationstypen nicht der ist dauern dafür Recht und Ordnung und ich vergönne ihm die Verletzung im 1. Weltkrieg, wo er ein hinkendes Bein hat, aber wie gesagt man sollte sich das besser ansehen. Ja der Typ spielt gut, er polarisiert und er hat 'ne schlimme und gemeine Rolle, ja er passt super.

    Asa Butterfield spielt den Hugo Cabret einfach super, die Rolle die er spielt ist ja einfach. Ein Junge der in einem Turm lebt in einem Bahnhof, der Uhren umstellt, sein Vater ist gestorben, er ist 13 Jahre oder so, keine Familie, er weint nicht, er ist ernst und erwachsen und er hat ein Problem oder einen Wunsch, den mechanischen Mann den sein Vater damals in London in einem Museum fand zu reparieren aber da fehlt ein kleines Detail, ein Schlüssel in Herzform, und den gibt es nicht, so kann er den Maschinenmann nicht in Betrieb stellen der übrigens mechanisch reagiert schreibt, ja er schreibt, Briefe und was weiß ich. Und Hugo glaubt dass der Geist von seinem Vater der bei einem Brand ums Leben kam was sagen will. Hugo ist deshalb alleine weil sein besoffener Onkel sich nicht mehr gemeldet hat, nachdem er ihn von zu Hause holte, und dann irgendwie verschwand, ja ein besoffener Hund halt, der auf Kinder keinen Pfifferling legt.

    Isabelle wird gespielt von Chloë Grace Moretz, ja ein tolles Kind, lebhaft lustig, und dauernd auf Abenteuer aus. Ich sehe sie und denke an „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ bzw. an „Der kleine Lord“ meets „Oliver Twist“ auch sehr ähnliche Filme, ja das Mädchen will mit ihm alles erleben und will alles wissen dauernd sagt der Hugo nichts und sie fragt, sie ist 'ne Leseratte und weiß nicht was sie mal werden will wenn sie erwachsen ist. Diesem Kind gebührt auch Ehre, weil sie die Rolle sehr lebhaft spielt, sie spielt ja auch so das man weiß was sie denkt doch nicht immer, sie belügt ja Ihren Vater den sie PAPA Georges nennt, mit der Anwesenheit von Hugo, denn dieser kann den Jungen nicht leiden da er am Bahnhof schon einige Dinge gestohlen hat,

  • Hugo Oscar Cabret
    Ort der Handlung ist größtenteils ein Pariser Bahnhof - ein kleines Universum - in dem der 12 Jährige Hugo (Asa Butterfield) lebt und die Uhren stellt. Bei seinen Entdeckungen nimmt er uns aufgrund der Hinterlassenschaft seines Vaters (Jude Law) auf eine abenteuerliche Reise mit. Es gibt schwindelerregende Kamerafahrten durch das Innere von Uhren sowie Ausblicke auf das nächtliche Paris, packende Traumsequenzen, bei denen dem Zuschauer der Atem stockt und bei Einstellungen mit deutlich abgehobenem Vordergrund gegenüber einer weiten Kulisse wirkt der 3D-Effekt besonders intensiv. Das beweist zunächst aber nur, dass Martin Scorsese technisch ein großer Könner ist.
    Doch er kann mehr. Es ist ein bildgewaltiges Märchen auf dokumentarischer Basis über die Anfänge des Films, eine Hommage and die Lumières und Georges Méliès, die Pioniere des Films, mit echten historischen Aufnahmen (Mondlandung, Lokomotivenfahrt) und Leinwandgrößen der Stummfilmzeit.
    Und das toppt er dann noch durch ein großartiges Ensemble mit namhaften Darstellern wie Ben Kingsley, Emily Mortimer, Christopher Lee und ganz ungewöhnlich Sacha Baron Cohen. Alle wirken zusammen daran mit, dass ein warmherziges, bewegendes und optisch eindrucksvolles Filmerlebnis entstehen kann. Ich würde dem Film mehrere Oscars verleihen s.o.