In die Wildnis

 USA 2007

Into The Wild

Drama, Abenteuer, Biografie 01.02.2008 ab 10 140 min.
8.20
In die Wildnis

Der Traum vom Aussteigen, ein Leben in absoluter Freiheit - Oscar-Preisträger Sean Penn wagte sich an die Verfilmung des gleichnamigen Abenteuerromans von Jon Krakauer.

Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme - Eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich.

Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern (William Hurt, Marcia Gay Harden) immer vermisste. Doch vier Monate später findet das Abenteuer ein jähes Ende...

Der Traum vom Aussteigen, ein Leben in absoluter Freiheit - mit seinem Roman IN DIE WILDNIS, der die wahre Geschichte des Aussteigers Chris McCandless nachzeichnet, bewegte Bestseller-Autor Jon Krakauer eine ganze Generation. Jetzt wagte sich Oscar-Preisträger Sean Penn als Regisseur an die Verfilmung.

Details

Emile Hirsch, Kristen Stewart, Marcia Gay Harden, William Hurt, Jena Malone, Brian Dierker, Vince Vaughn, u.a.
Sean Penn
Michael Brook u.a.
Eric Gautier
Sean Penn, nach Jon Krakauer
Tobis
ab 10

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Edelkitsch
    Dass der Film auf einer wahren Geschichte beruht, und nicht dem fantasievollen Hirn eines Drehbuchautors entsprungen ist, ist noch lange keine Qualitätsgarantie. Wenn sie dann noch in wunderschönen Bildern von Landschaften und Tieren mit goldenen Gegenlichtaufnahmen erzählt wird, kann man ins Stutzen geraten. Und nachdem das unausweichliche Ende vorgezeichnet ist, da man die Intention des Aussteigers konsequent zu Ende schildert, geht auch die Spannung flöten und das Ganze schrammt am Rande von Edelkitsch vorbei. Unterwegs sind wir mal zu Gast in einer Hippiesiedlung mit FKK Gehalt und der Held philosophiert mit einem alten Mann, warum er aussteigen will, nicht ohne die altbekannten amerikanischen Tugenden zu preisen. Die Sozialkritik am American Way of Life trifft die Eltern und ist platt und unverblümt. Das Beste ist noch der Soundtrack unter anderem mit musikalischen Topvertretern der achtziger Jahre wie Canned Heat. Penn ist eigentlich eher bekannt für erstes Kino. Hier quält er den Zuschauer am Ende wie in einer nicht enden wollenden Seifenoper: der Held ist tot und singt noch eine ewig lange Soloarie. Mannn!

  • magisch, empfehlenswert
    ein aussteigerfilm, wunderbar, verträumt, ehrlich, emotional und nicht überzeichnet. ein film der im positiven sehnsüchte nach dem eigenen abenteuer weckt und mut macht sich selbst kennenzulernen.

    manchmal braucht man solche filme um über sich und seine vergessenen kindheitsträume nachzudenken.

  • hmhm (?)
    ich frag mich wieso manche immer das bedürfnis haben anstatt eines komentars eine inhaltsangabe nieder zu schreiben ...ad christian (;
    und weiters frage ich mich (ja ich habe viele fragen an mich usw) welchen film diejenigen gesehn haben die meinen einen langweiligen emotionslosen streifen gesehen zu haben (; ...allerdings bin ich ein freund der subjektiven wahrnehmung und ich hab dieses gute stück als ein sehr unterhaltsames, teilweise wirklich zum rauslachendes, aber eben auch trauriges und emotionales stück wahrgenommen....viellicht hatte ich jedoch nur glück und war am richtigen tag zu richtigen zeit mit der richtigen person im richtigen kino mit dem richtigen mitpublikum...das wäre natürlich auch eine option, dass mir durch all diese zufälle der film gut gefallen hat (;


  • Ich habe diesen Film gestern gesehen. Anfangs schon fragte ich mich, warum dieser Film so lange dauert - das Buch dazu habe ich nicht gelesen.

    Ein absoluter Mangel an Handlung, der aber durch einen sehr attraktiven Hauptdarsteller und wunderschöne Landschaftsaufnahmen ausgeglichen wird. Wer einen Film sucht, bei dem er komplett abschalten kann, sollte diesen Film auf gar keinen Fall verpassen.

    Informationsgeladene Dialoge fehlen ebenso wie die Einbeziehung der Zuschauer in diesen Film.

    Re: Ließ mal das Buch!
    Ließ mal das Buch, bevor du voreilig Schlüße ziehst. Du bist sicher noch etwas sehr jung, um die genaue Bedeutung dieses Films und dieses Buches zu erkennen. Viele Mernschen, und wie es aussieht gehörst du auch dazu, blicken nur auf die fassade und nicht dahinter. So wirst du nie die Tiefgründigkeit und die Beweggründe eines solchen Dranges nach Freiheit erkennen. Lesen, viel lesen und Erfahrungen sammeln, dann kann man sich Urteile bilden, die viel objektiver und überblickender ausfallen.

  • Into The Wild
    Der junge McCandless, nur auf sein Weglaufen konzentriert, merkt zu spät, dass das wovor er weg läuft auch das ist was er sich am meisten wünscht. Eine Geschichte die lange nachdem man das Kino verlassen hat noch beschäftigt.

  • naja
    Der Film ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gut. Auf jeden Fall zu lange, der Hauptdarsteller baut nicht unbedingt Sympathien auf und die Motivation des Protagonisten ist schwer nachvollziehbar.


  • bin schon gespannt ob der film auch so gut ist wie das buch....

    leute,lest das buch...echt krass was chris alles erlebt und durchgemacht hat......