Irisches Intermezzo (aka. Das malvenfarbene Taxi)

 F/Irland/I 1977

Un taxi mauve

Drama, Romanze, Krimi 120 min.
6.70
Irisches Intermezzo (aka. Das malvenfarbene Taxi)

"Un taxi mauve" ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michel Déon.

An der dünnbesiedelten Südwestküste Irlands kennt jeder das lilafarbene Taxi des charmanten Dr. Scully (Fred Astaire), der seinen Patienten - eine bunte Mischung überspannter Aussteiger - mit guten Ratschlägen Lebenshilfe gibt. u dem Kreis zählen Philippe Marchal (Philippe Noiret), der seine verspätete Midlife-Crisis auslebt, der lebensmüde Millionärssohn Jerry Kean (Edward Albert), seine Schwester Sharon (Charlotte Rampling), die als reiche und blasierte Prinzessin von Hannover mal richtig vom Luxus ausspannen will, und der derbe Exilrusse Taubelman (Peter Ustinov), der mit seiner angeblich stummen Tochter Anne (Agostina Belli) ein geheimnisumwittertes Landhaus bewohnt. Diese gegen-sätzlichen Personen stoßen aufeinander, streiten sich und schaffen es trotzdem, ihr jeweiliges Lebens-Puzzle wieder zusammenzusetzen.

Details

Charlotte Rampling, Philippe Noiret, Peter Ustinov, Fred Astaire, Agostina Belli, Edward Albert, u.a.
Yves Boisset
Philippe Sarde
Tonino Delli Colli
Yves Boisset, Anne Dutter, Georges Dutter, nach Michel Déon

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Auf nach Irland
    Es ist eine solide Literaturverfilmung. Drei Film-Ikonen (Rampling, Ustinov, Noiret, Fred Astaire nur am Rande) agieren in wunderschöner Landschaft und bieten immer noch gute Unterhaltung. Und wenn es um Irland geht (leider nennt man seine Bewohner hier ’Irländer’), darf auch ein gehöriger Schuss Folklore nicht fehlen. Aber das wirkt keineswegs störend, im Gegenteil…
    Den Titel des Originals ’Ein lila (malvenfarbenes) Taxi’ versteht nur, wer den Roman von Michel Déon gelesen hat. Für die drei Hauptfiguren ist es ein Zwischenspiel in ihrem Leben, in dem es ständig neue Optionen gibt, wobei manche, liebgewonnenen beibehalten werden. Man lebt nur für den Augenblick, genießt das Jetzt in vollen Zügen. Jeder ist ständig damit beschäftigt, glücklich zu sein. Abgesehen von der stummen Anna (toll Agostina Belli), die merkt es nur nicht. Es macht immer noch Spaß, ihnen dabei zuzusehen, optisch, emotional und lukullisch mit ihnen zu schwelgen.