Jersey Girl

 USA 2004
Romanze, Komödie 06.01.2005 103 min.
6.20
Jersey Girl

Ollies Bilderbuchleben endet nach dem Tod seiner Frau in tragischer Weise. Der trauernde Witwer steht als allein erziehender Vater da.

Ollie Trinke (Ben Affleck) scheint es geschafft zu haben. Als einer der beliebtesten und erfolgreichsten PR-Profis in Manhattan berät er die Musikbranche. Doch als sein Bilderbuchleben auf tragische Weise endet und Ollie plötzlich als allein erziehender Vater dasteht, brennen sämtliche Sicherungen durch. Im Handumdrehen ist sein glamouröses Großstadtleben nur noch eine blasse Erinnerung. Ollie verliert Job, Wohnung und schließlich sein Selbstvertrauen. Er zieht zurück zu seinem Vater (George Carlin) in jenen biederen Vorort nach New Jersey, in dem er seine Kindheit verbrachte. Der absolute Tiefpunkt in Ollies Leben ist erreicht.

Aber die Jahre vergehen und Ollie schmiedet neue Pläne für seine Zukunft in Manhattan. Doch wie soll er seiner Tochter Gertie (Raquel Castro) das lieb gewonnene Kleinstadtleben in Jersey wieder abgewöhnen? Und dass er in seiner Stammvideothek auf die selbstbewusste Maya (Liv Tyler) trifft, die sein Herz in Aufruhr versetzt, vereinfacht die Sache auch nicht gerade...

Details

Ben Affleck, Jennifer Lopez, Liv Tyler, Jason Biggs ua.
Kevin Smith
James L. Venable
Vilmos Zsigmond
Kevin Smith
Buena Vista International

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • einfach und fad - Teil 1
    Handlung:

    OLLIE TRINKE (Ben Affleck) ist PR Berater in der Musikbranche in Manhattan und liebt seinen Job, das schnelle Leben das unkomplizierte Geldausgeben. Er lernt nach langer Zeit, da war er 27, seine Traumfrau GERTRUDE (Jennifer Lopez) kennen, und will mit Ihr aus der Stadt rausziehen, doch bei der Geburt Ihrer Tochter GERTIE stirbt sie an einem Blutgerinnsel.

    Natürlich fühlt er sich mit Dingen wie Windeln wechseln und der Tochter die Mutterbrust geben ein bißchen überfordert und schreibt seinem Vater BART TRINKE den er 2 x im Jahr besucht, gerade wenn er etwas braucht und besucht ihn mit seiner Tochter, er möge sich doch ein bißchen um sie kümmern.

    OLLIE eröffnet derzeit ein Hard Rock Cafe, sein Job ist es ja auch solche Dinge zu tun, und kurz bevor alle glücklich sind, fängt GERTIE an zu schreien, was OLLIE zum Ausrasten bringt, und alle nur noch anschnauzt, auch seinen Chef, wo er den Job eben verliert.

    Job und Wohnung sind natürlich weg, weil ohne Job wo man 10.000 US $ im Monat verdient kann man sich das Leben in New York nicht leisten und so zieht er zu PAPA nach Kleinstadtkuhkaff und arbeitet dort als Straßenbauarbeiter, und wohnt in seinem Haus mit den 2 Freunden seines Vaters, BRYAN und BLOCK zusammen.

    GERTIE wird immer älter und erreicht das schwierige 7. Lebensjahr, wo sie sich entscheidet eigentlich in der Kleinstadt zu bleiben, und nicht mehr mit dem Vater nach New York zu ziehen, was OLLIE ganz schön mitnimmt.

    Sein Privatleben beschränkt sich auf das ausleihen von Videofilmen in der hiesigen Landkaffvideothek wo er die Studentin MAYA (Liv Tyler) entdeckt die eine Umfrage über Pornonutzer macht, denn OLLIE borgt sich Pornos aus, zum wichsen, und GERTIE immer die selben Kinderfilme. Obwohl sie Dirty Dancing sehen will, aber OLLIE ist grausam und läßt seine Tochter nicht den Wackelarsch Patrick Swayze zu sehen.

    Und da trifft er eben auf MAYA der er beichtet seit 7 Jahren wo er den Tod seiner geliebten Frau nicht überwinden konnte, eben keinen Sex zu haben was ja nicht so schlimm ist, aber MAYA findet das schon und schlägt ihn vor, fast süß vergewaltigend mit ihm zu schlafen, aus Mitleid wo er einwilligt und von GERTIE erwischt wird, und da fängt das Debakel erst richtig an.


    Hintergründe:


    Wunderschön war ja als Liv Tyler, Ben Affleck an der Hand nimmt und ihn förmlich vergewaltigend überreden will in Ihrer Wohnung Sex zu haben weil er ja wie er zugibt schon seit 7 Jahren mit keiner Frau im Bett gelegen hat, die echt aus Fleisch und Blut ist, nicht mal mit einer Frau die mit mehr Luft ausgestattet ist als sonst eine.
    Und dann nimmt sie ihn mit, die beiden haben fast Sex unter der Dusche, und wer kommt dazwischen? Natürlich das vorlaute Kind Gertrud. Die erpreßt Ihren Vater gleich mit einer Schulvorführung und erpreßt gleich Liv das sie alle Filme gratis bekommen würden.

    Die Idee alleine ist einfach süß, ungefähr so wie im Film ¿Der Giftzwerg¿ so kam mir dieses leicht überhyperaktive Kind vor, das jedem Vater so viel Freude macht, das es dann nicht verwunderlich ist, das einige Väter Ihre Kinder in so Minnifrisurapparate legen, in denen man auch Kuchen bäckt. O.K. Spaß beiseite. Die 3 sind ein herrliches Gespann, Liv, Ben, und die kleine Gertrud, der eine ein Scheiß Schauspieler, die andere eine herrliche Tittenmaus, und die dritte ein begnadeter Kinderstar der eigentlich jedem die Schau stiehlt.

    Ben Affleck spielt ungefähr so gut wie ein Berggorilla aus Ruanda den man vor einem Fernseher stellt und erklären versucht was der Unterschied zwischen der 4. Generation von Plasma TV´s ist und einem altem Kriegsradio aus dem 1. Weltkrieg, und dabei kratzt sich Freund Gorilla dauernd am Gehänge herum, bis es solange ist wie das von Will Smith. Der hat nämlich in dem Treff mit Ben Affleck in einer PR Firma kurz erwähnt das sein Gehänge berühmt ist weil es groß ist.

    Kein Scherz, war wirklich, aber zurück zur Geschichte. Der Regisseur Kevin Smith hat im Jahr 1999 mit dem Drehbuch

    geile Liv - Teil 2
    mit dem Drehbuch zu dem Film angefangen. In 2 Std. hat er 50 Seiten geschrieben, die blieben dann einfach im Schreibtisch liegen, und irgendwann traf er zu einer Party der Unabhängigkeitserklärung den Ben Affleck. Und als Ben ihn traf bat er ihn, er möge doch endlich ein Drehbuch schreiben, so was wie Chasing Amy, aus 1997, wo Kevin Smith die Regie geführt hat und Ben Affleck auch gespielt hat, und Kevin hat sich das zu Herzen genommen, Tag und Nacht geschrieben, zumindestens jeden 80. Tag oder so, weil 2001 war er erst fertig mit dem Drehbuch, und dann schickte er es Ben.

    Kevin Smith ist ja der Regisseur und Erfinder von den Blödewichten Jay und Silent Bob, über die man so auch überall nachlesen kann. Übrigens nach dem Film Armageddon, einem der besten und realistischsten Papmachéfilmen ist es das 2. X wo Benny Boy und Livy Girl vor der Kamera stehen, und sie machen eine wunderbare Figur, denn Maya in Ihrer Rolle geht richtig auf, fast so gut als Elfe Arwen in Herr der Ringe, und sie ist einfach süß, adrett, geil, und herrlich, lustig, und eine Traumfrau.

    Beide Schauspieler improvisieren sehr oft und machen das sehr gekonnt, und so macht es Kevin auch Spaß mit den 2 Trantüten zusammenzuspielen. Nein so arg ist es eh nicht, die spielen eh gut haben ungefähr das Spielpotential einer 6 Jährigen Transsexuellen Gorillatunte die mit einem Bibereber gekreuzt wurde.
    Meiner Freundin gefällt aber Ben weil er recht nett aussieht, ungefähr so wie der Milchmann bei uns im Greissler der sich auch keiner Schuld bewußt ist, wenn man ihn beschuldigt das er die Regierung bis her immer noch walten läßt, weil ja die Greissler alle aussterben.

    Ich finde die Schauspielerin die Jersey Gil Gertie gespielt hat, Raquel Castro, ist 12 Jahre alt, 1994 geboren und ein wahres Talent und spielt sehr gut und ich finde das eigentlich der ganze Film nur von dem Kind abhängt, denn in den paar langweiligen Szenen, so 50 ¿ 60 Minuten vom 100 Minuten Film waren die Szenen mit Gertie am besten.

    Lustig war, das Jennifer Lopez ja auch bei dem Film mitgespielt hat, als Mutter von Gertie, die ja bei der Geburt gestorben ist, also die Mutter und die spielte deshalb mit weil Ben Ihr das Drehbuch geschickt hat, schließlich braucht die Alte Geld für das Heu Ihrer 28 Lippizanerhengste im Penthouse in New York im 88. Stock vom World Trade Center, was sich aber jetzt eh schon erledigt hat, und ja sie spielte nicht so lange mit, weil die Eltern von Ben meinte, he hau die alte Trantüte raus oder was weiß ich.

    Jason Biggs aus American Pie, den man noch als Apfelstrudelficker kennt ist ja auch dabei als Arthur, der den Protegé von Ollie Trinke spielt, und ja Will Smith hat einen Cameoauftritt der für den Film dann ab einem gewissen Zeitpunkt von einer gewissen Wichtigkeit ist.

    Die Handlung spielt in Highlands, einem kleinen Kuhkaff im US ¿ Bundesstaat New Jersey, dort wo Kevin Smith wohnt, und gedreht wurde in Paulsboro, auch in New Jersey, so braucht der Typ nicht weit zur Arbeit zu fahren sondern der Regisseur Kevin Smith holt sich die Arbeit fast heim, wie ein Versicherungsmakler.

    Und wie bei einem richtigen Film sind alle stolz aufeinander, auf das tolle Werk das sie gemacht haben, und nebenbei verhungern wieder 10.000 Leute in Afrika während sich da ein paar Nachwuchsstars im Filmbusiness versuchen.

    Ben und Jennifer haben ja auch im Film Gigli gespielt, dort haben sie sich ineinander verliebt, wahrscheinlich weil die Dreharbeiten zu dem Film so saublöd waren, also haben sie sich verliebt und laut imdb.com der Super Seite im Internet, ist Gigli übrigens einer der schlechtesten Filme aller Zeiten, was mich wundert, weil die Vorschau hat mir mehr gefallen als der Film ¿Jay und Silent Bob schlagen zurück¿ und ¿Dogma¿ die wie der hier vom selben Regisseur sind.

    Ich finde der Film ist eine nette seichte Komödie für seichte Gehirne, also für Politiker.

    71 von 100

  • CATS... THE SECOND WORST THING
    Blickt man auf das bisherige Werk des amerikanischen Regisseurs Kevin Smith zurück, so entdeckt man unzählige Filmzitate und Querverweise ins Comic- und Fernseh-Genre, gepaart mit wüstem Witz, freizügiger Sprache und wiederkehrenden Figuren. Mit CLERKS (1994), MALLRATS (1995), CHASING AMY (1997), DOGMA (1999) und JAY UND SILENT BOB SCHLAGEN ZURÜCK (2001), der Liebeserklärung an die beiden sympathischen Kiffer gleichen Namens, avancierte Smith zu einer Kult-Figur, die die Bedürfnisse der Jugend verstand und offen aussprach und obendrein noch Silent Bob perfekt verkörperte. Man muss nicht jeden seiner Filme mögen, um Kevin Smith zu lieben.

    Von seinem neuesten Film, JERSEY GIRL, sind dementsprechend viele Fans des View Askew Universums (so nennt man die Welt, in der Jay, Silent Bob, Brodie, Banky, Holden, Amy, und wie sie alle heißen, leben) enttäuscht. Und sie haben ihr gutes Recht.
    Smith ist nun bereits Mitte 30 und hatte endlich mal Lust, etwas anderes zu machen, als immer nur den ewig dumme Sprüche klopfenden Twen raushängen zu lassen. Er ist verheiratet, hat eine Tochter. Was kann er mehr wollen, als ein bisschen Freiheit in der Wahl seiner Stoffe. Man möge es ihm verzeihen, dass er eine der vielen durchgekauten, immer wiederkehrenden Hollywoodgeschichten als Ausgangsbasis genommen hat.
    In den Presseinterviews zum Filmstart ist er immer wieder darauf angesprochen worden, wie er denn nun auf die Idee gekommen sei, diesen Film zu machen. Und Smith erzählt es gern. Er kam eines Abends nach Hause und beobachtete seine Frau, wie sie das neugeborene Baby zu Bett brachte. Es war ein anstrengender Tag gewesen, und was er sah, ängstigte ihn. Was wäre, wenn seine Frau bei der Geburt gestorben wäre und er sich fortan allein um seine Tochter kümmern hätte müsste? Wie würde er das anstellen? An diesem Abend schrieb er etwa die Hälfte jener Geschichte, die ein paar Jahre später JERSEY GIRL werden würde.

    Irgendwie süß, und trotzdem einleuchtend. Ich bin Jahre davon entfernt, Kinder zu haben, und doch denke ich mir, dass wir Männer uns an irgendeinem Punkt unseres Lebens genau diese Frage stellen werden. "Was wäre wenn...". Die Antwort ruft ein eigenartiges Gefühl hervor, nicht wahr?

    Smith ist und wird auch nicht der letzte Regisseur bleiben, der sich der Beantwortung dieser Frage annimmt. Die Geschichte eines Musikagenten, der sich nach dem Kindbetttod seiner geliebten Frau und dem Verlust seines geliebten Jobs in der geliebten Stadt New York um seine Tochter kümmern muss, erklärt bereits auf den ersten Blick, warum Smith-Fans enttäuscht sind. Es ist sein bisher konventionellster Film; eine rührselige und klischeebehaftete Geschichte mit einer Rufzeichenuntermauerten Moral am Ende. Man weiß, alles schon einmal gesehen zu haben und wird trotzdem positiv überrascht.

    Kevin Smith macht sich die immer wieder auftauchenden Klischees zunutze, garniert sie mit echten Gefühlen, sympathischen Nebenfiguren, abstruser Situationskomik, feinem Humor und macht auf diese Weise das Beste daraus.

    Re:CATS... THE SECOND WORST THING
    Hm, was soll ich darauf antworten. Ist wahrscheinlich soetwas wie ein Kompliment... also danke.

    Re:CATS... THE SECOND WORST TH
    Kurzes Feedback: Deine Kritik ist zwar auch nicht gerade kurz - von daher quasi gefährlich nahe an Tuvoks grauenhaft dilettantischen Ergüssen -, aber dafür um Längen besser als jene!

    THAT HAPPENED TO NEW YORK CITY
    Das der Film in den amerikanischen Kinos dennoch floppte, ist daher eine mehr als traurige Angelegenheit. "Bennifer" hieß der Sturm, der den Film zum kentern brachte. Und obwohl ich vor keinem abstreite, dass ich Jennifer Lopez sowohl für eine mittelmäßige Schauspielerin halte, ihre Musik nicht ausstehen kann, von den um sie kursierenden Gerüchten in der Klatschpresse langsam aber sicher die Nase voll habe und ihren Po für absolut überschätzt halte, muss ich dennoch zugeben, dass ihr etwa 15minütiger Auftritt in JERSEY GIRL neben OUT OF SIGHT (1998) ihre bisher beste Leinwandperformance darstellt. Unübersehbar die Chemie zwischen ihr und Hauptdarsteller Ben Affleck, mit dem sie während der Dreharbeiten auch tatsächlich eine Liaison einging. Zweifellos unterstützte ihre bloße Anwesenheit Afflecks starke Schauspielleistung. Lopez' Gastspiel ein Freundschaftsdienst von Smith an Affleck, seinen liebsten Akteur, der Smiths Film schlussendlich das Genick brach.

    Schade eigentlich, denn der Film ist bis in die Nebenrollen und Gastauftritte großartig besetzt. George Carlin als Bart, Afflecks Filmvater, der seinem Sohn so gut er es für nötig hält unter die Arme greift, seine Enkelin über alles liebt, und Angst davor hat, alleine zu sterben.
    Als Glücksgriff erweist sich auch Raquel Castro, als Gertie überaus talentiert und mit einer verblüffenden Ähnlichkeit mit Jennifer Lopez.
    Ebenfalls zu erwähnen Liv Tyler, wobei man ihr und Affleck in ihrer Annäherung dieses Mal auch die Gefühle, die die beiden vermitteln, abkauft, im Gegensatz zu ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in ARMAGGEDON (1998).

    Alles in allem enthält der Film eine hervorragende Mischung erlesener Zutaten. Die Bildsprache des oscarprämierten Kameramanns Vilmos Zsigmond grenzt den Film stark von Smiths Vorgängern ab. JERSEY GIRL wirkt insgesamt gesehen erwachsener, um vieles reifer. Hoffentlich kein Einzelfall.

    Zum Abschluss noch ein letztes Wort: Allein der einmalige Konsum des Werbetrailers hat mir die deutsche Synchronisation vergällt. Für alle des Englischen mächtigen daher der Aufruf, sich den Film doch im Original anzuschauen.


    Fazit: Der geeignete Film für kalte Winterabende, wenn man mit seiner/seinem Liebsten wieder mal einen herzig-süßen Film auf der großen Leinwand sehen möchte.

  • extreme Vorfreude
    Wenn Kev Smith am Werk ist kann ja nur ein toller Film dabei rauskommen. Sogar wenn Jay-Lo mit dabei ist.