Ladykillers (2004)

 USA 2004

The Ladykillers (2004)

Komödie, Krimi 29.07.2004 104 min.
6.20
Ladykillers (2004)

Remake des Komödienklassikers aus dem Jahr 1955 unter der Regie der genialen Coen-Brüder.

Der zwielichtige Professor Goldthwait Higginson Dorr (Tom Hanks) hat ein ehrgeiziges Ziel:
Er will ein Kasino bis auf den letzten Cent ausrauben. Zu diesem Zweck heuert er eine Hand voll Experten an, die mit der dafür nötigen kriminellen Energie bestens ausgestattet zu sein scheinen. Als Untermieter getarnt bezieht Dorr ein Zimmer im Haus einer älteren Dame, Mrs. Munson (Irma P. Halb| und trifft sich alsbald im Keller mit seinen Kumpanen, um dort mit ihnen angeblich der Kirchenmusik zu frönen. In Wirklichkeit lässt er von dort aber einen
unterirdischen Gang zum Tresorraum des Kasinos graben. Der fantastische Coup gelingt - zunächst. Allerdings unterschätzen die Ganoven die Hausherrin: Als sie nämlich auf die Pläne der Bande aufmerksam wird, will sie den Professor samt Konsorten wieder auf den Weg der Tugend zurückbringen. Ein fataler Entschluss. Denn Dorr sieht sich nun genötigt, die Lady aus dem Weg zu räumen. Doch bald wird klar, dass die Durchführung deutlich schwieriger ist als angenommen ...

Altersempfehlung: ab 10

Details

Tom Hanks, Greg Grunberg, Irma P. Hall, Ryan Hurst, Tzi Ma ua.
Joel Coen
Max D. Adams, Ethan Coen
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • nicht so gut wie ich dachte
    Ladykillers

    Professor GOLDTHWAIT HIGGINSON DORR (Tom Hanks) ist so was wie die Reinkarnation von ULYSSES EVERETT MCGILL aus ¿O Brother where art you?¿, nur ist er ein bißchen übertriebener dargestellt, und eben dieser Professor kommt nach Mississippi in eine Kleinstadt und zieht in das Haus einer dicken Negeroma ein. So ne richtig nette katholisch übertriebene, Gospelverehrende Frau die 47 Jahre mit Ihren Ehemann OTIS verheiratet war, der vor 21 Jahren starb.

    Die alte nette Dame hat einen Faible, der Ben Johnsen Schule monatlich seit Jahren 5 US $ und 0 Cent spenden, mehr kann sie sich von Ihrer kargen Pension nicht leisten, und für sie ist diese Tat was hochwertvolles was Ihr der Herr hoch vergelten wird, und da sie auch bei allen Veranstaltungen mitmacht, ist sie oft abends fort, kann sich zwar nicht jeden Eintritt leisten, aber von den paar zehrt sie eine ganze Weile. Zu Hause bespricht sie alles mit Ihrem verstorbenen Ehemann.

    Als DORR zu Ihr kommt ahnt sie nicht was auf sie zukommt, da er sich als Dr. Phil vorstellt, der für mittelalterliche Musik schwärmt und mit seinem Ensemble von 4 Leuten der musikalischen Zeit des Rokoko frönt, da er und seine Kumpanen, alle natürlich ehrliche, ehrenwerte Kirchengänger, sehr gerne ruhig, bescheiden, und einfach sind, und unbedingt Ihre neuen Musikstücke üben wollen. Die nette Dame, MARVA MUNSON ¿ 70 Jahre alt, freut sich natürlich das sie Ihr Zimmer vermieten kann, und zeigt DORR den Vorratskeller in dem er üben möchte.

    GAWAIN MCSAM (Marlon Wayans) hört sich gerne schreckliche Hipp Hopp Musik an, schimpft gerne herum, ist so ein richtiger Prolet, hat ein paar verpatzte Banküberfälle hinter sich, keine Freundin, ist der typische Looser und arbeitet auf einem Spielcasinoschiff, den in diesem Bundesstaat ist ein Casino am Land verboten, darum sind sie alle auf dem Wasser, und dieses zieht von Ort zu Ort. GAWAIN hält natürlich innigen Kontakt mit DORR wie auch

    GARTH PANCAKE der bei den Freedomreitern war, und in den 60 er Jahren für den Süden gekämpft hat, gegen die Apartheid, gegen den Rassismus, gegen die bösen weißen Leute die so gemein waren und die Neger versklavt haben. Er lebt jetzt im Süden mit seiner Freundin MOUNTAIN GIRL die er bei einer Selbsthilfegruppe für Reizdarmerkrankte Leute kennen gelernt hat, unter dem leidet auch er, und das macht sich bemerkbar in undefinierbar markanten Furzen, die in Massehaltigen Exkrementgebirgen flüssiger Natur enden. Wenn der mal am Stillen Örtchen sitzt, braucht er keine Zeitung sondern ein ganzes Lexikon, und aus dem stillen Örtchen wird ganz schnell ein stinkender Holocaustkriegsschausplatz. Natürlich hat er keine Geheimnisse vor GIRL, was DORR sehr sauer aufstößt wie auch GAWAIN, mit dem er sich streitet, weil er einfach primitiv ist.

    Dazu gesellt sich Der GENERAL, eine Art Überbleibsel aus der antipräbilogischen Orgasmusverbindung von Mao tse Tung mit Ho Tschi Minh. Der arbeitet in einem Freßlokal und wollte GAWAIN verprügeln als dieser ihn überfiel. Er ist ruhig, raucht gerne, und wie die anderen hat er auch auf die Anzeige von DORR geantwortet einem verbrecherischen Plan zuzustimmen der ganz super geheim bleiben muß.

    Einer ist noch da, der blöde, dumme, Footballspieler LAMP, der ist so was wie eine Mischung zwischen taubstummen Neandertalergrizzlie und dem Erfinder des Feuers. Er freut sich wie ein kleines Kind, hat den Intelligenz von Frankensteins Igor, und ist so was wie eine Mischung zwischen George W. Bush und dem Glöckner von Notre Dame. Einfach ein Tolpatsch.

    Der ist sozusagen das Alibi, weil mit dem Trottel kann ja kein Ganovenquintett was ausrauben, und das wollen sie, das Casino ausrauben indem sie durch den lehmigen Boden der Stadt zum Casino hingraben, weil davor ein Büro liegt wo die ganzen Millionen lagern, nur ist es nicht so einfach weil MARVA eben stört. Nicht zu vergessen Sheriff WAYNER und sein unintelligenter Hilfssheriff.

    Also der Film ist eigentlich ein Schaustück zwischen der Schauspie

    naja geht besser
    Also der Film ist eigentlich ein Schaustück zwischen der Schauspielkunst des introvertierten Professors und der gutmütigen Witwe, zwischen Verschlagenheit und Verlogenheit, und absoluter Gutmütigkeit die in Dummheit endet, beginnt, und wieder endet.

    Die alte Fassung ist natürlich um einiges besser aber auch die neue hat eine ganz besondere Daseinsberechtigung, nicht nur weil die Brüder Joel und Ethan Coen wieder einen neuen makabren eigenartigen Film hingerotzt haben, sondern weil die ganzen Filme immer Remakes sind, und das sind meistens Filme die man nicht so oft sieht und kennt.

    Wie bei allen Filmen der Coen Brüder spielt Gospel, Bluesmusik eine große Rolle und so kann man teils recht gute Ohrwürmer hören die mir nicht so ganz zugesagt haben, weil sie zu wenig waren, zu wenig rockig und zu altmodisch aber recht gut waren. Ich hätte mir mehr Musik gewünscht, aber das macht nichts, das hätte meiner Meinung nach den langweiligen Film nicht besser gemacht. Ja er war langweilig, unkultig wie ein sauerstoffgefülltes Kondom beim Sex, und gar nicht lustig, leider, ich hätte mir mehr vorgestellt. Es war zwar ein Spaß anzusehen wie Dorr gespielt von Tom Hanks gut verkörpert wird, aber dieses ganze Getue von ihm ist mir einfach zu viel gewesen, zu viel des Guten, weil er war nach 30 Minuten nicht mehr so komisch wie am Anfang. Seit man ihn durchschaut hat, was er so macht, redet und tut, und wie er die gute Witwe Polte übers Ohr hauen möchte, ist es schon wieder der Fluß des Lebens geworden. Einfach immer das selbe.

    Tom Hanks ist zwar gut, aber nervt ein bißchen, überhaupt mit seinem proletenhaften Gelächter, das überhaupt nicht zu ihm paßt. Manchmal ist es nervend, genauso wie der Streit zwischen dem englisch aristokratisch aussehenden Pancake und dem blöden Proleten Gawain der schimpft, ein Arschfetischist ist und so übertrieben wie ungefähr der Typ in Scary Movie Teil 2, einfach schrecklich. Von Spannung fehlt fast jede Spur in dem Film. Dazu die unnötig übertriebene kitschige Liebesbeziehung zu dem Typen der seine Freundin ist und der aussieht wie ein blonder Gorilla mit Pippi Langstrumpfzöpfen.

    Die alte Dame spielt nett, aber so übertrieben unbedarft, kennt sich 0 aus mit allem, und glaubt die Typen die Harfe, Violine, Geige spielen sind die Götter der Kirchenmusik, und die Ohrfeigige Vorschau ist die einzige halbwegs witzige Szene in dem Film gewesen. Mir hat er nicht so gefallen.

    Unnötig war der Vietcong Kämpfer der so viel geredet hat wie mein Brotdöschen, und dann der tumbe Idiotische American Footballspieler als Alibi der auch nicht lustig war, und raus kam ein schlechtes Remake.

    Im Original war übrigens der Fluß eine Bahnlinie. Das Remake versucht dauernd absichtlich witzig zu sein, modern witzig, wo es gar nicht witzig ist, im alten Film war da dauernd ein wackelndes Haus, im neuen Film eine Explosion die als Gasgebrechen abgetan wird. Im Original gab es außerdem eine Mrs. Marpel ähnliche Mrs. Wilberforce.

    Tom Hanks ist natürlich super, das Ende auch, der Film etwas langweilig und einfach nichts besonderes dieses Mal von den Brüdern. Deswegen, warten bis er auf Video kommt.

    68,40 von 100

  • The Raven
    Der erste schwächliche Coen Film. Lustig für eine lange Zeit, trotz der eindimensionalen Charaktere. Doch irgendwie zerstört sich die Komödie nachdem sich die Toten anhäufen. Mehr ein Nebenprojekt als ein ausgereifter Film. Aber mit zwei, drei großen Lachern.

  • Coen-Brüder enttäuschen
    Jahrelang haben die Coen-Brüder ausschließlich gute bis heraus ragende Arbeiten vorgelegt. Jetzt aber: ein Mordsabsturz.
    Dieser Film sieht aus, als hätte ihn irgendein beliebiger Regisseur gemacht. Nur die schöne, in Sepia-Tönen gehaltene Kameraarbeit von Roger Deakins lässt daran denken, dass die Coens doch irgendwie beteiligt gewesen sein müssen.
    Am schlimmsten leidet die Geschichte, die sich zwischen altmodischem Krimi-Charme und neumodischem Fäkal-Humor nie entscheiden kann, unter der Fehlbesetzung der Hauptrolle: Tom Hanks, der amerikanische Jedermann, wirkt als überkandidelter Professor (noch dazu im Look der 1950er, obwohl der Film in der Gegenwart spielt!) dermaßen unglaubwürdig, dass er den ganzen Film in den Abgrund zieht. Die netten Gospelchöre und das schöne Sounddesign vermögen daran nichts zu ändern, dass die LADYKILLERS so schwach sind, dass man das Ende herbei sehnt.
    Fazit: Besser den alten Film mit Alec Guinness, Peter Sellers und Herbert Lom ansehen.