Made in U.S.A.

 F 1966
Independent, Krimi 90 min.
6.50
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Ein "Genre"-Film, zersetzt von Godard-Gift. Oder mit den Worten des Meisters: "Ein Film von Walt Disney, gespielt von Humphrey Bogart."

Ein "Genre"-Film, zersetzt von Godard-Gift. Oder mit den Worten des Meisters: "Ein Film von Walt Disney, gespielt von Humphrey Bogart." Bogey jedoch ist Anna Karina, der Private Eye als Starlet. Die Geschichte: ein Knäuel aus Mord-, Entführungs- und Polit-Intrige. Die Kunstfiguren des Films tragen Namen wie Richard Widmark, Donald Siegel, Inspektor Aldrich, David Goodis, Richard Nixon, Robert McNamara, Doris Mizoguchi. Alles dreht sich um Politik, um die Ben-Barka-Affäre, die Kennedy-Morde und die Amerikanisierung Europas, wobei Godard zugleich zynisch und euphorisch ist. Made in U.S.A. gibt sich komplett synthetisch, die Farben sind ­monochrom knallbunt, die Räume farbflach wie in Comics. "Ich denke, Werbung ist eine Form von Faschismus", sagt Anna Karina einmal. Allüberall Reklamen, Aufschriften, Inserts, Zeichen. Von "Sexy" bis "Cola", von Ketchup-Rot bis Yves-Klein-Blau: Godards Referenz an die Pop-Art. (H.T.) (filmmuseum)

Details

Jean-Pierre Léaud, Anna Karina, László Szabó, Marianne Faithfull, Yves Afonso, u.a.
Jean-Luc Godard
Jean-Luc Godard nach

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