Madeleine und der Legionär

 D 1957
Kriegsfilm / Antikriegsfilm 101 min.
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Drei Fremdenlegionäre - Luigi, Pat und Kurt - desertieren während des Algerienkrieges, da sie von der menschenverachtenden Kriegsmaschinerie genug haben.

Drei Fremdenlegionäre - Luigi, Pat und Kurt - desertieren während des Algerienkrieges, da sie von der menschenverachtenden Kriegsmaschinerie genug haben. Doch ihr Kamerad Robert fängt sie ab und beschließt, die drei vors Kriegsgericht zu bringen. Auf dem Weg nach Algier nehmen sie die junge Madeleine mit, die gerade einen Angriff von Aufständischen überlebt hat. Plötzlich ändert Robert seine Absicht und schließt sich den Deserteuren an. Madeleine begreift, dass sie nun eine Gefangene der vier Fremdenlegionäre ist und sich um ihre Flucht selbst kümmern muss. Staudte interessierte an dem Thema dessen antikolonialistische Tendenz. Hinzu kam die politische Brisanz, dass es Mitte der 1950er-Jahre - unter Duldung von Kanzler Konrad Adenauer - noch immer Werber für die Fremdenlegion gab. Staudte stand auf der Seite der Aufständischen und zeichnete u. a. die Araber sympathisch, weshalb MADELEINE UND DER LEGIONÄR in Frankreich nicht in die Kinos kam. (Text: Filmarchiv Austria)

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Hildegard Knef, Bernhard Wicki, Hannes Messemer, Helmut Schmid, Joachim Hansen, Werner Peters, Siegfried Lowitz, u.a.
Wolfgang Staudte

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