Christoph Waltz ist Jurymitglied bei den 75. Filmfestspielen Venedig

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07/26/2022

Filmfestspiele Venedig 2022: Starker Film-Wettbewerb!

Insgesamt rittern 23 Werke um den Goldenen Löwen. Christoph Waltz' Western "Dead for a Dollar" ist außerhalb des Wettbewerbs.

 

Das Programm der am 31. August startenden 79. Filmfestspiele von Venedig steht: Festivaldirektor Alberto Barbera gab am Dienstag die heurige Auswahl des Festivals bekannt, die mit einer ganzen Reihe großer Namen aufwartet. Zu sehen ist mit "The Whale" etwa das neue Projekt von Darren Aronofsky, aber auch der jüngst inhaftierte iranische Regisseur Jafar Panahi ist mit "Khers Nist" vertreten.

Der französische Theater- und Filmautor Florian Zeller legt mit "The Son" nach "The Father" sein neues Vorhaben vor, abermals mit Anthony Hopkins in einer tragenden Rolle. Und Doppel-Oscar-Preisträger Alejandro Iñárritu ("Birdman", "Revenant") ist mit dem mexikanischen Film "Bardo, falsa crónica de unas cuantas verdades" im Rennen. In "TÁR" des US-Amerikaners Todd Fields spielen Nina Hoss und Cate Blanchett Dirigentinnen in Deutschland, und Romain Gavras, Sohn von Regiealtstar Constantin Costa-Gavras, ist mit dem Film "Athena" über soziale Konflikte in einer Vorstadt zu erleben.

Insgesamt sind heuer 23 Filme im Wettbewerb um den Goldenen Löwen - darunter je fünf aus Italien und aus Frankreich. Über die Preisvergabe berät wieder die internationale Jury unter Vorsitz von US-Schauspielerin Julianne Moore, die sich mutmaßlich einer harten Entscheidung gegenübersieht.

Eröffnet wird Venedig am 31. August mit Noah Baumbachs Don-DeLillo-Verfilmung "White Noise", bei dem der Regisseur Adam Driver, Greta Gerwig und Don Cheadle vor der Kamera versammelte. Der Film läuft allerdings außerhalb des Wettbewerbs. Das gilt auch für Walter Hills Western "Dead for a Dollar", der Christoph Waltz in der Hauptrolle eines Kopfgeldjägers zeigt, wobei ihm Willem Dafoe und Rachel Brosnahan zur Seite stehen.

Nicht im Wettbewerb des heuer bis 10. September dauernden Festivals vertreten sind österreichische Filmemacher. Immerhin im Wettbewerb der Nebenschiene Orizzonti sind Tizza Covi und Rainer Frimmel mit von der Partie. Das austro-italienische Regieduo porträtiert in seinem gewohnt semidokumentarischen Projekt "Vera" die erfolglose Schauspielerin Vera Gemma, Tochter von Leinwandlegende Giuliano Gemma, die immer noch im Schatten ihres berühmten, toten Vaters steht.

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