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filmförderung
07/04/2019

Neue Filmprojekte von David Schalko und Michael Ostrowski

Die aktuellen Förderzusagen des Filmfonds Wien betreffen zum Beispiel eine neue Serie nach einem Roman von David Schalko.

von Franco Schedl

Bei der dritten Sitzung im Jahr 2019 erteilte der Filmfonds Wien insgesamt 8 Projekten Zusagen – Mittel in Höhe von 1,68 Millionen Euro wurden vergeben. Eingereicht waren 20 Projekte mit einer Antragssumme von 3,02 Millionen Euro. Hier werden nun vier dieser Projekte etwas näher vorgestellt.

Mit SCHWERE KNOCHEN entwickeln die Wiener Produktionsfirmen Satel Film und Superfilm die Serienadaption von David Schalkos gleichnamigem Roman. Erzählt wird die Geschichte vierer Kleinganoven im Wien der Zwischenkriegszeit, ihrer Entwicklung zu brutalen Verbrechern bis hin zum rasanten Aufstieg und der Alleinherrschaft über Wiens Unterwelt der Besatzungszeit. Von David Schalko werden auch die Drehbücher der achtteiligen Serie mit einer Laufzeit von acht Stunden stammen.

Das Regie- und Autorenduo Michael Ostrowski und Helmut Köpping ("Hotel Rock'n'Roll") wird mit DER ONKEL seinen zweiten Spielfilm verwirklichen. Michael Ostrowski übernimmt zudem die Titelrolle in der Komödie über ein verschollen geglaubtes Enfant terrible, das der Familie seines ins Koma gefallenen Bruders zu Hilfe eilt. Weitere Hauptrollen in der Produktion der Lotus-Film werden Simon Schwarz und Hilde Dalik übernehmen.

MEERJUNGFRAUEN WEINEN NICHT ist das Langfilmdebüt von Nachwuchsregisseurin Franziska Pflaum, die gemeinsam mit Autorin Christiane Kalss auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. In der Tragikomödie wünscht sich die beherzte Supermarktkassiererin Annika nichts sehnlicher, als sich ihrem Hobby, dem Mermaiding, widmen zu können. Auf dem Weg zum eskapistischen Vergnügen muss sie aber turbulente Kämpfe an privater und beruflicher Front austragen. Die Hauptrolle der Prisma Film-Produktion wird von Stefanie Reinsperger übernommen, in Nebenrollen werden unter anderem Jürgen Vogel und Voodoo Jürgens zu sehen sein.

Kathrin braucht eine neue Niere. Ihr Mann Arnold steht somit vor einer schwerwiegenden Entscheidung: eine von seinen Nieren zu spenden und damit eventuell die eigene Gesundheit zu gefährden oder sich zu weigern und damit die Ehe aufs Spiel zu setzen. Die Leinwandadaption DIE NIERE von Drehbuchautor und Regisseur Michael Kreihsl ("Die Wunderübung") basiert auf Stefan Vögels gleichnamigem Bühnenstück und wird von der epo-Film produziert.