Partir - Die Affäre

 F 2009
Drama, Romanze 10.09.2010 85 min.
6.30
Partir - Die Affäre

Ein zeitgemäß inszeniertes klassisches Drama über die unmögliche Liebe und gesellschaftliche Konventionen: Eine Frau reißt sich los aus einer normalen Ehe und ihrem Milieu
und ist bereit jeden Preis für ihre vermeintliche Freiheit zu bezahlen.

Suzanne ist eine Frau um die 40. Mit ihrem Mann und ihren beiden schon fast erwachsenen Kindern führt sie ein beschauliches Leben in Südfrankreich. Das ändert sich schlagartig, als sie zufällig auf den Gelegenheitsarbeiter Ivan trifft. Sie verliebt sich leidenschaftlich, möchte sich sogar scheiden lassen. Ihr Mann setzt jedoch alles daran, sie wieder für sich zu gewinnen, schreckt selbst vor Drohungen nicht zurück. Doch Suzanne kämpft bis zum Äußersten um ihre Liebe.

Catherine Corsini hat, wie auch bei ihren früheren Filmen, nicht nur Regie geführt,
sondern auch das Drehbuch geschrieben. Gedreht hat sie mit ihrer
LieblingsKamerafrau Agnès Godard ("Zusammen ist man weniger allein"). Agnès
Godard ist es gelungen, lichtdurchflutete, mediterrane Bilder einzufangen, und damit
dieser schmerzhaft schönen und zugleich spannenden Liebesgeschichte einen
ungemein sinnlichen Rahmen zu geben. PARTIR ist ein zeitgemäß inszeniertes
klassisches Drama über die unmögliche Liebe und gesellschaftliche Konventionen. Eine
Geschichte, die lange nachwirkt...

Details

Kristin Scott Thomas, Sergi Lopez, Yvan Attal, Bernard Blancan, Aladin Reibel, Alexandre Vidal u.a.
Catherine Corsini
Agnes Godard
Catherine Corsini, Gaëlle Mace
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nichts Neues
    Einer der Filme aus der endlos langen Reihe der Ehedramen. Hier ist es wieder einmal die wohlsituierte Mutter von zwei Kindern (Kristin Scott Thomas), die sich in den Bauarbeiter Sergi Lopez verliebt. Auch wenn es kein echter Kriegsfilm ist, so kann man den Ehekrieg doch in die Kiste „Im Westen nichts Neues“ stecken. Das einzige Unterscheidungsmerkmal zu der übrigen Masse ist, der finanzielle Überlebenskampf der Frau, nachdem ihr der verlassene Ehemann (Yvan Attal) den Geldhahn zugedreht hat. Das wird breit ausgewalzt. Dabei reichen ihre Versuche an Geld zu kommen von sinnlos bis albern. Und der einzige Unterschied zwischen Ehemann und Lover scheinen doch wohl die Aktivitäten auf der Matratze zu sein. Als dann noch die Lösung von Truffauts ’Die süße Haut’ gleich zweimal daherkommt, ist die Luft vollends raus. Kann die Lösung wirklich ein Schuss sein? Höchstens der in den Ofen. K-V.