Pecker

USA, 1998

Film

Eines Tages wird Pecker vom Ruhm überrascht, als seine Fotos von einer smarten New Yorker Kunsthändlerin namens Rorey Wheeler "entdeckt" werden

Pecker wird so genannt, weil er als Kind die Angewohnheit hatte, in seinem Essen herumzupicken. Als Achtzehnjähriger arbeitet er in einem Sandwichshop in Baltimore. Dort pflegt er auch sein Hobby: Er macht Schnappschüsse von seinen Kunden. Seine Familie besteht ausschließlich aus Frauen:Mutter, zwei Schwestern und Großmutter.
Eines Tages wird Pecker vom Ruhm überrascht, als seine Arbeiten von einer smarten New Yorker Kunsthändlerin namens Rorey Wheeler "entdeckt" werden, die völlig in ihn vernarrt ist. Da macht es auch nichts aus, daß seine Fotos amateurhaft, grobkörnig und immer leicht unscharf sind. Sie treffen offensichtlich den Nerv der New Yorker Kunstschickeria. Eine große öffentliche Ausstellung und sofortiger Ruhm lassen nicht lange auf sich warten. Als ahnungsloser Junge aus der Kleinstadt muß Pecker auf schmerzhafte Weise erfahren, daß der Preis für die öffentliche Aufmerksamkeit sehr hoch ist. Daß er die neueste Sensation in der Kunstwelt ist, führt unter anderem dazu, daß der Lebensstil, der ihn bisher zu seinen Fotos inspirierte, nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Peckers bester Kumpel Matt kann nicht mehr in Ruhe seinen Ladendiebstählen nachgehen, und Peckers Liebste, Shelley, die einen Waschsalon betreibt, ist ziemlich verärgert, als sie von der Presse zur "Göttin der Flecken" stilisiert wird.Text: Viennale 98

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  • Schauspieler:Edward Furlong, Christiana Ricci, Mary Kay Place, Martha Plimpton, Brendan Sexton, Mark Joy

  • Regie:John Waters

  • Kamera:Robert M. Stevens

  • Autor:John Waters

  • Musik:Stewart Copeland

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