Karl Maschwitz

Dem Puppenspieler und erfindungsreichen Mechanikus Hans Röckle erscheint eines Tages der Teufel Flammfuß und bietet ihm einen Pakt an. Röckle erhält Zauberkraft, verfällt aber dem Teufel, wenn er in sieben mal sieben Stunden nichts Neues schafft. Röckle nutzt den Zauber, um den Menschen zu helfen. Für die Näherin Luisa erschafft er eine Nadel, die selbst näht, und für Jacob eine Flöte, mit der er den Bauern Regen bringen kann. Der Teufel holt sich die wunderbaren Dinge, muss sie aber zurückgeben, weil er sie nicht beherrscht. Zum Segen der Menschen jedoch können sie auch nicht verwendet werden, denn der Manufakturbesitzer setzt den Lohn für die Näherinnen herunter, und der Grundbesitzer verlangt die Flöte, um nur seine Felder zu beregnen. Kann Röckle das Unheil noch aufhalten? Ein Farbfilm der DEFA nach dem Märchen "Meister Hans Röckle und Mister Flammfuß" von Ilse & Vilmos Korn.

Johann Paul Schroth ist 1713 Barbiergeselle in Berlin. Nur auf dem Schlachtfeld hat ein Mann wie er damals die Chance, seine chirurgischen Künste zu erproben. Doch Schroth lehnt es ab, dem Drängen seines Gönners Holtzendorff zu folgen und Feldscher zu werden. Als seine Frau und ihr Kind bei der Entbindung sterben, kehrt Schroth doch ins Heer zurück. Im Feldzug gegen Schweden reift seine Begabung wider Willen. Als die Berliner Charité gegründet wird, gehört Schroth zu den ersten Absolventen.