Michael Hanemann

Der Wunschbaum

— Der Wunschbaum

Teil 1: Berlin 1899. Camilla, die Lieblingstochter des wohlhabenden Industriellen Fritz Hofmann, sieht dem 20. Jahrhundert voll Optimismus entgegen. Doch für sie und ihre Familie brechen harte Zeiten an. Ihr Vater hat das gesamte Familienvermögen verspielt. Nachdem sie ihrer großen Liebe Steve entsagen muss, um ihrer Familie in der schweren Zeit zur Seite stehen zu können, beginnt sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie heiratet den sanften Karl, mit dem sie versucht, die Waschmittelfabrik zu retten. Teil 2: 1901 – 1914. Der Aufbau der Firma, nun in Neustrelitz, geht nur langsam voran. Doch mit Charme und Ehrgeiz führt Camilla die kleine Fabrik gegen alle Widerstände zum Erfolg. Teil 3: 19 18 – 1925. Während Karl an der Front kämpft, versucht Camilla ihre Familie und die Firma durch den Krieg zu führen. In dieser schweren Zeit trifft sie Steve, ihre Jugendliebe, wieder und beginnt mit ihm eine Affäre.

Die beiden Freunde Günther und Wolfgang wollen mit einem T-Shirt Verkauf Hartz IV endlich den Rücken kehren. Doch dieser Plan ist nicht so leicht umzusetzen ist wie gedacht und am Ende kommt doch beinahe alles anders als es zunächst aussieht. Aber eines steht fest: Ein Schnitzel geht immer.

Lisa Hirth ist eine idealistische und patente Streetworkerin in Berlin, die sich vor allem um Mädchen kümmert, die von zu Hause abgehauen sind. Die Spur einer vermissten 16-Jährigen führt auf den Darss, wo Lisa in ihrer Jugend die Sommerferien verbrachte. Bei der Suche wird auf der Ostsee-Halbinsel die Leiche eines anderen Mädchens gefunden, einer notorischen Ausreißerin, die Lisa mehrfach zu deren Familie in Berlin zurückgebracht hat. Zufall? Handelt es sich um einen Serientäter? Lisa hängt sich an die Ermittlungen des BKA-Kommissars und des Polizeimeisters vor Ort, den sie aus ihren Sommerferien sehr gut kennt.

Der pensionierte Lehrer Olaf ist ein richtiges Ekel. Seit dem Tod seiner Frau mäkelt er an allen und allem herum. Besonders seine Schwester Elfie hat es schwer. Durch einem Schlaganfall ist er weitgehend an den Rollstuhl gebunden und tyrannisiert sie. Irgendwann reicht es ihr und sie bucht eine mehrmonatige Kreuzfahrt, allerdings nicht ohne Ersatz zu besorgen. Die resolute, alleinerziehende Trixie, die ständig pleite ist, darf mit ihren drei Kindern mietfrei wohnen, wenn für Olaf gesorgt wird.

Als Geophysiker ist Leonard Gehra mittlerweile für seine Theorien zum Silber-Abbau bekannt. Ursprünglich stammt Leonard aber aus der Bergbaustadt Buchenrode im Harz, die er damals nach dem mysteriösen Tod seines Vaters in den 1970er Jahren verließ. Nun soll Leonard in seine Heimat zurückkehren, um seine bisher nur theoretische Methode zum Silber-Abbau in den alten Bergstollen von Buchenrode in die Praxis umzuwandeln. Die Stadt steht nämlich kurz vor der Pleite, nachdem Ferdinand Türnitz sich entschlossen hat, seine Minen zu schließen. Leonard, in den nun die letzte Hoffnung des Örtchens gelegt wird, macht sich an die Arbeit und stößt bei seinen Erkundungen auf ein lang gehütetes Geheimnis, das auch seinen Vater und Türnitz nicht außen vor lässt.

Der König von Berlin

— Der König von Berlin

Der ambitionierte Kommissar Carsten Lanner (Florian Lukas) lässt Cloppenburg hinter sich, um sich in Berlin fortbilden zu lassen. In der Hauptstadt wird er von den schroffen Kollegen alles andere als freundlich empfangen. Kurz nach seiner Ankunft stolpert er auch schon in seinen ersten Fall: Schädlingsbekämpfer Erwin Machalik (Carl Heinz Choynski) wird tot aufgefunden und hinterlässt ein „Vermächtnis“ ohnegleichen. Unter der Stadt bahnt sich eine ungeheure Rattenplage an. Während Kriminalhauptkommissar Kolbe (Max Hopp) von Selbstmord ausgeht, glaubt Lanner an eine Fremdeinwirkung. Mit vielen Steinen in seinem Weg muss der zugezogene Polizist zusammen mit Kollegin Carola Rimschow (Anna Fischer) schnell den Fall aufklären und aufdecken, was die mysteriöse Verbindung MAMMA damit zu tun hat, die scheinbar auch in den höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreisen ihre Finger im Spiel haben…

Wer mit wem? Wo abschreiben? Welche Intoxikation? Und was kommt danach? Während Markus sich von Mitschülern und Lehrern mit "Schnubbi" anreden lassen muss, macht Fiesling Stone sich an seine Schnecke Sandra heran. Loser Dirk versucht, seine letzte Matheprüfung mit Hilfe von außen zu bestehen. Nabil und Sascha drehen den Abifilm und Steve ist - wie immer - total bekifft. Nach der Schule ist für die Clique dann eine coole Party am See angesagt, auf der es nur um Poppen, Kiffen und Saufen geht.

Meine fremde Tochter

— Meine fremde Tochter

Ein Dorf in der Eifel, unweit von Köln: Sophie Bergkamp und Sven Richter geben sich das Jawort. Die Kirche ist zur Hälfte gefüllt. Deutlich heben sich die Kölner vom Großteil der Dörfler ab, unter denen sich auch Sophies Vater Johann und ihr Bruder Markus befinden. “…bis dass der Tod uns scheidet” verspricht sich das frisch vermählte Paar. Wer hätte geahnt, wie schnell das gehen würde. Als Johann Bergkamp in Köln eintrifft, wo er seiner Tochter bei den Vorbereitungen zur Einweihungsparty ihrer neuen Wohnung helfen wollte, ist es bereits zu spät. Sie sei beim Aufhängen der Girlanden aus dem Fenster gefallen und auf der Stelle tot gewesen, erzählen die Leute. Johann will es nicht wahrhaben. In der folgenden Zeit ist der pensionierte Verwaltungsbeamte kaum wieder zu erkennen.

Es war einmal Indianerland

— Es war einmal Indianerland

Stell dir vor, du bist 17 und lebst in den Hochhäusern am Stadtrand. Die Luft flimmert: Sommer. Dann die Nacht, als Jackie dir den Kopf verdreht. Im Freibad, Fuchsrotes Haar. Stell dir vor, wie dir die Funken aus den Fingern sprühen vor Glück. Und Peng. Dir fliegt die Welt aus den Angeln: Zöllner erwürgt seine Frau. Edda, die 21-jährige aus der Videothek, stellt dir nach. Du steigst mit Kondor in den Ring. Immer wieder meinst du, diesen Indianer zu sehen. Und zum Showdown zieht ein geradezu biblisches Gewitter auf. Fühlt es sich so an – das Abenteuer, jung zu sein?

Die ehrgeizige Kriminaloberkommissarin und überzeugte Großstädterin Sophie Haas wird nicht, wie erwartet, zur Leiterin des Kölner Morddezernats befördert, sondern in das Eifeldorf Hengasch, Kreis Liebernich, versetzt. Dort mietet ihr Vater Hannes, ein pensionierter Orthopäde, kurzerhand ein Haus für sie beide an