Stuart Bowman

Im amerikanischen Westen des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist kaum jemand so sehr fehl am Platz wie Jay Cavendish. Der naive 16-jährige Sohn aus adligem Hause ist auf eigene Faust aus Schottland aufgebrochen, um das Mädchen zu finden, an das er sein Herz verloren hat. Doch obwohl er mit einem Kompass auf seinem Pferd unterwegs ist und nachts mit Revolver in der Hand schläft, ist er überhaupt nicht vorbereitet auf das Abenteuer, das ihn in Colorado erwartet. Da kommt der wortkarge, aber treffsichere Vagabund Silas, der sich ihm als Wegbegleiter Richtung Westen anbietet, gerade recht. Dass der Fremde dabei auf mehr aus ist als die 100 Dollar, die er für seine Dienste verlangt, ahnt Jay nicht. Denn tatsächlich ist auf seine Angebetete und ihren Vater in der Neuen Welt ein hohes Kopfgeld ausgesetzt - und so sind Wölfe und Indianer bald nicht die Einzigen, die Jay und Silas durch Prärien und Wälder verfolgen.

Ein Kriegsveteran soll nach der Vereitelung eines Terrorangriffs eine Politikerin und passionierte Befürworterin des Konflikts beschützen, in dem er kämpfen musste.

Im Jahre 1667 beschliesst der 28-jährige französische König Ludwig XIV. (George Blagden), das Jagdschloss Versailles zu einem prunkvollen Palast ausbauen zu lassen, von dem er fortan seine Herrschaft ausüben will. Doch das in erster Linie der Machtdemonstration dienende Vorhaben wird durch ständige finanzielle Engpässe und die ablehnende Haltung zahlreicher Mitglieder seines eigenen Hofes maßgeblich erschwert. Inmitten diverser Intrigen versucht Ludwig, das Bauprojekt aber dennoch mit eiserner Hand voranzutreiben. Doch muss er sich abseits dessen auch mit seinem bei wichtigen Prozessen meist aufsässigen jüngeren Bruder Philipp I. d'Orleans (Alexander Vlahos) auseinandersetzen, der selbst nach Ruhm und Einfluss strebt und mit dessen Frau der König ein leidenschaftliches Verhältnis hat.