Sag kein Wort

 USA 2001

Don't Say a Word

Thriller 113 min.
6.30
Sag kein Wort

Ein Psychiater wird erpresst, aus einer nervernkranken Patientin das Versteck der Beute eines Raubüberfalls zu entlocken

New York: In der stadt herrscht Feiertagsstimmung und auch der renommierte Psychiater Dr. Nathan Conrad (Michael Douglas) freut sich auf einen angenehmen Tag mit Frau und Kind. Doch was als friedliches Familienfest geplant war, entwickelt isch zum Albtraum: Die achtjährige Tochter Jessie wird entführt - mitten aus ihrem Kinderzimmer heraus.

Noch ehe Conrad die Polizei rufen kann, melden sich die Täter, die die gesamte Wohnung mit einer Überwachungsanlage versehen haben. Statt eines Lösegeldes verlangen sie eine Information. Nathan Conrad soll binnen weniger Stunden einer t4raumatisierten Patientin seines Kollegen Dr. Sachs eine mysteriöse Nummer entlocken. Die 18jährige Elisabeth, Insassin der psychiatrischen Klinik Bridgeview, ist die Einzige, die den Entführern das geben kann, worafu sie seit zehn Jahren harren: einen Hinweis auf das versteck des Zehn-Millionen-Dollar-Diamanten, den Elisabeths ermordeter Vater einst bei einem gemeinsamen Coup hatte verschwinden lassen. Eine Information, für die Patrick B. Koster und seine Komplizen über Leichen gehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Details

Michael Douglas, Sean Bean, Brittany Murphy, Skye McCole Bartusiak, Famke Janssen, Jennifer Esposito, Oliver Platt u.a.
Gary Fleder
Mark Isham
Amir M. Mokri
Anthony Peckham, Patrick Smith Kelly
foxfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nenn die Zahl
    Der Newcomer Gary Fleder hat einen recht unterhaltsamen Thriller gemacht. Michael Douglas spielt sich selber und das ist keineswegs negativ gemeint. So kennen wir ihn halt. Natürlich weiß jeder, dass er am Ende seine gekidnappte kleine Tochter zurückbekommt. Aber erst nachdem er dem Bösewicht Sean Bean tüchtig eingeheizt hat.
    Eine ganze Reihe von eindrucksvollen Schauspielern transportieren die spannende Handlung. Vor allem Brittany Murphy veranschaulicht das Schocktrauma sehr eindrucksvoll. Und selbst die in Gips liegende Ehefrau Famke Janssen mischt den Gangster mit ihrer Krücke kräftig auf. Die hübsche Jennifer Esposito vertritt die Polizei, die sich hier mal als ebenbürtiger Partner des Helden erweist. Gespannt verfolgt man, wie Michael Douglas die Grenze der Legalität überschreitet, um ans Ziel zu kommen. Es geht um eine Zahl. Dabei bleibt der Zuschauer aber lange im Dunkeln, was er wo genau vorhat.
    Es ist Massenware vom Hollywood-Band. Ohne großen Anspruch, getreu dem Motto ’We love to entertain you.’ Und das tut der Film durchaus.

  • naja
    Sag kein Wort



    NATHAN CONRAD ( Michael Douglas ) ist einer der besten Psychiater die es in New York gibt. Er verlangt ca. 200 $ die Stunde, und hat schon vielen geholfen, vor allem jüngeren Menschen. Er hat so seine eigene Methode das er Leute psychiatriert, und meistens hat er auch immer Erfolg. Er ist ziemlich routiniert, und hat gerade Urlaub, denn seine Frau AGGIE CONRAD ( Famke Janssen ) hat sich bei dem letzten Skiurlaub das rechte Bein gebrochen, und liegt zu Hause. Etwas angefressen von der ganzen schlimmen Misere bleibt Ihr nichts über als 20 Std. in die Luft zu sehen, 2 STd. zu schlafen, 1 Std. zu lesen und 1 Std. Nachrichten zu sehen. Und vor allem sich um die Kleine Tochter zu kümmern. JESSIE. Die ist der verwöhnte Liebling, ziemlich intelligent, und Ihre Wünsche sind Vater´s Küße. Nicht schlecht das Kind, keine Nike Schuhe, kein Nintendo, keine XP Playstation, kein Ferrari, einfach nur Küsse. Gut erzogen einfach das Kind. Eines Tages, er war im Psychiatrischen Krankenhaus in der Nähe, hat er LOUIS SACHS besucht. Der hat Ihm eine Frau vorgestellt die 5 Pfleger fast gebraucht hat, um von einem Typen runtergezogen zu werden, so wild war sie. Die ist seit 10 Jahren in Psychiatrischer Behandlung und ein Hoffnungsloser Fall. NATHAN ist der einzige der sie retten kann, schließlich besteht die Klinik nur aus Ihr, oder sie ist die wichtigste, und wie erwartet, geht NATHAN in die Löwenhöhle und nichts passiert. Außer das sie sich windet und meint, Das er nicht das kriegt was die anderen wollen, und ein gruseliges Ich sage nichts. NATHAN geht, und feiert daheim Thanksgiving vor.
    Was er nicht weiß ist, als er an dem Morgen seine Tochter sucht, er hat ja brav, nicht wie einige Weibchen heute, seiner Familie das Essen gekocht, er ist ja auch begnadeter Frühstückskoch, das ober ihm eine alte Frau stirbt, ein paar Typen eingezogen sind, unter anderen PATRICK KOSTER ( Sean Bean ), und ihn beobachtet. So ist am Morgen auf einmal JESSIE weg. Er kneist sofort, die muß entführt sein. Ein Anruf kommt. Seine Klientin hat eine ganz wichtige Aufgabe noch. Die verrückte. ELISABETH BURROWS, die hat ne Zahl, eine 6 stellige im Kopf, und NATHAN muß all sein Wissen einsetzen um diese Zahl aus Ihrem Gedächtnis zu holen. Sonst ist in 7 Std. also um 17:00 seine JESSIE nur noch ein Fall für die Geschichtsbücher. Doch ELISABETH will nicht reden. Auch als NATHAN dort ist. In kurzer Zeit ist er durch die Parade durchgefahren, dauernd verfolgt von nem Biker, und dann bricht er SACH´s Unterlagen auf, und in Windeseile ist ein Gutachten zusammengestellt, 10 Jahre in 1 Std. und er sagt nur eines. Sie ist eine Lügnerin und eigentlich normal, und da sie ja damals den Vater verlor, der vor Ihren Augen starb bei einer U Bahn, ist sie eben verrückt, traurig, depressiv, und sie ist auf der Flucht. SANDRA CASSIDY ist die Polizistin die einige Leute sucht und zwar genau die, die CONRAD´s Tochter haben. Und jetzt wird es spannend. Wird es ihm gelingen in Kurzer Zeit alles rauszukriegen ?
    Keine Telefonate, Keine Polizei, und AGGIE wird überwacht. Wird AGGIE das durchhalten ? Bruchbein und fehlende Tochter ? Der Rest im Kino.
    Was es noch lange nicht gab im Kino. Der Tatmensch der zum Gedankenmensch wird. Der Psychiater der Detektiv spielt, und alles geht so einfach oder ?Auf den Spuren eines Kriminalfalles, leicht an Hitchcock angelehnt ist dieser Film in New York, wo sonst, angesiedelt, und das 100 Minuten lange. Irgendwie ist die Story ja arg. Es spielt sich alles im weit verzweigten Ganglienlabyrinth eines Kranken Geistes ab. Vieler Kranker Geister. Eine Psychiatrie, und viel in der Nacht. Der Held wird zum Opfer, und der Film hat wieder ein Klischee mehr. Der Film ist teilweise recht feministisch aufgabaut, und aus der wütend wild ermittelnden Polizeibeamtin erfährt man bald nichts mehr, außer das sie von links nach rechts läuft, und keine Vorgeschicht

    Re: naja
    und keine Vorgeschichte bietet.
    Die Charaktäre wirken zwar etwas blass, aber geben trotzdem Ihr bestes. Und auch wenn das Drehbuch etwas an Langeweile bietet sind die ganzen Butzenmänner im Film doch ein paar coole Typen.
    Ein sehr gefährliches Psychopuzzle das ganze. Nimmt Anleihen an ¿ Im Netz der Spinne ¿ oder ¿ Hannibal ¿
    Oder ¿ Stoppt die Todesfahrt der U Bahn 1,2,3 ¿ und ¿ Der Wolf hetzt die Meute ¿. Dazu etwas ¿ Große Erwartungen ¿ und ¿ Kopfgeld ¿ fertig ist der Film. Der Fehler in dem Film der so ähnlich auch wie
    ¿ Durchgeknallt ¿ ist, besteht das man von der Ersten Minuten an erfährt das es um einen Edelstein geht, dann weiß man wer der Killer und Entführer ist, dann weiß man das die Nummer zu dem Schatz führt, und wahrscheinlich auch mit dem Ort zu tun hat. Man sieht den netten Killer, der eigentlich wie ein Vertreter aussieht, und dann noch der Psychiater, der in Kurz Zeit einer angeblich Verrückten die Zahl entlocken muß. Das Ganze wirkte dann doch etwas unrealistisch, und der Fehler bei dem ganzen war auch, das es viel zu schnell abgekurbelt war. Anstatt sich 2 Std. Zeit zu nehmen wurde der Film lieblos einfach runtergekurbelt. Es kam keine richtige Spannung auf. Teilweise schon, aber z.b. haben die Killer über der Wohnung der beiden die Alte umgebracht, und Ihr Labor untergebracht. Ein Mann am Motorrad folgten dem Psychiater. Man erfuhr absolut gar nichts über die Möglichkeiten wie man einen Menschen verkabelt oder verwanzt, es war einfach alles da, und ging in Windeseile. Warum müßen die immer New York nehmen im Film ? Als ob es nicht andere Städte in den USA gäbe. Schade ist es auch gewesen das so wenig von seiner Tätigkeit rüberkam. Man erfuhr nur wie gut er war, aber man sah ihn nie so richtig in Action, und man hatte überhaupt fast nie das Gefühl da er wirklich einer der besten Psychiater ist. Ist im ganzen auch dann nachher am Schluß etwas dämlich geworden. Von Gefahr erlebt man wenig, und von wahren Profis im Killerbereich erfährt und sieht man auch wenig. Eigentlich ein richtiger Sonntagsnachmittags Klofilm, wenn man gerade vom Hallenbad kommt, und mit seiner Alten ein paar Schöne gemütliche Stunden erleben will. Man hätte einfach mehr machen können aus der ganzen Geschichte. Ärgerlich fand ich das sie einfach so leicht ging, und alles so leicht erklärt wurde. Der Film ist zwar unterhaltend, aber nicht spannend, so ein richtiger Popcorn Film, der sogar mir etwas zu viel wurde, da er einfach zu einfach gestrickt war, und die Gedankenlosigkeit etwas zu übertrieben dargestellt wurde Schade eigentlich, denn da war viel Potential in dem ganzen drinnen, und man hätte viel rausholen können. Eigentlich schade ist es auch, das es immer mehr so Filme gibt, mit Super Besetzung, aber leider keine gute Story, und ein Drehbuch so dick wie die letzte P.M. Ausgabe am Kiosk.


    Nett ,übertrieben, könnte besser sein, nette Story, aber sehr seicht.

    72,44 von 100

  • Nur meine Meinung
    Eigenartigerweise läßt dieser Film so die Emotionen hochgehen. Ich finde er war gut und spannend gemacht. Nur über die Story darf man nicht nachdenken, die war meiner Meinung nach dünn und unglaubwürdig. Aber für Fans von MD, und ich gehöre auch dazu: SEHENSWERT

  • Dunkler Thriller nach "Michael Douglas"-Art ****
    Der Film fängt sehr düster an und geht auch in dieser Form - einer Nervenklinik adäquat - weiter. Mit Fortfdauer wird der Film spannender und dadurch besser. Zusammenfassend: Wer Michael Douglas gerne sieht, bekommt einen für ihn typischen Thriller. ****

  • Toller Film!
    Also ich hab den Film mir dieses WE angeschaut, und ich fand den echt toll. Also die Euros wert. *g* Und spannend war er natürlich auch. *smile*

  • niveau
    ich möcht doch sehr bitten. das niveau scheint hier sowiso von woche zu woche zu sinken. da meld sogar ich mich mal zu wort. ihr schaut sowiso die falschen filme. von intellektuell oder intelligent kann da sowiso keine rede sein.

    sag mal schladi, bist du eigentlich in irgendeinem megaplex kartenabreisser?

    Re: niveau
    also ich finde es schon sehr sonderbar von niveau zu sprechen, wenn man nicht einmal richtig rechtschreiben kann. es waere vielleicht ganz gut einmal einen deutschkurs zu besuchen.

    Re: niveau
    ja kinder. hab ich schon jemals einen von euch über einen interessanten film, der nicht 1a hoolwood-maschinerie ist reden oder schreiben gesehen? suzhou river, la pianiste, sous le sable, der kreis, vengo oder vergleichbares?
    gerade mal baise moi hat ein paar kleine reaktionen hervorgerufen. auch nur wiel ein paar das wort porno. find ich witzig wie hier ein blinder dem an gelesen haben. find ich witzig, wie hier ein blinder dem anderen den weg "zeigen" will. wen interessiert schon die hundertdritte meinung zu herr der ringe oder oceans eleven.
    es leben das synchronisierte kinoplexvergnügen. ich find das echt traurig. und jetzt wo ich mal was gesagt hab, könnnt ihr mir ja alle niveaulos eines überbraten. vielen dank noch und bis dann

    Re: Re: niveau
    es hat glaube ich nichts mit Niveau zu tun, ob man seine Meinung zu cineastischen Meisterwerken (Sous le sable, suhzou River) preis gibt oder die hundertste Kritik zu Ocean's 11 schreibt (meine kommt auch noch :-) ). Was ich nur einfordere ist der Repekt gegenüber der Meinung anderer. Gefällt mir ein Film und ein anderer verdammt ihn, ist derjenige für mich noch lange kein Trottel, sondern ein eigenständiges Individuum, der zu diesem Film nun mal einen anderen Zugang hatte als ich. Ich kann dessen Meinung auch widersprechen und sie in ihre Einzelteile zerlegen, aber Sätze wie "Du bist zu dumm um das zu kapieren...." oder "....du popcornfressender Cineplexx-Besucher begreifst ja die Genialität dieses Films gar nicht" haben nichts mit einer kontextbezogenen Diskussion zu tun sondern zielen einzig darauf ab sein Gegenüber als lächerlich hinzustellen. Leider sind es meistens immer nur die selbsternannten Cineasten, welche diesen Kunstgriff tätigen. Wenn einer meine Kritiken auseinander nehmen will, lade ich jeden herzlich dazu ein dies auch zu tun, allerdings so untergriffig wie Lilly antworten, die gar nicht über den Film reden sondern einzig mich beleidigen wollte, zeugt von einem gehörigen Mangel an Diskussionskultur.

    Re: niveau
    nein bin ich nicht, habe allerdings die Möglichkeit durch Tätigkeit bei verschiedenen Internet-Seiten einige Filme schon vor dem Starttermin zu sehen, was sich mit der Zeit ganz schön rentiert. Werde das aber in diesem Jahr ein wenig einschränken, weil das a) ganz schön zeitintensiv ist und b) ich nicht will, dass die Lilly einen Herzkasperl kriegt. Mach mir eh schon sorgen, weil sie noch nicht auf meine Replik geantwortet hat. Na ja, vielleicht wartet sie, bis auch sie endlich den Film gesehen hat.

    Re: Re: niveau
    hey schladi, wie wärs willst mal mit mir ins kino gehen? sozusagen zur entschuldigung?
    lilly

    Re: Re: niveau
    also schladi. was ich gemeint hab is folgendes. mann kann doch ganz genau sehen, was die mehreheit der leute im kino schaut. weil die mehrheit der leute sich zu kleinen filmen kritikmässig zumindest nicht hintraut. oder sich das nicht zutraut, wobei man dann wenigstens sagen könnte, dass er/sie wenigstens versucht hat einen "anspruchsvollen film" zu verstehen und zu interpretieren. dass du, schladi, professionellere kritiken schreibst, war eh an deinem stil und deiner ausdrucksweise zu erkennen. ausserdem bild ich mir ein, ein paarmal die pressetexte in deinen kritiken durchgehört zu haben. das is noch sowas. die selektion der kritiker is schon fast so niederschmetternd wie die des massenpublikums. hab ich dich zum beispiel bei "der kreis" vorgestern im filmhaus gesehen? glaub nicht. iranischer film is halt doch nicht so spannend. heut aber bei monsters inc. war´s gesteckt voll. sicher 50 leut. das sagt doch schon einiges. kollege. ich respektier auch jede meinung, aber es tut halt doch weh, zu sehen wie kleine kinos sterben und cineplexxe mit mcd und h&m daneben nur so aus dem boden schiessen. cineast bin ich auch keiner, weil ich die für ausgestorben halte. gibt´s einfach nicht mehr. hat nämlich was mit hintergrundinformation, verständnis und zusammenhangserkennung, hingabe und einer ganz anderen haltung zum medium kino zu tun, nicht mit quantitativem filmvergnügen. den kartenabreisser hätt ich dir auch nicht zugetraut, obwohl... . na dann, halten wir´s ein bischen auf grundsatzdiskussionsniveau. ich erspar mir jegliche kritik zu monsters inc. die les ich eh hundertmal in ein paar wochen. aber, eines verrat ich. dass mich der kurzfilm davor fast umgebracht hat. der is einfach zu gut.

    Re: Re: Re: niveau
    lassen wir das so einmal stehen wie du es geschrieben hast, klingt vernünftig auch wenn ich die Beweggründe, warum einer nicht zu einem "intelektuellem" Film etwas schreibt, nicht ganz teile. Meine Theorie (schon tausendmal getestet und daher fast schon Praxis): Schreibt jemand eine schlechte Kritik über einen Arthouse-film, kommt gleich von allen Cineasten-Ecken (die ich übrigens auch für ausgestorben halte, aber es gibt halt immer noch viele selbsternannte)der Vorwurf, dass ich den Film nicht verstanden habe. Das ist jetzt noch höflich ausgedrückt. Ich hab mir auch schon überlegt, warum ich mir das eigentlich antue Arthouse-Filme zu verreißen, wenn ich die Reaktion von einigen Herrschaften in diversen Foren schon kenne. Meine Kritik zu "Hundstage" gelesen? Eigentlich wundert es mich, dass ich bis jetzt noch nicht belehrt wurde.
    Zu "Der Kreis": Nein, bei der PV war ich nicht, aber nicht weil ich diesen Film nicht sehen wollte, sondern weil ich bereits andersweitig verpflichtet war. Ich kenne bislang nicht viele iranische Filme aber jene, die ich bislang gesehen habe, haben mir ausgesprochen gut gefallen (Die Farbe des Paradieses, Secret Ballot). Was sich aber jetzt aus deiner Wortmeldung rauskristallisiert hat ist, dass du mich scheinbar vom Sehen her kennst oder irre ich mich da? Bei "Monsters, Inc." war ich auch dabei, war wirklich schon so voll wie schon lange nicht. Die beiden Filme zuvor jedoch waren auch nicht schlecht (o.k. muss man relativieren - eh klar)....vor allem "Shallow Hal" - hätte den Farrelly-Brüdern nicht zugetraut solch einen "ernsten" Film zu drehen....Schladi

    Re: Re: Re: Re: niveau
    hundstage hab ich gelesen, das du nicht belehrt wurdest liegt wahrscheinlich daran, dass kaum einer dem film was abgewinnen hat können. ich hab ja eigentlich ein ganz anderes studium und sauwenig zeit, weshalb ich kaum einmal einen vormittagstermin wahrnehmen kann. hab also hundtage verpasst, was aber kein grober fehler gewesen zu sein scheint. na, und solang man obejektiv eine auf den deckel bekommt is die welt noch in ordnung. ich bin mal wegen (hab den titel vergessen. eh der letzte film zum thema drogen, vom regisseur von pi) zur sau gemacht worden. hab ich einfach viel schlechter als die meisten gefunden. verreisssen soll man immer noch das was man selber will. die kritik is sowiso so eine sache. entweder inhaltsangabe oder analysiert und begründet. unter der gürtellinie is sowiso in jeder hinsicht zu tiaf. und kritiker und publikum sind sowiso oft einer anderen meinung. kennen tu ich dich übrigens nicht. hab das nach dem ausscheidungsverfahren gemacht. nachdem wir eine halbe stunde auf die hanseln gewartet haben, die sich das schlachtfest black hawk down im apollo gegeben haben, sind genau drei oder vier derselben aufgetaucht. und da hat mir niemand nach einem "schladi" ausgschaut. so war das. na wir sehen uns ja wahrscheinlich bei jin roh, ders jetzt auch bis zu uns geschafft haben soll.

    Re: Re: Re: Re: Re: niveau
    bezgl. Hundstage: witzig, dass sich bislang alle so ziemlich einig hier über den Film sind. Was positives hat man noch nicht darüber gelesen, nur kleine Fouls an jene, die den Film schlecht fanden - bezeichnend.
    den Film, den du von Aronofsky meinst ist "Requiem for a dream" der übrigens zu meinen Topp 3-Filmen des letzten Jahres zählt.
    "Black Hawk Down" hast du dir nicht gegeben? Sei froh, du hast nichts versäumt außer 140 Minuten Langeweile.
    Danke übrigens für den Tipp Jin-Roh: hatte ich eigentlich nicht auf meiner Liste, werd aber jetzt probieren das irgendwie dazwischen quetschen zu können, klingt laut imdb recht vielversprechend...

  • Gut gemacht, aber leider nur Stückwerk
    Kommt ein Film mit Michael Douglas ins Kino, ist meistens gelungene
    Unterhaltung garantiert und auch "Sag kein Wort" wird den in sich gesetzten
    Erwartungen größtenteils gerecht. Was man allerdings nicht erwarten darf
    ist, dass sich Regisseur Gary Fleder auf irgendwelche Experimente
    eingelassen hätte. So bleibt der Film zwar die meiste Zeit über recht
    spannend, aber irgendwelche Aha-Erlebnisse findet man nicht vor. In ziemlich
    dunklen Farben (ähnlich dem Part von Michael Douglas in "Traffic") braucht
    man allerdings eine Zeit lang um in die Gänge zu kommen, was vorerst auf die
    allzu große Betonung auf Nathan Conrads heile Familienwelt und an dem etwas
    zusammenhanglosen Plot liegt. Sehr lange kann man sich als Zuschauer keinen
    so rechten Reim auf die Argumentation von Patrick machen und erst ziemlich
    spät setzt man einen darüber in Kenntnis.

    So ca. ab der Hälfte aber, wird der Thriller immer rasanter und kann
    schließlich mit einem furiosen Showdown aufwarten. So ist "Sag kein Wort"
    vor allem ein Film der Szenen, denn obwohl er als ganzes nicht allzu sehr
    aus der Menge heraus ragt, so hat er einige ziemlich gute Szenen zu bieten.
    Zu diesen zählen zweifelsohne die gemeinsame Szenen von Douglas und Brittany
    Murphy. aber auch jene von Jennifer Esposito als coole Polizistin. Wenn
    nicht sogar die besten Szenen wurden Famke Janssen zugeschrieben, die
    anfangs noch ängstlich und wehrlos ans Bett gefesselt ist, danach aber über
    sich hinaus wächst. Sieht man einmal von dem platten Oberfiesling ab, so
    sind sämtliche Charaktere sehr gut gespielt und glaubwürdig, was vor allem
    die Identifikation mit Nathan Conrad und seiner Frau Aggie leicht macht.

    Im Gegensatz zu Douglas' früheren Glanzwerken (z.B. "The Game") fehlt dem
    Film aber das gewisse Etwas, was ihm zu etwas Besonderem gemacht hätte. Das
    Rachemotiv als Hauptthema ist ein recht billiges und Plottwists sind rar
    gesät. Dem charismatischen, impulsiven Michael Douglas wurde ein ziemlich
    eindimensionaler, monotoner Sean Bean gegenüber gestellt, dessen Charakter
    eher in ein B-Movie denn in einen Edelthriller gepasst hätte. Denn obwohl
    man sich zeitweise doch ein wenig langweilt, bleibt der Film edel - und das
    ist der alleinige Verdienst von Michael Douglas....7/10....Schladi

    Re: Gut gemacht, aber leider nur Stückwerk
    du glaubst wohl wirklich dass du eine ahnung hast- ich glaub du siehst dir einfach zu viele filme an, und gibst dann deine "klugscheißerhafte" meinung (die eigetlich keinen interessiert) ab

    Re: Re: Gut gemacht, aber leider nur Stückwerk
    wenn dich irgendeine meinung von irgendwem nicht interessiert, warum liest du sie dann trotzdem - einfach ignorieren, dann bleiben uns auch mails wie deine erspart, die das klima hier vergiften...

    Re: Re: Gut gemacht, aber leider nur Stückwerk
    Bei manchen Leute reicht offensichtlich nicht der IQ dazu aus, zu begreifen, daß sie FILME kommentieren sollen, nicht die anderen Kritiker. Wenn Dummheit weh täte, würden manche Leute den ganzen Tag schreien... Keinen Ton zu dem in Frage stehenden Film, sondern nur einen "möchte -gerne-Intellektuelle-sein-Kommentar.Wer ist nun der Klugscheißer???

    Re: Re: Gut gemacht, aber leider nur Stückwerk
    Aber, aber Lilly, warum so aggressiv? Hast du den Film schon gesehen? Dann bitte sehr: Halte dagegen. Hast du ihn noch nicht gesehen? Was soll dann dein dummer Kommentar, der überhaupt nicht sachdienlich ist und überhaupt keinen interessiert? Schade Lilly, dabei habe ich gerade angefangen dich sympathisch zu finden....Schladi