Shootout - Keine Gnade

 USA 2012

Bullet to the Head

Thriller, Krimi, Action 08.03.2013 97 min.
5.70
Shootout - Keine Gnade

Bei der Suche nach Mördern sind ein Polizist und ein Killer plötzlich aufeinander angewiesen. Die Grenzen zwischen Verbrecher und Cop sind manchmal sehr schmal.

James Bonomo alias "Jimmy Bobo" (Sylvester Stallone) ist ein Auftragskiller in New Orleans. Er folgt nur einem Prinzip: Töte niemals einen Unschuldigen. Als aus diesem Grund ein Zeuge überlebt, muss Jimmys junger Partner zur Strafe dafür mit seinem Leben bezahlen.
Detective Taylor Kwon (Sung Kang) aus Washington trifft in New Orleans ein, um eine neue Spur in einem alten Fall zu verfolgen. Als er seinen Kollegen treffen will, findet er stattdessen nur noch dessen Leiche vor. Für das NOPD stehen Jimmy und sein mittlerweile toter Partner als Hauptverdächtige für diese Tat fest. Die Suche nach Hinweisen zu den Tätern zwingt Jimmy und Kwon schließlich zu einer ungewöhnlichen Partnerschaft und für die Jagd nach den Mördern sind Cop und Killer plötzlich aufeinander angewiesen. Auf ihrem Weg zu Gerechtigkeit und Vergeltung treffen die beiden auf zwielichtige Gestalten und blicken hinab in tiefste Abgründe, die bis in die höchsten Polizeikreise reichen. Manchmal liegt nur ein schmaler Grat zwischen Killer und Cop ...

Details

Sylvester Stallone, Jason Momoa, Christian Slater, Sung Kang, Sarah Shahi u.a.
Walter Hill
Steve Mazzaro
Lloyd Ahern II
Alessandro Camon
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Geht so - 1
    Wieso der Film im Original „Bullet to the Head“ heißt und in der deutschen Übersetzung eben so komisch anders, ja keine Ahnung. Ich dachte mir im Kino, ja super endlich ein Stallone Film, das ist wirklich schon lange her das ich einen gesehen habe. Der Film „The Expendables“ der bald in die 3. Runde gehen wird, hat mir gut gefallen, aber da auch eher Teil 1 mehr als Teil 2. Jetzt ist die Frage, wie dieser Film ist. Sicher nicht übel, aber das ist wie gesagt Ansichtssache, in Amerika hat er jedenfalls nicht viel eingespielt. Dass die 55 Millionen US $ Produktion floppte, liegt klar auf der Hand, weil der Film einfach nur 'ne Story erzählt die schon unzählige Male da gewesen ist.

    Böser Junge trifft guten Jungen und lässt sich überzeugen das Böse sein nicht gut ist, und Guter Junge der anfangs ein bisschen blauäugig ist, wird überzeugt das Böse sein vielleicht nicht übel ist, aber weiß das er sein Gewissen nicht verraten darf und verliebt sich in die Tochter von Bösem Jungen, der keinen Kontakt zu seiner Tochter hat.

    Ja das war die Kurzfassung. Die Handlung ist also einfach, denn Stallone ist spielt JIMMY BOBO, einen Auftragskiller, der bei einem Auftrag eben nicht alle getötet hat, in dem Fall eine Hure die mit dem späteren Todesopfer zusammen war, ja blöd irgendwie, denn das ruft Brutalo Killer KEEGAN auf den Plan der ein Ex Fremdenlegionär ist, Jason Momoa spielt ihn, ein 1,93 Meter großer durchtrainierter Hawaiianer, der aus Honolulu stammt.

    Die Dreharbeiten waren sicher witzig, überhaupt weil Stallone nicht so viel Stunts machen darf, da er ja 'ne Platte in der Halswirbelsäule hat, und das kann für ihn gefährlich sein, er könnte sogar gelähmt werden und das ist mehr als gefährlich.

    Der Film hat viele gute Szenen, aber viel mehr schlechte primitive Szenen. Es gibt einige Explosionen, und einige Schießsequenzen, ja das war es schon mit der Action. Der Rest des 85 Minuten Filmes kommt mir so vor als hätte Walter Hill der Regisseur seinen 48 Stunden Film Erfolg von damals wiederholen versucht, aber es nicht geschafft.

    Er ist auch ähnlich dem alten Film und ich denke mir, dass da der Hund begraben liegt, zu viele Ähnlichkeiten mit anderen Filmen eben. Als z.B. der Film angefangen hat, dachte ich mir, ein ellenlanger Vorspann, bei so einer kurzen Geschichte, das hat nichts Gutes zu heißen. Sicher wird der Film aufgelockert durch lustige Sprüche oder markante Oneliner im Text, aber irgendwie ist da nix neues was mich vom Hocker gerissen hat.

    Der Film ist eigentlich aus der Idee von einem Comic entstanden. 2004 war das in Frankreich, "Du plomb dans la tête" und da fängt auch das Problem schon an. Die Vorlage ist nicht interessant genug finde ich, das man sie verfilmen muss, Stallone hat hier im Film viel Talent verschwendet, was er gar nicht hätte machen müssen, denn er kann mehr, und es gibt auch viel zu wenig Action, bis auf ein oder zwei Kämpfe.

    Es ist sicher keine üble Idee mal was Neues in den Film rein zubringen dachte ich mir, und das kam dann mit Dialogen. Der alte Profi-Killer Stallone hat ja seinem Novizen, dem er das Töten beibringt mehr oder weniger, erklärt was er von Europa hält, nämlich gar nichts, und hat vergessen einen Witz folgen zu lassen. Vergessen? Ja das meine ich ernst, denn das Drehbuch hätte genügend Potential für witzige Szenen, und hat es auch gezeigt, aber leider in vielen Dingen eben nicht, in vielen möglichen Dialogsequenzen hat der Regisseur wohl nicht darauf gedacht, dass man Wortwitz in das Ganze Geschehen einfließen lassen könnte. Wieso weiß ich nicht. Denn da wo der Film hätte witzig sein können war er ernst, und wo er ernst hätte sein sollen war er irgendwie abgedroschen. Schade darum.

    naja - 2
    Was meine ich damit. Nun ganz einfach, man muss sich vorstellen ein Polizist sitzt im Auto vom Profi Killer, das kam deswegen weil TAYLOR KWON im Film den bösen KEEGAN jagt, der den Freund von JIMMY abgemurkst hat. LOUIS war das. Und der will natürlich den Fall lösen weiß aber nicht dass sein Chef in der Polizei selber korrupt ist.

    Nun sitzen die da so im Auto so ganz nett und anstatt wirklich über wichtige Dinge zu reden, ja was macht man? Man versucht Witze zu machen, philosophiert rum, beschwert sich, aber es sind keine, gar keine aussagekräftige Handlungsspannende Dialoge geführt worden so was wo man sich denkt, uff da geht es ab, da ist Verschwörung im Gange, nein überhaupt nicht, und das finde ich schade.

    Was dann den Film auflebt ist was anderes. Christian Slater spielt mit, MARCUS BAPTISTE. So ein Reicher Arsch der mit MOREL zusammenarbeitet, übrigens es spielt sich alles in New Orleans ab. Adewale Akinnuoye-Agbaje spielt den bösen MOREL der die halbe Stadt zusammenkaufen möchte die Leute vergraulen möchte, vor Mord nicht zurückschreckt und den Anwalt MARCUS braucht, der ihm helfen soll der Chef der Stadt zu werden was ja MARCUS gar nicht checkt, da er zwar reich aber blöd ist. Wie halt Anwälte sind.

    O.K. die Idee war gut, Adewale spielt die Rolle gut, aber wieder nix von Geheimnissen und Verschwörung, zu vorhersehbar ist das Ganze, leider und auch Marcus ist im Film nicht zwar 'ne Niete, aber hätte ruhig mehr von seinem Können spielen sollen, alle Darsteller wirken älter aber spielen irgendwie wie junge gierige Idioten, das verstehen ich nicht, wieso nimmt man sich da nicht Zeit mehr Leistung seiner Schauspielkunst in den Film zu bringen?

    Dass alle Rollen außer Jason Momoa fast kein Charisma zeigen, O.K. Stallone schon der in den Sümpfen in einem Haus lebt, auf Stelzen im Sumpf oder so, ist zwar noch zu verkraften, aber nicht einfach. Ich hätte mir da auch mehr gewünscht. Sicher ist es nett mal die 80 er Jahre im Kino aufleben zu lassen wie das mit dem letzten Schwarzenegger Film gelang wie ich fand, nicht so super über drüber aber dennoch gut genug das ich 90 % fast vergab und besser als der Stallone Film. Ja ich weiß nicht was da, mit den Schauspielern passiert ist.

    Dolph Lundgren, Van Damme, Seagal, Norris, alle machen nur mehr Schrott, jetzt kommt noch Willis und Stallone dazu die auch nur mehr Schrott bald machen, ja ich weiß nicht was ist da los am Filmmarkt? Die Kampfszenen sind wenig und nett choreographiert, ein 2,20 Meter großer Leibwächter ist dabei, oder ist der nur 2 Meter? Keine Ahnung, 200 Kg hat der sicher, sieht super aus, ja das war es schon an den super geilen Sachen. Die Tochter ist Tattoo Künstlerin und wird entführt und ich weiß nach der Hälfte wie der Film ausgehen wird. Was jetzt nicht so negativ ist wie es klingt, aber dennoch da.

    Sicher ist genügen da was super ist aber das zu erzählen, ja dazu bin ich zu müde und zu faul. Wie gesagt, Anspruch ist wenig, Action ist gerade mal da, Witz geht so, Musik, keine Ahnung und das Ganze, ja was kann man so einem Film geben? Ich würde sagen 75 von 100 Punkten reicht Höchstens aber.

    Wenn wenigstens die Dialoge Pfiff hätten, aber leider ist das nicht so.