Stolz und Vorurteil (2005)

 GB 2005

Pride and Prejudice (2005)

Romanze, Literaturverfilmung 21.10.2005 127 min.
7.80
film.at poster

Vorhang auf für die Romanverfilmung eines Klassikers von Jane Austen: eine Liebesgeschichte, die Geschichte machte.

Mit "Stolz und Vorurteil" präsentiert Working Title ("Bridget Jones", "Tatsächlich Liebe") eine Liebesgeschichte, die Geschichte machte. England im 19. Jahrhundert. "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts Dringenderes braucht als eine Frau!" Das denken sich auch die fünf Bennet-Töchter Jane, Elizabeth (Keira Knightley), Mary, Kitty und Lydia. Sie müssen reich heiraten, denn eines ist klar: Für sie ist das Familienerbe unerreichbar. Da sie "nur" Töchter sind, fällt es an den Cousin. Jane, die älteste Schwester, verliebt sich auch prompt in den wohlhabenden Mr. Bingley. Während die stolze Elizabeth nichts als Verachtung für dessen ebenfalls reichen sowie besten Freund Mr. Darcy (Matthew MacFadyen, "Enigma") empfindet. Zu arrogant und voller Vorurteile tritt er dem Mittelstand gegenüber. Klarer Fall für Elizabeth: Heirat ausgeschlossen! Dann lieber den charmanten Mr. Wickham, einen erklärten Widersacher von Mr. Darcy. Doch ist der wirklich so aufrichtig, wie er vorgibt? Und vielleicht ist Mr. Darcy gar nicht so verachtenswert, wie es scheint. Die Liebe, das größte Spiel der Welt, in einer hinreißenden Inszenierung. Ein Film, den das Publikum lieben wird.

Details

Keira Knightley, Matthew MacFadyen, Donald Sutherland, Rosamund Pike, Judi Dench u.a.
Joe Wright
Deborah Moggach nach Jane Austen
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • das ist der beste film den ich kenne, als ich ihn zum ersten mal gesehen hab war ich hin und weg!!er ist so fesselnd und aufregend!! einfach liebe pur!!!!

  • herzerwärmend
    literaturverfilmungen haben es nicht leicht - die filme werden mit ihren literarischen vorlagen verglichen, oft wird erbsenzählerisch aufgelistet was alles fehlt und dass die charaktere eigentlich ganz anders sein und aussehen müssten und nähmen sich die regisseure solcher verfilmungen diese hinweise tatsächlich zu herzen, kämen nachher elendslange, stinklangweilige aber text-treu bebilderte literatur-vorträge heraus, für die niemand, der das verfilmte buch wirklich liebt, gern ins kino ginge.
    joe wright's film ist deshalb so erfreulich, weil er versucht, nicht eine inhaltsangabe zu verfilmen, sondern einen wesentlichen aspekt von jane austen's buch und über diesen aspekt - die liebesgeschichten der beiden ältesten bennet-töchter mit hauptaugenmerk auf lizzi bennet - den geist des romans auf die leinwand zu bringen. ich würde schon sagen, dass das gelungen ist: der film rekonstruiert das historische soziale feld, in dem sich die konfrontation des bürgertums (lizzi) mit dem adel (mr. darcy) entwickeln konnte.
    lizzi repräsentiert den unabhängigen geist und die emanzipatorischen aspirationen des bürgertums und bezaubert damit mr. darcy, dessen gestelzte aristokratische tradition sich wohl bald an das aufstrebende bürgertum anpassen wird müssen. abgehandelt wird das im vorliegenden film anhand der stürmischen beziehung der beiden, die an ihrem stolz und ihren beiderseitigen vorurteilen gegeneinander laborieren, sich aber schliesslich doch ihren liebesgefühlen füreinander geschlagen geben - noch ein vorrecht bürgerlicher emanzipation: die liebesheirat im gegensatz zur dynastischen ehe.
    wright gelingt eine unglaublich liebenswürdige, gefühlvolle (aber unkitschige) verfilmung, mit wunderschönen landschaftsbildern, intelligenten, teilweise fast genialen dramaturgischen effekten und wundervollen schauspielern (sogar keira knightley spielt toll). ich persönlich fand donald sutherland hervorragend und Rosamund Pike ganz wunderbar. und ich halte matthew macfayden's Mr. Darcy für durchaus konkurrenzfähig, was immer auch puristen an seiner sehr gefühlvollen interpretation auszusetzen haben mögen.
    insgesamt ist der film klug (auch bei den kürzungen und komprimierungen) und strahlt durchaus eine gewisse 'sexiness' aus. eben tatsächlich herzerwärmend.

  • altes Sittengemälde - Teil 1
    Inhalt:

    Mr. BENNET (Donald Sutherland) hat 5 Töchter. ELIZABETH (Keira Knightley), MARY, JANE, LYDIA und KITTY, und eine Frau Mrs. BENNET (Brenda Blethyn). Sie leben alle in der Nähe der Grafschaft Kent, und sind Bauern. Zu tun gibt es sehr viel. Die Mutter hofft jeden Tag nur eines. Das alle Ihre Töchter an den Mann gebracht werden. Damals war die Versorgung nicht so gut, man hatte keine Pension, also mussten die Töchter einen Mann finden, der sie erhalten kann. Es war damals eine Zeit in England die sehr schwierig war. London war damals schon einer der teuersten Städte in Europa, und das auch ein Mitgrund, das auf dem Land es sehr schwierig war ordentliche Männer zu finden, die Ihre Frau lieben, sie nicht schlagen, und nicht fremd gehen.

    Eines Tages zieht in das nahe liegende Anwesen ein gewisser Mr. BINGLEY der mit seinem Freund Mr. DARCY einzieht. Mr. BINGLEY ist ein sehr Gutsituierter, netter, junger Mann. Sein Freund Mr. DARCY war damals so was wie heute ein Multimillionär. Sehr reich, gebildet, sehr gute ordentliche Manieren, und vor allem sehr stolz. Jedenfalls so kommt er jedem vor. Die Mutter hat deswegen die größten Schwierigkeiten, denn in diese Gesellschaft rein zu kommen ist nicht einfach und wenn man mal drinnen ist, färbt man schnell ab, und vergisst vielleicht seine wahre Herkunft.

    Doch ist Mr. DARCY kein hässlicher Mann. Die Mutter hofft natürlich das sie die Töchter an den Mann bringt, doch Mr. DARCY will keiner. ELIZABETH geht sogar so weit ihn Ihr ganzes Leben zu hassen. Bei einem Ball verliebt sich JANE in Mr. BINGLEY. Und ELIZABETH erfährt, das Mr. DARCY nicht von Ihr viel hält, mit Ihr nicht unbedingt tanzen will, da sie ja von niederem Stand ist, und seiner nicht würdig, was vor allem die Tante von ihm, Lady CATHERINE DE BOURG (Judi Dench) in späterer Folge so abscheulich findet. Sie die es gewohnt ist Menschen wie Sklaven zu behandeln, war es die Mr. DARCY auch so zum Abweisen von Leuten niederen Standes gebracht hat.

    Aber das weiß ELIZABETH nicht. In der Zwischenzeit ist JANE mit Mr. BINGLEY durchgebrannt, die Mutter stirbt 1000 Tode, der Vater, hofft das sie wieder zurück kommt und der Rest der Familie, Ihre 4 Schwestern sind natürlich ganz begeistert. Endlich hat wenigstens eine Tochter einen Mann gefunden.

    Eines Tages taucht Mr. COLLINS auf, der das Anwesen der Familie BENNET geerbt hat, klein von Statur ist, und Priester ist. Er ist der Cousin von ELIZABETH, und hält um Ihre Hand an, was die natürlich abweist und ihn noch dazu lächerlich macht. Dieser jedoch heiratet dann bald daraufhin CHARLOTTE LUCAS, die beste Freundin von ELIZABETH, die Ihr vorher natürlich abgeraten hat, aber CHARLOTTE ist von ihm begeistert, nicht sofort, aber bald, denn er ist gut situiert, kann für sie sorgen, und ist ein sehr netter, wenn auch schrulliger Mann. Damals war es nicht so einfach im Alter von 27 Jahren einen Mann zu finden, so auch CHARLOTTE. Und so ist sie überglücklich wenigstens einen gefunden zu haben und lebt dann auf seinem Anwesen glücklich.

    Eines Tages trifft ELIZABETH einen gewissen Mr. WICKHAM, der im britischen Empire als Soldat dient, und in der Nähe Ihrer Heimatstadt stationiert ist. Sie freut sich endlich einen Mann getroffen zu haben, doch dieser erzählt ihr dann das Mr. DARCY ein gemeiner Mensch ist, denn sein Vater hatte einen Sohn, Mr. DARCY, und er, Mr. WICKHAM, war damals der beste Freund von ihm und beide wuchsen wie die Söhne eines Vaters auf, bis Mr. DARCY sich das ganze Geld des Erbes, des verstorbenen Vaters unter den Nagel gerissen haben soll, und Mr. WICKHAM rausgeschmissen hat. Diese Geschichte fasziniert ELIZABETH und festigt den Haß auf Mr. DARCY noch mehr, und die Liebe zu Mr. WICKHAM noch mehr.

    Das alles anders kommt weiß sie ja vorher noch nicht. Mr. DARCY hingegen ist mit seiner Cousine verlobt, doch zunehmend interessiert er sich für ELIZABETH. Nicht nur weil er von dem Haß fasziniert ist die sie ihm ungerechtfertigt, so er, ihm entgegenbringt, nein

    Re:altes Sittengemälde - Teil 1
    ich glaube für eine detaillierte inhaltsangabe ist es am besten, gleich das buch zu lesen - eins ist sicher: der gute tuvok ist kein literarisches talent wie jane austen! ihr buch bietet in jeder hinsicht niveau und liest sich in jedem fall mit mehr gewinn als tuvoks clumsiness. leider ist tuvoks beschreibung auch immer derart, dass der inhaltlichkeit seiner texte gemäss der film unglaublich verworren zu sein scheint - aber plötzlich im kino überraschend klar und intelligent wirkt. also lieber doch anschauen und sich von tuvoks filmverständnis NICHT abschrecken lassen, bitte (ich habs selbst ausprobiert - die filme sind oft sehr viel besser als tuvoks verhunzungen). im übrigen ist eine inhaltsangabe auch noch lange keine keine film-kritik. allerdings verleihen oft kinder unter 10 ihrer begeisterung für einen film dadurch ausdruck, dass sie relativ verworren versuchen, den film nachzuerzählen. aber bei kleinen kindern ist das auch ganz ok so. also villeicht lernt tuvok entweder noch klarheit der schriftlichen darstellung (lernt man beim LESEN z.b. von jane austen) oder elegante kürze.

    Re:altes Sittengemälde - Teil
    danke mann aus san fernando!
    die seitenlangen, überflüssigen ausschweifungen sind nicht nötig!
    ich glaube leute die diese seite hier besuchen wollen einfach nur hören wie ihnen der film gefiel und sich nicht mit endloslangen filmbeschreibungen beschäftigen.

    Re:altes Sittengemälde - Teil 1
    Lieber Tuvok,
    auch wenn du noch so viel schreibst auf dieser Webpage: es wird dich kein Verlag, keine Zeitung oder Zeitschrift ansprechen und Dir einen Job als professioneller Kinokritiker anbieten. Also schreib Deine Gedanken lieber in ein Tagebuch oder richte Dir ein Blog ein - aber verschon bitte den Rest der Welt mit Deinen Ergüssen. Danke, ganz lieb.

    anstrengend - Teil 2
    ungerechtfertigt, so er, ihm entgegenbringt, nein, sie ist eine sehr intelligente Frau, die intelligenteste unter den 5 Töchtern. Doch ELIZABETH will von ihm absolut nichts wissen, und sucht mit ihm eine Konfrontation mit der anderen und übersieht dadurch das sie sich in ihn verliebt und versucht diese Gedanken auf schmerzliche Art zu vertreiben.

    In der Zwischenzeit ist auch LYDIA an den Mann gekommen, einen sehr netten, in Mr. WICKHAM der sie in eine andere Stadt entführt. In der Zwischenzeit trennt sich JANE von Ihrem geliebten Mr. BINGLEY und ELIZABETH erfährt das angeblich Mr. DARCY schuld daran sein soll und fängt ihn an noch mehr zu hassen, aber ihn auch mehr zu lieben. Kurz darauf auf dem Landsitz in der Nähe seiner Tante, macht er Ihr einen Heiratsantrag den sie schroff zurückweist.

    Doch alles kommt anders. Mr. WICKHAM wird versetzt, angeblich ist er nicht das was er vorgibt zu sein, JANE verliebt sich wieder in Mr. BINGLEY, von dem sie sich zuvor trennen mußte, da Mr. DARCY auch diese Trennung veranlasst hat. Und ELIZABETH verliebt sich immer mehr in Mr. DARCY.

    Es vergeht fast ein Jahr und ELIZABETH reist mit Ihrer Tante und Onkel auf das Landgut von Pemberly, und trifft dort unvermutet auf Mr. DARCY, da es zu einen seiner Anwesen gehört. Und stößt auf CATHERINE die Ihr den ganzen Haß entgegenbringt, da sie Angst hat das sie sich einmischt, da ja Ihr Neffe mit seiner Cousine, Ihrer Tochter verlobt ist, einer Liaison die schon lange so geplant ist, und ELIZABETH die sich noch nie um Manieren gekümmert hat, kommt mit Ihr in heftige Auseinandersetzungen, und da sie sich kein Blatt vor den Mund nie nimmt, wird die Abneigung zwischen CATHERINE, der Tante und Gräfin von Mr. DARCY und Ihr immer größer.

    Und eines Tages erscheint am späten Abend, fast schon in der Nacht, Gräfin CATHERINE bei den Bennets, da sie gehört hat, ELIZABETH buhlt um Mr. DARCY und zerstöre so eine lang vorhergesehen Verbindung, doch dieses Gerücht stimmt nicht oder doch?

    Informationen zum Film:

    Eine Adaption der Geschichte von Jane Austin ist ¿Bridget Jones ¿ Schokolade zum Frühstück¿. Der Roman ¿Pride and Prejudice¿ ¿ zu deutsch eben ¿Stolz und Vorurteil¿ erschien im Jahr 1813 von der berühmten englischen Schriftstellerin Jane Austen. Geboren ist sie am 16.12.1775 in Hampshire. Ihr Vater war Priester. 1805 zog sie nach Vaters Tod nach Southhampton. Dort blieb sie bis 1809. Es gibt nur ein einziges Bild von ihr. Sie war mit Harris Bigg Wither verlobt, aber nie verheiratet, und litt an der Addison Krankheit. Eine tödliche Unterfunktion der Nebennierenrinde. TBC und Tumore sind die Folge.

    Verfilmungen um Ihre Romane: ¿Sense and Sensibility¿, ¿Clueless¿, ¿Emma¿, ¿Das Klavier¿, ¿Mansfield Park¿,

    Ähnlichkeiten mit dem Film: ¿Krieg und Frieden¿, ¿Vom Winde verweht¿, ¿Doktor Schiwago¿, ¿Howards End¿.

    Budget: 28 Millionen US $, Regie: Joe Wright, der sehr schön mit Hunderten Kostümen gearbeitet hat.
    Drehbuchautorin Deborah Moggach hat einiges vom Original Buch verändert und mehr Wert auf das Gerede von ELIZABETH und Mr. DARCY gelegt.

    Meine Meinung:

    Der unglaublich lustige Pfarrer, der dauernd daher gebrabbelt hat, einen lustigeren Heiratsantrag habe ich noch selten gesehen. Dann sind da noch die herrlichen Dialoge, alle ohne Schmutz, Schande und Gemeinheit. Dann die 121 Minuten Film die sehr schnell vergehen, eine sehr gute Musik, herrliche Szenen bei den Bällen, gute Tänze, eine ständige Kamerafahrt im Ballsaal, gute Gespräche, eine hervorragende Besetzung von Judi Dench als irre Tante, ein fantastisch passender wortkarger Donald Sutherland als Vater, eine lustige Mutter als Mrs. Bennet. Die ganze Familie ist so was wie Lindenstraße auf Proleten Talk Show umgemünzt.

    Meine Freundin hat am Anfang und am Ende des Filmes geweint, ich am Anfang weil ich für sie keine Taschentücher hatte, und am Ende, weil sie für mich keine Taschentücher hatte. Der Film hat sehr gute Dialoge und bei einigen Szenen wird gar nicht gesprochen

  • bisschen fade - Teil 3
    Hirntätigkeit voraussetzt, aber das macht nichts, man muß einfach nur die Szenen begutachten, sich einlassen auf die herrlichen Landschaftsaufnahmen, und man merkt richtig das in dem Film viele wenige Blicke mehr sagen als eine Menge Worte.

    Trotzdem muss ich sagen, das ich mich in der ersten Hälfte des Filmes königlich fadisiert habe, und schon fast eingeschlafen bin denn das ganze Gerede über die damaligen Sachen, kompliziert, nicht einfach, dauernd das pittoresk anmutende Sittengemälde, das irgendwie ist es was ich nicht gerade im Kino sehen will.

    Es gab in den 40 er Jahren eine Fassung die ich nie sah, aber die schöner gewesen sein soll oder anders halt, egal, diese Fassung ist ja gut, die Kostüme, Ausstattung, Musik, anspruchsvolle Dialoge, aber das ganze Nachdenken beim Film dass ganze sich dauernd konzentrieren, ich kam mir vor wie ein Wirtschaftsstudent der gerade eine langweilige Abhandlung über das gleichgeschlechtliche Liebesleben von indischen Hygienegesetzen in der Pathologie lernt.

    Ich fand Brenda Blethyn, die Mutter, die schon oft in englischen Filmen spielte, einfach süß, nur ging es mir dauernd am Nerv das sie zu Ihrem Ehemann dauernd Mr. Bennet sagte und nicht den Vornamen. Aber das macht nichts, sie hat hervorragend gepasst, und wenn sie im Bild war, wußte man, es wird entweder lustig oder peinlich für die reiche Gesellschaft, also lustig für uns Zuseher, denn die gute alte Dame war so eine richtige nette verwitwete, Alzheimer fängt an Patientin, die mal tot traurig, mal Himmel hochjauchzend ist.

    Wäre der Dialogwitz nicht gewesen, der Film wäre ein Mist gewesen meiner Meinung nach. Ab der Mitte des Filmes, wußte ich schon wie das Ende des Filmes wahrscheinlich sein wird, aber das hat mich nicht gestört, denn der Film war ja doch irgendwie abschließend nett. Nur hätte ich mir mehr als eine langweilige Literatur Sittengemäldeverfilmung gewünscht, die zwar hochanspruchsvoll war, aber mir hätte ein Film wie ¿Der Patriot¿ doch besser gefallen.

    Mr. Darcy hat die Synchronstimme von Keanu Reeves, Mr. Wickham sieht aus wie Orlando Bloom, Roman Osin hat mit seiner Kameraarbeit sehr gutes geleistet. Der Film hat viele gute Szenen, sehr anspruchsvolle die einem Cineasten sicher sehr gefallen würden. Ich habe die damalige viel zitierte BBC Serie aus 1995 nicht gesehen, aber sie soll genauer und schöner gewesen sein. Schön fand ich in dem Film das der Unterschied der einzelnen Stände zueinander sehr gut ausgespielt wurde, und so die Problematik einer gewissen Kastenbildung wie in Indien sehr gut rüber gekommen ist.

    Geld allein zählt leider doch. Ich habe am Anfang des Filmes einige Schwierigkeiten gehabt mich auf diesen Film zu konzentrieren aber mit Hilfe meiner Freundin die mir andauernd im Film geantwortet hat und mir übersetzte hat von Deutsch auf mein Hirnverständnis, konnte ich mitbekommen um was es sich bei dem Film handelt. Der Streifen hier ist so was wie ein richtiger Weiberfilm, wo man seiner Freundin gar nicht auf die Möpse fassen kann.

    Also Mopsfaktor 28 von 100
    Künstlerfaktor ¿ 93 von 100
    Anspruchsvollfaktor ¿ 90 von 100
    Cineastenfaktor ¿ 94 von 100
    Mein Faktor ¿ 78 von 100

  • anstrengend - Teil 2
    entgegenbringt, nein, sie ist eine sehr intelligente Frau, die intelligenteste unter den 5 Töchtern. Doch ELIZABETH will von ihm absolut nichts wissen, und sucht mit ihm eine Konfrontation mit der anderen und übersieht dadurch das sie sich in ihn verliebt und versucht diese Gedanken auf schmerzliche Art zu vertreiben.

    In der Zwischenzeit ist auch LYDIA an den Mann gekommen, einen sehr netten, in Mr. WICKHAM der sie in eine andere Stadt entführt. In der Zwischenzeit trennt sich JANE von Ihrem geliebten Mr. BINGLEY und ELIZABETH erfährt das angeblich Mr. DARCY schuld daran sein soll und fängt ihn an noch mehr zu hassen, aber ihn auch mehr zu lieben. Kurz darauf auf dem Landsitz in der Nähe seiner Tante, macht er Ihr einen Heiratsantrag den sie schroff zurückweist.

    Doch alles kommt anders. Mr. WICKHAM wird versetzt, angeblich ist er nicht das was er vorgibt zu sein, JANE verliebt sich wieder in Mr. BINGLEY, von dem sie sich zuvor trennen mußte, da Mr. DARCY auch diese Trennung veranlasst hat. Und ELIZABETH verliebt sich immer mehr in Mr. DARCY.

    Es vergeht fast ein Jahr und ELIZABETH reist mit Ihrer Tante und Onkel auf das Landgut von Pemberly, und trifft dort unvermutet auf Mr. DARCY, da es zu einen seiner Anwesen gehört. Und stößt auf CATHERINE die Ihr den ganzen Haß entgegenbringt, da sie Angst hat das sie sich einmischt, da ja Ihr Neffe mit seiner Cousine, Ihrer Tochter verlobt ist, einer Liaison die schon lange so geplant ist, und ELIZABETH die sich noch nie um Manieren gekümmert hat, kommt mit Ihr in heftige Auseinandersetzungen, und da sie sich kein Blatt vor den Mund nie nimmt, wird die Abneigung zwischen CATHERINE, der Tante und Gräfin von Mr. DARCY und Ihr immer größer.

    Und eines Tages erscheint am späten Abend, fast schon in der Nacht, Gräfin CATHERINE bei den Bennets, da sie gehört hat, ELIZABETH buhlt um Mr. DARCY und zerstöre so eine lang vorhergesehen Verbindung, doch dieses Gerücht stimmt nicht oder doch?

    Informationen zum Film:

    Eine Adaption der Geschichte von Jane Austin ist ¿Bridget Jones ¿ Schokolade zum Frühstück¿. Der Roman ¿Pride and Prejudice¿ ¿ zu deutsch eben ¿Stolz und Vorurteil¿ erschien im Jahr 1813 von der berühmten englischen Schriftstellerin Jane Austen. Geboren ist sie am 16.12.1775 in Hampshire. Ihr Vater war Priester. 1805 zog sie nach Vaters Tod nach Southhampton. Dort blieb sie bis 1809. Es gibt nur ein einziges Bild von ihr. Sie war mit Harris Bigg Wither verlobt, aber nie verheiratet, und litt an der Addison Krankheit. Eine tödliche Unterfunktion der Nebennierenrinde. TBC und Tumore sind die Folge.

    Verfilmungen um Ihre Romane: ¿Sense and Sensibility¿, ¿Clueless¿, ¿Emma¿, ¿Das Klavier¿, ¿Mansfield Park¿,

    Ähnlichkeiten mit dem Film: ¿Krieg und Frieden¿, ¿Vom Winde verweht¿, ¿Doktor Schiwago¿, ¿Howards End¿.

    Budget: 28 Millionen US $, Regie: Joe Wright, der sehr schön mit Hunderten Kostümen gearbeitet hat.
    Drehbuchautorin Deborah Moggach hat einiges vom Original Buch verändert und mehr Wert auf das Gerede von ELIZABETH und Mr. DARCY gelegt.

    Meine Meinung:

    Der unglaublich lustige Pfarrer, der dauernd daher gebrabbelt hat, einen lustigeren Heiratsantrag habe ich noch selten gesehen. Dann sind da noch die herrlichen Dialoge, alle ohne Schmutz, Schande und Gemeinheit. Dann die 121 Minuten Film die sehr schnell vergehen, eine sehr gute Musik, herrliche Szenen bei den Bällen, gute Tänze, eine ständige Kamerafahrt im Ballsaal, gute Gespräche, eine hervorragende Besetzung von Judi Dench als irre Tante, ein fantastisch passender wortkarger Donald Sutherland als Vater, eine lustige Mutter als Mrs. Bennet. Die ganze Familie ist so was wie Lindenstraße auf Proleten Talk Show umgemünzt.

    Meine Freundin hat am Anfang und am Ende des Filmes geweint, ich am Anfang weil ich für sie keine Taschentücher hatte, und am Ende, weil sie für mich keine Taschentücher hatte. Der Film hat sehr gute Dialoge und bei einigen Szenen wird gar nicht gesprochen was Hirntätigkeit voraussetzt

  • super
    Ich hab das Buch gelesen, dann den BBC 6Teiler angeschaut und nun den Film im Kino und er hat mir sehr gut gefallen. In 2 Stunden Film hat man alles gut untergebracht. Die fehlenden Personen waren kein Problem. Okay, das mit dem Bauernhof war etwas befremdend und die Kitsch-Szene gegen Ende war schwer zu ertragen. Alles in allem aber wirklich gut gemacht!!!

  • sehr gut
    Well - ich ging unbelastet in diesen Film (kannte das Buch nicht, mag aber diese Art von Geschichten) und meine ohnehin schon durchaus hochgesteckten Erwartungen wurden noch übertroffen:
    Die Geschichte ist unterhaltsam, fröhlich (der Vater ist echt ziemlich genial) und doch philosophisch, das Ambiente (Gewandungen, Gebäude, der Ball...) total authentisch und überzeugend - TOLL! Eine geniale Mischung, so macht Kino echt Vergnügen!
    Ich werd im Nachhinein das Buch lesen und kann jedem, der dieser Art von Film auch nur irgendetwas abgewinnen kann, nur empfehlen, es sich selbst anzusehen!!
    Außerdem: sehr guter Film für die ersten Dates, zum anbandeln ;-P

  • zu wenig Action - Teil 3
    ganze Nachdenken beim Film dass ganze sich dauernd konzentrieren, ich kam mir vor wie ein Wirtschaftsstudent der gerade eine langweilige Abhandlung über das gleichgeschlechtliche Liebesleben von indischen Hygienegesetzen in der Pathologie lernt.

    Ich fand Brenda Blethyn, die Mutter, die schon oft in englischen Filmen spielte, einfach süß, nur ging es mir dauernd am Nerv das sie zu Ihrem Ehemann dauernd Mr. Bennet sagte und nicht den Vornamen. Aber das macht nichts, sie hat hervorragend gepasst, und wenn sie im Bild war, wußte man, es wird entweder lustig oder peinlich für die reiche Gesellschaft, also lustig für uns Zuseher, denn die gute alte Dame war so eine richtige nette verwitwete, Alzheimer fängt an Patientin, die mal tot traurig, mal Himmel hochjauchzend ist.

    Wäre der Dialogwitz nicht gewesen, der Film wäre ein Mist gewesen meiner Meinung nach. Ab der Mitte des Filmes, wußte ich schon wie das Ende des Filmes wahrscheinlich sein wird, aber das hat mich nicht gestört, denn der Film war ja doch irgendwie abschließend nett. Nur hätte ich mir mehr als eine langweilige Literatur Sittengemäldeverfilmung gewünscht, die zwar hochanspruchsvoll war, aber mir hätte ein Film wie ¿Der Patriot¿ doch besser gefallen.

    Mr. Darcy hat die Synchronstimme von Keanu Reeves, Mr. Wickham sieht aus wie Orlando Bloom, Roman Osin hat mit seiner Kameraarbeit sehr gutes geleistet. Der Film hat viele gute Szenen, sehr anspruchsvolle die einem Cineasten sicher sehr gefallen würden. Ich habe die damalige viel zitierte BBC Serie aus 1995 nicht gesehen, aber sie soll genauer und schöner gewesen sein. Schön fand ich in dem Film das der Unterschied der einzelnen Stände zueinander sehr gut ausgespielt wurde, und so die Problematik einer gewissen Kastenbildung wie in Indien sehr gut rüber gekommen ist.

    Geld allein zählt leider doch. Ich habe am Anfang des Filmes einige Schwierigkeiten gehabt mich auf diesen Film zu konzentrieren aber mit Hilfe meiner Freundin die mir andauernd im Film geantwortet hat und mir übersetzte hat von Deutsch auf mein Hirnverständnis, konnte ich mitbekommen um was es sich bei dem Film handelt. Der Streifen hier ist so was wie ein richtiger Weiberfilm, wo man seiner Freundin gar nicht auf die Möpse fassen kann.

    Also Mopsfaktor 28 von 100
    Künstlerfaktor ¿ 93 von 100
    Anspruchsvollfaktor ¿ 90 von 100
    Cineastenfaktor ¿ 94 von 100
    Mein Faktor ¿ 78 von 100

  • zu gutbürgerlich - Teil 2
    Doch alles kommt anders. Mr. WICKHAM wird versetzt, angeblich ist er nicht das was er vorgibt zu sein, JANE verliebt sich wieder in Mr. BINGLEY, von dem sie sich zuvor trennen mußte, da Mr. DARCY auch diese Trennung veranlasst hat. Und ELIZABETH verliebt sich immer mehr in Mr. DARCY.

    Es vergeht fast ein Jahr und ELIZABETH reist mit Ihrer Tante und Onkel auf das Landgut von Pemberly, und trifft dort unvermutet auf Mr. DARCY, da es zu einen seiner Anwesen gehört. Und stößt auf CATHERINE die Ihr den ganzen Haß entgegenbringt, da sie Angst hat das sie sich einmischt, da ja Ihr Neffe mit seiner Cousine, Ihrer Tochter verlobt ist, einer Liaison die schon lange so geplant ist, und ELIZABETH die sich noch nie um Manieren gekümmert hat, kommt mit Ihr in heftige Auseinandersetzungen, und da sie sich kein Blatt vor den Mund nie nimmt, wird die Abneigung zwischen CATHERINE, der Tante und Gräfin von Mr. DARCY und Ihr immer größer.

    Und eines Tages erscheint am späten Abend, fast schon in der Nacht, Gräfin CATHERINE bei den Bennets, da sie gehört hat, ELIZABETH buhlt um Mr. DARCY und zerstöre so eine lang vorhergesehen Verbindung, doch dieses Gerücht stimmt nicht oder doch?

    Informationen zum Film:

    Eine Adaption der Geschichte von Jane Austin ist ¿Bridget Jones ¿ Schokolade zum Frühstück¿. Der Roman ¿Pride and Prejudice¿ ¿ zu deutsch eben ¿Stolz und Vorurteil¿ erschien im Jahr 1813 von der berühmten englischen Schriftstellerin Jane Austen. Geboren ist sie am 16.12.1775 in Hampshire. Ihr Vater war Priester. 1805 zog sie nach Vaters Tod nach Southhampton. Dort blieb sie bis 1809. Es gibt nur ein einziges Bild von ihr. Sie war mit Harris Bigg Wither verlobt, aber nie verheiratet, und litt an der Addison Krankheit. Eine tödliche Unterfunktion der Nebennierenrinde. TBC und Tumore sind die Folge.

    Verfilmungen um Ihre Romane: ¿Sense and Sensibility¿, ¿Clueless¿, ¿Emma¿, ¿Das Klavier¿, ¿Mansfield Park¿,

    Ähnlichkeiten mit dem Film: ¿Krieg und Frieden¿, ¿Vom Winde verweht¿, ¿Doktor Schiwago¿, ¿Howards End¿.

    Budget: 28 Millionen US $, Regie: Joe Wright, der sehr schön mit Hunderten Kostümen gearbeitet hat.
    Drehbuchautorin Deborah Moggach hat einiges vom Original Buch verändert und mehr Wert auf das Gerede von ELIZABETH und Mr. DARCY gelegt.

    Meine Meinung:

    Der unglaublich lustige Pfarrer, der dauernd daher gebrabbelt hat, einen lustigeren Heiratsantrag habe ich noch selten gesehen. Dann sind da noch die herrlichen Dialoge, alle ohne Schmutz, Schande und Gemeinheit. Dann die 121 Minuten Film die sehr schnell vergehen, eine sehr gute Musik, herrliche Szenen bei den Bällen, gute Tänze, eine ständige Kamerafahrt im Ballsaal, gute Gespräche, eine hervorragende Besetzung von Judi Dench als irre Tante, ein fantastisch passender wortkarger Donald Sutherland als Vater, eine lustige Mutter als Mrs. Bennet. Die ganze Familie ist so was wie Lindenstraße auf Proleten Talk Show umgemünzt.

    Meine Freundin hat am Anfang und am Ende des Filmes geweint, ich am Anfang weil ich für sie keine Taschentücher hatte, und am Ende, weil sie für mich keine Taschentücher hatte. Der Film hat sehr gute Dialoge und bei einigen Szenen wird gar nicht gesprochen was Hirntätigkeit voraussetzt, aber das macht nichts, man muß einfach nur die Szenen begutachten, sich einlassen auf die herrlichen Landschaftsaufnahmen, und man merkt richtig das in dem Film viele wenige Blicke mehr sagen als eine Menge Worte.

    Trotzdem muss ich sagen, das ich mich in der ersten Hälfte des Filmes königlich fadisiert habe, und schon fast eingeschlafen bin denn das ganze Gerede über die damaligen Sachen, kompliziert, nicht einfach, dauernd das pittoresk anmutende Sittengemälde, das irgendwie ist es was ich nicht gerade im Kino sehen will.

    Es gab in den 40 er Jahren eine Fassung die ich nie sah, aber die schöner gewesen sein soll oder anders halt, egal, diese Fassung ist ja gut, die Kostüme, Ausstattung, Musik, anspruchsvolle Dialoge, aber das ganze Nachdenken beim Film dass


  • Habe mich sehr gefreut, als ich von der Neuverfilmung erfuhr. Bin über Bridget Jones (Helen Fielding gibt ja offen zu, den plot von Jane Austens Pride and prejudice "geklaut zu haben") zu Jane Austens P & P gelangt.

    Habe sowohl Bridget Jones als auch die super geniale BBC Verfilmung mit Colin Firth und Jennifer Ehle unzählige Male auf DVD gesehen. (Kann bei den Dialogen schon mitsprechen.....)

    Bei dieser Verfilmung wurde ziemlich gekürzt (z.B. wurde die zweite Schwester von Mr. Bingley und deren Mann weggelassen), aber es wurde dabei sehr behutsam vorgegangen. - Wenn man nicht weiß, daß was fehlt, merkt man es nicht.
    Leider wurde auch beim Ende gekürzt; es geht bei Jane Austen schon noch ein bißchen weiter; das Ende im Film kam doch etwas zu abrupt!

    Nicht gefallen, verglichen mit der BBC Verfilmung, (die wirklich ganz toll ist, und sich sehr genau an das Buch hält) haben mir die Kostüme, und die sets. Bei den Bennets wirkt alles schäbig, die Schwestern wirken ungepflegt, und die arme Keira Knightley rennt dauernd in irgendwelchen groben Leinenfetzten durch das Bild, die nicht recht zu passen scheinen; ich kann mir nicht vorstellen, daß eine gut situierte Familie im 18. Jhd. in solch einer Kleidung herumlief. Auch nicht auf dem Land!

    Andererseits gibt es diese wunderschöne Landschaftsaufnahmen......

    Auch verstehe ich nicht, warum Charles Bingley so "dümmlich" dargestellt wird. Im Buch wird er eher als umgänglich, freundlich, "schlichtes Gemüt", dargestellt. Das haben sie in der BBC Verfilmung besser hinbekommen.

    Alles in allem ein sehenswerter, humorvoller, romantischer Liebesfilm. Ich schau ihn mir sicher noch mal an, einfach weil ich ein Pride & prejudice addict bin!

    P.S.: Matthew MacFadyen hat es schwer, dem Vergleich mit Colin Firth zu bestehen (obwohl er es doch ziemlich gut hinbekommt); den MR. DARCY, egal, ob in P&P, oder in Bridget Jones IST Colin Firth!!

    In diesem Sinne: hingehen und anschauen!

    Total Super
    Keira Knightley hat mir schon in "Fluch der Karibik" sehr gut gefallen, deshalb bin ich ein Keira-Fan geworden. Ich habe mir aber auch andere Filme mit ihr angesehen, finde aber das "Stolz und Vorurteil" der beste Film ist. Unbedingt ansehen!

    Re:
    stimmt leider alles gar nicht, ja nicht anschauen!!!! sehr schlecht gemacht. schauspieler alle nicht überzeugend... seit wann waren die bennets bauern???

    darstellung von mr. bingley tut sehr weh...

    alles in allem eine große enttäuschung.