Suche impotenten Mann fürs Leben

 Deutschland 2003
Romanze, Komödie 20.06.2003 
film.at poster

Carmen sucht per Kontaktanzeige einen impotenten Mann, um sicherzugehen, dass dessen bestes Stück nicht immer die Herrschaft über sein Gehirn übernimmt.

Die attraktive Endzwanzigerin Carmen hat - genau so wie ihre beste Freundin Laura - endgültig die Nase voll von all den lendengesteuerten Versagern, die ihr das Leben schwer machen. Also sucht sie per Kontaktanzeige einen impotenten Mann, um sicherzugehen, dass dessen bestes Stück nicht immer die Herrschaft über sein Gehirn übernimmt.

Länge: 96 Min.

Details

Katrin Weisser, Sandra Leonhard, Tim Williams, Nic Romm, Heiner Lauterbach ua.
John Henderson
Richard Harvey ua.
Jo Heim
John Henderson
Constantin Film Verleih

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • etwas fade
    Suche impotenten Mann fUErs Leben




    Erinnert mich irgendwie an ¿ Fast Food, Fast Woman ¿ meets ¿ Allein unter Frauen ¿.Da müssen sich die Deutschen wieder einen Literaturstoff borgen, der vor einiger Zeit sehr erfolgreich verkauft wurde, und durch seine lockere leichte Beziehung, zu den Hauptakteuren untereinander, sehr viel wett macht. Weil die Geschichte nämlich nicht neu ist. Das ganze auf die Leinwand gebracht, als frech erfreuliche, leichte Sommerkomödie, wo die herrliche grünäugige CARMEN die eine Karrierefrau spielt, total frustriert ist Ihren Traummann sucht. Sie hat nichts als miese Beziehungsversuche gehabt, die Schweine der Evolution haben sie wieder mal verlassen, und das die ganze Zeit, und CARMEN ist ausgetrocknet wie die Wüste Gobi. Irgendwie wirkt der Film auch eigenartig, durch die Englische und Deutsche Kooperation, aber es ist noch mehr als eigenartig, er ist nämlich liebenswert. Von den 96 Minuten, wird der Film erst im letzten Drittel gut, und in der zweiten Hälfte interessant, während in den ersten Drei Fünftel das ganze nicht hervorragend ist, aber die Geschichte gerät dann sichtlich außer Ernsthaftigkeitskontrolle, und rutscht in so richtige Heulschnäuzgefühle, die dann konkret im sechsten Achtel auftauchen. O.k es ist schwach inszeniert, erinnert auch irgendwie an alte Screwballkomödien, und wankt irgendwie recht unbeholfen daher anfangs wie gesagt. 30 Jahre, beruflich sehr erfolgreich, der Körper schreit im Sommerschlussverkauf nach einem Mann, die Hormone rotieren wie in einer Waschmaschine, und sie ist alleine, CARMEN wie gesagt, und sie sucht, sucht nach einem Traummann, und außer es als lustig zu nehmen bleibt einem sowieso nichts anderes über. Taschentücher wurden mehr verheult als Plastikeinwegflaschen in Europa produziert wurden, aber man fasst Mut zu neuen Taten. Sie wohnt zwar alleine, hält sich aber am liebsten bei Ihrer besten Freundin LAURA auf, die hat auch gerade Schluss gemacht mit WILKO. Beide ziehen so richtig nett über Männer her, die Typen wollen eh nur Sex, und jeder, na ja, fast jeder will eben Sex, bis auf die Impotenten Ausnahmen. CARMEN hat einen Arbeitskollegen, der ist schwul und hat auch so arge Beziehungsprobleme, aber er hasst den fremdgegangenen nicht. Er ist einfach vergebnisbereit. Doch CARMEN hat eine Idee, das Internet kann Ihr helfen, Anzeigen auch. Ganz weit weg, da ist DAVID, der ist auch angefressen von seiner Beziehung. Wieder mal ist dem Sexprotz eine weggelaufen. Er ist sauer und fährt weg. Auch im gleichen Moment CARMEN, die eines übersieht, ihn, sein Auto, die rote Ampel, und seine Schleuderübung. Aber er vergisst eines nicht, das Kennzeichen von ihr, und macht sie ausfindig, über sein Büro. Er ist Architekt. CARMEN schaltet die Anzeige, das sie einen impotenten Mann sucht, denn die ganzen Sache mit dem Sex und den Weichteildenkerein geht ihr am Nerv, und so beschließt sie, einfach das Angebot von LAURA wahrzunehmen, das sie die CARMEN vertritt. Und so kommen lauter beknackte Irre, in die Wohnung von LAURA, die für CARMEN den richtigen suchen will. Doch da passiert es. Ein Impotenzler, namens FREDERIC, süß, einfühlsam, ein richtiger Hausmann, kommt vorbei, mit Ihr in Bekanntschaft, und LAURA verliebt sich in ihn. CARMEN hat einen Verehrer, STEFAN ( Heiner Lauterbach ), sexbesessen impotent, stinkreich, ein Snob. Sie hält ihn sich trotzdem warm, und kommt zu einem Date mit einem netten Langhaarigem Typen. Was sie nicht weiß, DAVID verfolgt sie, und geht zu Ihr ins Restaurant, und wie der Zufall so will, ist auf einmal für CARMEN, DAVID der Mann, mit dem sie sich ein Date ausgemacht hat.
    Und wie es der Zufall will, kommt der Film sogar irgendwann in Fahrt. Alles sind eher Jungdarsteller, Serienheinis, und nette Leute, die einfach hübsch aussehen. Trotzdem ist der Film nett, hat ein gewisses Flair für Romantik, und gar nicht so übel, bis auf eine Geschic

    Re: etwas fade
    hat ein gewisses Flair für Romantik, und gar nicht so übel, bis auf eine Geschichte die schon da ist, und eine etwas behäbige Inszenierung, aber über die sieht man dann nach einiger Zeit hinweg. Die Komödie ist vielleicht etwas schlapp dahergeraten, aber regt durchaus zu Luftsprüngen im Kino an, blöd nur das einige sich aufregen das man wieder mit dem Kopf vor der Leinwand ist. Auf der Welt dürfte sich alles nur um Beziehungen drehen, wie halt bei den Wühlmäusen, einen Sinn muß ja unser Dasein haben, und außer Ernährung, und Körperreinigung, ist da immer noch die ständige Fortpflanzung, die halt mit dem richtigen Partner Spaß macht, ungeheuer viel. Allerdings merkt man nicht sehr viel bei dem Film, man sieht zwar viele traurige Augen, aber die sind irgendwie unecht und schaugespielert. Enttäuschend war der Film weil alles so ruhig von sich ging, und es wie eine TV Komödie herkam. Eigentlich gar nichts neues, und auch irgendwie enttäuschend, aber das ist man ja gewohnt in letzter Zeit, von seichten Komödien. Die Hauptdarsteller haben recht gut gespielt, wenn man mal absieht, das ein Film gute Schauspieler hat, sie sind einfach wie in Melrose Place oder Beverly Hills 90210 dahergekommen. Das ganze noch dazu total unrealistisch, und sehr leicht gemacht, und schon gibt¿s eine Frau die sich für einen Mann interessiert. Aber schlussendlich war es doch schön der Film. Zwar nichts neues, aber immerhin, wieder ein bisschen dagesessen, gelacht und romantisiert, ein bisschen Auf der Suche nach der Natur gespielt und ein bisschen Basteln für Erwachsene vervollständigt.
    Die Idee nach dem Buch ist recht gut gegangen, das Buch ist etwas langweiliger als der Film und viel zu lange, aber das Thema ist so richtig für Bravo lesende Teenager die gerade Ihre Hormone entdecken.

    Ein Film für Frauen, für Alleingelassene, für in der Liebe Enttäuschte, für Leute die sich alles ansehen im Kino, für Kuschelbedürftige, und für 90 Jährige die noch mal jung sein wollen.

    71,11 von 100