Die Croods

 USA 2013

The Croods

Komödie, Abenteuer, Animation 21.03.2013 90 min.
7.30
Die Croods

Eine abenteuerliche Steinzeitgeschichte über eine Familie, die erstmals das einzige ihr bekannte Zuhause verlässt und aufbricht in eine neue, fantastische Welt, die man so noch nie gesehen hat.

Die Croods sind die letzten Überlebenden der prähistorischen Ära und befinden sich in einer Zeit, in der Mutter Natur noch viel mit Artenvielfalt und Entstehung experimentierte. Nachdem die vertraute und schützende Höhle der Familie komplett zerstört wurde, müssen sich die Croods gemeinsam auf eine große Reise begeben. Sie stürzen sich in eine abenteuerlich Suche nach einem neuen Zuhause in einer Welt mit einer außergewöhnlichen Fauna, Flora und ebenso außergewöhnlichen Orten. Auf ihrem Weg, die Herausforderungen der Reise zu meistern, begegnen Stammesoberhaupt Grug und seine Familie einem Fremden. Der Unbekannte ist ein einfallsreicher, junger Nomade namens Guy, der sich zu allem Überfluss auch noch in Grugs aufgeweckte, eigensinnige Tochter Eep verliebt. Schlussendlich schaffen es die Croods sich auf das Abenteuer einzulassen, überwinden ihre Angst vor der Außerwelt und merken, dass sie alles haben, was man zum Überleben braucht - einander.

Details

Kirk De Micco, Chris Sanders
Alan Silvestri
Yong Duk Jhun
Kirk De Micco, Chris Sanders
Centfox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • echt gut - 1
    Wenn man ins Kino geht und sich einen Zeichentrickfilm ansieht, dann erwartet man das man viel lachen kann, etwas weinen kann, vielleicht sich an den Partner kuscheln kann und nach dem Film den Wunsch hat ein Merchandising Produkt zu erstehen, zumindestens die Produktionsfirma will das, man erwartet bei einem guten Zeichentrickfilm dass die ganze Familie lacht, dass man eine gute Geschichte hat, die nicht abgedroschen ist, vielleicht gute Effekte hat, das alles gut gezeichnet ist nicht überzeichnet, dass die Figuren einen Charakter haben und nicht flach sind, und dass der Film lange genug dauert dass man davon in der Nacht träumen kann.

    Das alles hat dieser Film – Fast. Die Charaktere muss ich sagen, ja die Tochter war super, der Vater nett, das kleine Mädchen war nur kurz dabei, die sorgte für die besten Lacher, die Großmutter war ein Sidekick und war lustig genug um sich über sie abzulachen und zu wundern, der Sohn war nur eine Erscheinung und war gar nicht zu merken, und Guy, die Hauptfigur im Film, ja die hat den ganzen Film letztendlich getragen.

    Damals hätte ja eigentlich der Film 2005 von Aardman Animations als Stop-Motion-Film und als Teil eines größeren Pakets mit DreamWorks Animation erscheinen sollen, aber es kam dann doch anders nach dem der berühmte John Cleese und der weniger berühmte Kirk DeMicco das Skript geschrieben haben, dass im jetzigen Film fast gänzlich übernommen wurde. 95 Minuten dauert der Filmspaß, Da war es nicht verwunderlich dass der 140 Millionen US $ teure Film ganze 575 Millionen US $ weltweit eingespielt hat. Er ist einfach prädestiniert ein Erfolg zu sein.

    Nicht nur weil im englischen Original Nicolas Cage die Sprechrolle von Vater Grug spricht, oder Ryan Reynolds die Rolle von Hauptfigur Guy der weiß dass die Welt untergeht, die Tochter Eep wird von Emma Stone gesprochen, und hat eigentlich eine würdige Deutsche Synchronstimme bekommen, leider klingt sie etwas zu sehr nach selbstbewusste eifersüchtige Zicke, aber vielleicht ist das im Original Englischen auch so. Dann gibt es noch Ugga, die Ehefrau von Grug, die wird von Catherine Keener gesprochen, Ugga ist im Film auch leider nur kurz zu sehen, meistens dann wenn es um Weisheit und Intelligente ruhige Wesenszüge geht, dann gibt es noch Thunk, den Sohn von Grug, der ein bisschen dämlich aber nett ist, und die Oma Gran, die Mutter von Ugga, die auch von einem unbekannten Synchronsprecher gesprochen wird, wie Thunk.

    Tja, um was geht es eigentlich im dem Film, ganz einfach. Die Handlung ist nicht groß. Die Familie um Grug lebt in einer Höhle, der Vater Grug ist bärenstark, alles was neu ist, ist schlecht, alles was lustig ist, ist verboten, alles was schwierig ist macht er, und die Jagd ist sein einziges Hobby. Tochter Eep dagegen ist gebildeterer als der Rest der Familie, abenteuerlustig, sie ist ein moderner Teenager, sie klettert besser als Tarzan und rauft besser als Conan der Barbar, sie ist witzig und spröde, und hat viele Gedanken die Ihre Familie nicht wissen darf, sie ist das eigentlich das schwarze Schaf.

    3 D ist Mist - 2
    Eines Tages als sie sich aus der Höhle in der Nacht stiehlt und einer Hyänen Dinosaurier Katze entkommt, entdeckt sie ein Licht, einen Schein, sie denkt sich das ist die Sonne, und geht hinterher, oder springt hinterher, da sie ziemlich kräftig und agil ist, und es stellt sich raus das es Guy ist, der das Feuer erfunden hat, und wie im Laufe des Filmes festzustellen ist auch andere Dinge wie Schuhe, Gürtel, und noch andere praktische Dinge. Seine neueste Erfindung oder eher Entdeckung betrifft leider alle, denn er weiß, das Ende kommt, das Ende der Welt, das von Erdbeben gesäumt ist, von gigantischen Katastrophen, von Fluten und von einer Sonnenverdunklung. Keiner glaubt ihm am Anfang, bis sie sich alle selber überzeugt haben. Nun ist guter Rat teuer, Guy, anfangs Gefangener von Grug, der nicht will das seine für ihn altmodische Tochter von neumodischen Gedanken angesteckt wird, soll sie dann in das Morgen führen, was er auch fast schafft, bis er drauf kommt dass es an einem gewissen Punkt nicht weiter geht. Und während alle gegen Dinos und Raubkatzen kämpfen werden sie in einem großen Labyrinth noch dazu getrennt.

    Der Film ist schnell, sehr schnell sogar, er hat viel Action, er hat viele Abenteuerliche Animationsentwürfe, er ist super animiert, visuell ein Traum, Ich dachte mir die ganze Zeit, ich sitze vor der Animierten Avatar Version im Kino, der Film hat liebliche Charaktere, die zwar etwas flach sind, aber anhand der doch vorhandenen lustigen Dialoge ist das schnell vergessen. Und da kommen wir zum Kritikpunkt. Viel zu wenig lustig, viel zu schnell, viel zu viel Action, viel zu wenig Liebreiz wie „Ice Age“ viel zu wenig Identifikationsfiguren wie Guy, oder gerade noch Eep die Tochter, viel zu wenige Dinosaurier, dafür zu viele andere Gefahren die besser hätten abgewägt werden sollen. An der Plusstelle aber steht, es ist einer der besten Animationsfilme, mit kleinen Fehlern was man ja verzeihen kann, auch wenn die Figuren etwas flach sind, Guy und Eep tragen alle mit, Handlung ist normal und einfach, dafür Visuell und Actionmässig ein Feuerwerk der Sonderklasse, Tiere die man sich in wildesten Träumen nicht vorstellen kann, aber nicht blöd aussehen, ich erwähne kurz den Wiesenwal mit Elefantenbeinen, ja alles in allem, vielleicht bei Tieren zu kreativ, ein sehr guter Film der sofort mein Herz erreicht hat.

    Im Grunde genommen ist das ein Film wie jeder andere, aber da er so neu ist, und eine urzeitliche archaische Steinzeitfamilie mit Charme in Szene setzt, wo noch dazu am Ende der Film Fahrt aufnimmt, wenn auch nur für kurze Fahrt auf die Tränendrüse drückt und ein paar Klischees ausquetscht die gut in Szene gesetzt sind, ja wenn ich das alles bedenke, und abwäge, kann ich nur sagen, volle 90 Punkte und hoffentlich kommen mehr solche Filme, auch wenn sie Fehler haben, oder der zumindestens, Ich liebe den Film und finde er ist einer der besten die ich je sah.

    Man hätte den Film ein bisschen lustiger machen können, etwas mehr Anspruch, etwas ernster in gewissen Szenen, und mehr Spaß rein bringen sollen, dann wäre der Film perfekt. Und der Liebreiz für manche Figuren fehlt auch.

  • witziger als gedacht
    Habe mir eigentlich nicht viel erwartet, aber er war dann doch um einiges lustiger als gedacht. Vor allem die Situationskomik funktioniert meistens sehr gut, was nicht gerade immer der Fall ist.

    Bis auf das typisch amerikanische Heile-Familienwelt-Ende und das wie immer vollkommen unnötige 3D ein guter Film.