Grand Budapest Hotel

 USA 2014

The Grand Budapest Hotel

Drama, Komödie 07.03.2014 99 min.
8.10
Grand Budapest Hotel

Der Film erzählt im typischen Wes-Anderson-Stil vom legendären Concierge eines berühmten europäischen Hotels in der Zwischenkriegszeit.

Der Film erzählt im typischen Wes-Anderson-Stil von Gustave H. (Ralph Fiennes), dem legendären Concierge eines berühmten europäischen Hotels, und seinem Hotelpagen und Protegé Zero Moustafa (Tony Revolori). Zur Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, als Europa sich im Umbruch befindet, schweissen die Turbulenzen und Abenteuer rund um den Diebstahl eines wertvollen Renaissance-Gemäldes und der Streit um ein großes Familienvermögen die beiden unweigerlich zusammen.

Details

Ralph Fiennes, F. Murray Abraham, Mathieu Amalric, Adrien Brody, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Jude Law, Bill Murray
Wes Anderson
Alexandre Desplat
Robert D. Yeoman
Wes Anderson
Centfox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Vorwärts in die Vergangenheit
    Wer die eigenartige Erzählweise nicht mag und wer von der Atmosphäre unbeeindruckt bleibt, wem ein Wiedersehen mit lauter Leinwand Promis egal ist, der wird diese Komödie von Wes Anderson nicht mögen. Die Komik kommt von der gespreizten oft etwas abgehobenen Redeweise der Darsteller und von ihren sonderbaren oft etwas steifen Bewegungen. Die teils surrealistischen Situationen bringen Skurrilität mit ein. Mit viel Tempo gleiten die Akteure durch Flure oder über Schneepisten. Dazu ein quietsche buntes Ambiente wie vom Zuckerbäcker. Der schnelle Wechsel von Slapstick zu blutigen Nasen verblüfft. Die große Zahl prominenter Darsteller (u.a. Ralph Fiennes) garantiert Qualität. Da finden wir viele ‘alte Hasen‘ aber auch Newcomer wie Saoirse-Hanna-Ronan, die hier keine ‘Abbitte‘ tut. Auch viele deutsche Kollegen zum Teil in ungewöhnlichen Rollen und verfremdet geschminkt sind darunter. Das alles zusammen schafft eine Atmosphäre, in der sich ein eigener märchenhafter Zauber entfaltet.
    Dass es um ein teures, unbekanntes Gemälde geht, ist relativ unwichtig. (ein Joke dass es dann gegen einen echten Schiele ausgetauscht wird!) Jeder Darsteller schafft mit seinem Part ein eigenes kleines Universum, das mosaikartig im Ganzen aufgeht. Ralph Fiennes ordnet es ein.
    Als Eröffnung für ein Festival schafft der Film einfach gute Laune.

    Re:Vorwärts in die Vergangenheit
    Absolut treffende Film-Beschreibung, bis auf den "echten" Schiele. Das Film-Gemälde sieht dem echten Schiele nur ähnlich ;)