Hurricane

 USA 1999

The Hurricane (1999)

Drama, Krimi, Biografie 140 min.
7.60
Hurricane

Die wahre Geschichte des Box-Champions Rubin "Hurricane" Carter, der unschuldig wegen Mordes verurteilt wurde.

Rubin "Hurricane" Carter (Denzel Washington) boxt sich nach oben: von ganz unten aus dem Ghetto bis an den Gipfel des Box-Olymps. Doch kurz vor dem Höhepunkt seines Erfolges wird er unschuldig angeklagt und verurteilt: Dreimal lebenslänglich! Seine Träume vom Weltmeistertitel sind zerstört, sein Leben ruiniert. Aber Hurricane gibt nicht auf. Denn jetzt beginnt sein schwerster Kampf - der Kampf der Gerechtigkeit. Im Gefängnis schreibt er seine eigene Geschichte in dem Bestseller "Die 16. Runde". zusammen mit dem jungen Kanadier Lesra Martin (Vicellous Reon Shannon), der von Buch und Leben Hurricans fasziniert ist, erreicht er nach fast 20 jahren das Unglaubliche: Die Justiz rollt seinen Fall neu auf...

Details

Denzel Washington, Vicellous Reon Shannon, Deborah Unger, Liev Schreiber, John Hannah, Dan Hedaya, Debbi Morgan, Clancy Brown, David Paymer, Harris Yulin, Rod Steiger, Garland Whitt
Norman Jewison
Christopher Young
Roger Deakins
Dan Gordon, Armyan Bernstein, Terry Swinton, Sam Chaiton, Rubin
Buena Vista Austria

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die 16. Runde
    Inhalt und Ende dieses Dramas über einen Justizirrtum sind bekannt. Interessant ist nur die Aufbereitung durch Regisseur Norman Jewison. Er hat mit Denzel Washington eine hervorragende Besetzung gefunden. Der ist wie immer zum Bersten präsent. Er zeigt uns eine komplexe Persönlichkeit, die äußerlich pickelhart sein kann, aber auch klug und liebenswürdig. Und dabei aber immer ehrlich. Beiden gelingt ohne unnötige Übertreibung eine Mischung aus Emotionen (z.B. Telefongespräch mit Ehefrau (Debby Morgan) und Realismus (z.B. polizeiliche Ermittlungen), wobei Hintergründe hinterfragt werden, sodass letztlich der Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft auf der Anklagebank sitzt. Verkürzt in der Verallgemeinerung ‘Nicht alle Weißen sind Rassisten‘ und ‘Nicht alle Schwarzen sind Mörder‘.
    Obwohl der Film in Farbe ist, besticht er in seiner ideellen s/w Malerei: da ist der Rassismus, der nur die beiden Antipoden kennt: Schwarze und Weiße, Freund und Feind. Das ist die vereinfachte Einteilung in Gut und Böse. Hier sind die Guten wirklich gut und die Bösen wirklich böse. Ein Weltbild wie es ein früherer amerikanischer Präsident, der aus dem ‘Busch‘ kam, so propagierte.
    Ich glaube Bob Dylan trifft da den Nagel auf den Kopf in seinem gleichnamigen Song ‘ein Land, wo die Gerechtigkeit ein Spiel ist.‘ Gegen die durchgehend weißen Geschworenen kommen renommierte farbige Boxer wie Cassius Clay oder Joe Frazer zu Wort. Man kann die vereinfachende Sehweise akzeptieren, denn bei diesem Thema heiligt der Zweck die Mittel. Beeindruckend gut.


  • wirklich gelunger film über eine wahre begebenheit, wenn auch eventuell einseitig gestaltet. gute darsteller, berührend und intelligent inszeniert, keineswegs langatmig. sehenswert!


  • wirklich gelunger film über eine wahre begebenheit, wenn auch eventuell einseitig gestaltet. gute darsteller, berührend und intelligent inszeniert, keineswegs langatmig. sehenswert!

  • Ein Jammer!
    Es ist wirklich schade, daß eine interessante Hauptfigur, toll gespielt von D. Washington, in einem so trivialen Film verbraten wird. Wer ist bloß auf die strunzdämliche Idee gekommen, nur EINEN EINZIGEN rassistischen Polizisten die ganze Schuld zuzuschieben? Wenn man bedenkt, daß in den USA hauptsächlich Schwarze in den Todeszellen sitzen, dann sieht man, daß das ganze System krank ist.
    Und lag´s eigentlich an der deutschen Synchro daß die Nebenfiguren so schwach gewirkt haben?

  • aufgelaufen
    wenn ich mir die anderen kritiken durchlese gelange ich zu dem eindruck,
    dass ich wohl doch einen anderen (aber gleichnamigen) film gesehen haben muss.
    ist echt schon lang her, dass 2 stunden im kino so lang gedauert hatten. ausser themen
    ankratzen vermag der film nichts. er schrammt an vielen aufarbeitungswürdigen kapiteln
    mühelos vorbei... ohne auch nur der geringsten erkenntnis. ok.. hurricane ist von
    der welt und seinem leben beschissen worden.. zweifellos... aber der film hat das
    für mich einfach nicht rübergebracht... hollywood trashed it once again..
    schade nur um den stoff :(

    ein etwas entttäuschter

    ps.: denzel washington did a good job at all!!!

  • ein Wahnsinn!!!
    ich hab schon viele bewegende filme gesehen, aber dieser film hat mich zu tiefst berührt.
    als ich den kinosaal verliess, war ich "panniert" wie noch nie. es war einer der besten
    filme die ich bis jetzt gesehn hab. ich rate euch sich diesen film anzuschauen, denn
    die gefühle die dieser film in euch hervorruft, werden euch noch lange nachzudenken
    geben.

  • black and white
    auch wenn denzel washington das charisma des "hurricane" glaubhaft rüberbringt - wenn man sich fast 2 1/2 stunden durch meterhohes schmalz geschaufelt hat und dann aber ganz genau weiß,
    daß die guten in gemütlichen landhäusern im alternativ-country-stil wohnen und im umweltschutz tätig sind,
    daß die bösen nach wie vor dunkle Brillen, schlapphüte und italienisch klingende namen tragen, und daß ein gemustertes hemd unter einem strickpulli zwar extrem uncool aber dafür der inbegriff moralische autorität ist ..
    dann wissen wir, daß wir heute abend wider einmal voll in die hollywood-falle getappt sind!
    (da erscheint ja "american beauty" wie vom anderen (besseren) stern)

  • Kinokritik
    Vielleicht sollte diese Plattform auch mal als Kinokritik dienen: Hurricane, Vorstellung am 6.3.00 um 20.45 Saal 1 mit einer katastrophalen Bildqualität. Nachdem mir das hier schon zum 2. Mal passierte bin ich neugierig was Ihr dazu meint. Denn ich erwarte mir eine entsprechende Qualität - der Ton allein ist zuwenig - offensichtlich ist das Personal völlig unmotiviert! Was hilft eine riesige Leinwand, wenns die Optik nicht bring...und es gibt auch noch andere Kinos!

    Zum Film: Denzel Washington konnte zeitweilig wirklich aufblitzen, guter Film und nur zu empfehlen!

  • 45 Oskarnominierungen
    Dieser Film ist für die Leute nicht sehenswert, die nach einem Film nicht traurig sein wollen, und nicht nach einem Film darüber nachdenken wollen.
    Für den Rest:
    Denzel Washington spielt in diesem Film sicher DIE Rolle seines Lebens. Ich fühle mich schlecht über diesen Film zu urteilen, man muss ihn einfach selber gesehen haben. Wenn Denzel Washington nicht den Oskar für den besten Hauptdarsteller bekommt, dann "fresse ich einen Besen"

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