The Limits of Control

 2009 2009
Drama, Thriller, Krimi 29.05.2009 116 min.
6.20
The Limits of Control

Jim Jarmusch erzählt die Geschichte eines geheimnisvollen Fremden, der nach Spanien reist, um dort einen Auftrag zu erledigen

Der Film erzählt in betörend schönen, fast magischen Bildern die Geschichte eines geheimnisvollen Fremden (Isaach De Bankolé), der nach Spanien reist, um dort einen Auftrag zu erledigen. Welchen Charakter dieser Auftrag hat, bleibt zunächst im Dunkeln. Das Vorhaben des ebenso entschlossenen wie schweigsamen Mannes scheint sich allerdings nicht in legalen Bahnen zu bewegen. Manchmal hat es zudem den Anschein, als ob er selbst nicht genau wüsste, was er in dem fremden Land zu tun hat. Auf den verschiedenen Stationen seiner Reise durch Spanien trifft er auf einige mysteriöse Gestalten, die rätselhafte Botschaften für ihn bereithalten. Ist ihnen zu trauen? Während die Geschehnisse sich immer weiter verwirren und die Zusammenhänge immer unklarer werden, wächst auch das unheimliche Gefühl der Bedrohung mehr und mehr an. Wer oder was steckt hinter dem ganzen? Eine große internationale Verschwörung?

Details

Isaach De Bankolé, Alex Descas, Jean-François Stévenin, Luis Tosar, Tilda Swinton, John Hurt, Bill Murray u.a.
Jim Jarmusch
Christopher Doyle
Jim Jarmusch
Tobis

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Grenzen der Kontrolle
    Lange Einstellungen, streng durchgestylte farbige Bildkompositionen und ein geheimnisvoller Auftrag bieten viel Raum für Vermutungen und Sinnsuche. Vor allem während der ersten Stunde. Urbane Landschaften fliegen vorbei und immer im Fokus der Kamera Isaach De Bankolé, der Supercoole, Schweigsame, der aus dem Nichts kam und auch dorthin wieder zurückkehren wird. Wie er muss sich der Zuschauer zurecht finden und dafür viel Zeit und Ausdauer mitbringen.
    Weltstars wie Tilda Swinton, John Hurt oder der arabische Superstar Hiam Abbass geben verschlüsselte Nachrichten in Streichholzschachteln an ihn weiter.
    Nachdem wir erfahren, dass nichts wahr, sondern alles nur Einbildung ist, kulminiert der Film in einer fatalen Auseinandersetzung zwischen Auftragskiller (wie wir inzwischen vermuten) und seinem zukünftigen Opfer (Bill Murray). In dessen schwer bewachten Sicherheitstrakt gelangte der Killer mittels seiner Vorstellungskraft. Er zeigt dem Herrn der Kontrolle mit einer Gitarrensaite seine Grenzen auf, nachdem dieser Kunst und Wissenschaft etc als Produkte von Bohemiens, die auf halluzinogenen Drogen sind, abgetan hatte. Kann sein, dass der Umstand, dass der Killer in das Innere der Festung gelangen konnte, ein Beleg dafür sein soll, dass Kontrolle niemals grenzenlos sein kann…
    Es erstaunt, wenn er behauptet, das alles habe nichts mit der wirklichen Welt zu tun…Unglaublich!
    Ein heftiger Diskurs, der sich bei den Zuschauern nach diesem intellektuellen Spielchen fortsetzen wird.


  • Bei aller Abstraktion und Novität - dieser Film ist langatmig, handlungsfrei und wie das warten in einer leeren Bahnhofshalle auf einen Zug der nie ankommt...