Troja

 USA 2004

Troy

Drama, Abenteuer, Action, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 164 min.
7.20
Troja

Hollywood versammelt jede Menge Stars rund um das Trojanische Pferd: Frei nach Homers Ilias setzte der deutsche Starregisseur Wolfgang Petersen ein aufwändiges Spektakel in Szene.

Im alten Griechenland provoziert die Leidenschaft eines der legendärsten Liebespaare aller Zeiten jenen Krieg, der eine ganze Zivilisation in den Untergang stürzen wird: Paris, der Prinz von Troja , raubt Helena, die Frau des Königs Menelaos von Sparta - eine Beleidigung, die der König nicht hinnehmen
kann.
Gemeinsam mit seinem Bruder Agamemnon (Brian Cox), König von Mykene, versammelt Menelaos die griechischen Fürsten und ihre Stämme um sich, um mit einer großen Flotte gegen Troja zu segeln. In der von dicken Mauern bewehrten Stadt regiert der alte König Priamos (Peter O'Toole), verteidigt wird sie von einem seiner Söhne und Nachfolger, einem Bruder Paris', dem edlen Prinzen Hektor (Eric Bana).

Doch in Wahrheit schiebt Agamemnon die Familienehre nur vor - tatsächlich ist seine
immense Habgier das Hauptmotiv: Er muss Troja unterwerfen, um die Ägäis unter seine
Kontrolle zu bekommen und so die Vorherrschaft seines bereits riesigen Reiches zu sichern.
Ob Troja siegt oder fällt, hängt nur von einem einzigen Mann ab: Achilles (Brad Pitt) - er gilt als der größte Krieger seiner Zeit.

Achilles ist arrogant, rebellisch und schier unüberwindlich - er nimmt für niemanden Partei, ihn interessiert allein sein eigener Ruhm. Weil er als Held unbedingt unsterblich werden will, entschließt er sich, für Agamemnon gegen die Tore Trojas zu stürmen - doch letztlich ist es die Liebe, die sein Schicksal besiegeln wird...

Details

Brad Pitt, Eric Bana, Orlando Bloom, Diane Kruger, Sean Bean, Julie Christie, Peter O'Toole, Saffron Burows u.a.
Wolfgang Petersen
James Horner
Roger Pratt
David Benioff nach Homer
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • @ Kino-Geher !!!
    muss zugeben, deine leidenschaft für den film gladiator teile ich, auch die für den Herrn der Ringe. verstehe also net,was du dann gegen diesen film einzuwenden hast?

    klar hat der schwächen (zwecks der rauchigen synchronstimme von brad pitt geb ich dir 100pro recht), aber dass er mit der illias übereinstimmt, hat auch nie jemand behauptet (auch net wolfgang petersen). wie hätte denn das bitteschön gewirkt, wenn die götter mitgemischt hätten (!), wenn die griechen 10 jahre vor den mauern trojas herumgelungert wären oder wenn man hektors sohn astyanax von den zinnen der stadtmauer geworfen hätte????

    romanvorlagen sind meistens anders als der film und in vielen fällen ist das auch gut so, weil elemente, die in einem buch gut wirken, gift für di leinwand sind.
    und die kostüme findest du allen ernstes billig???? ob sie wirklich realsistisch sind, kann ich natürlich nicht beurteilen (du wahrscheinlich auch nicht, außer du hast alte geschichte studiert), aber sie sehen fabelhaft aus.

    und: das duell zwischen commodus und maximus ist zwar gut, aber bei weitem nicht so spektakulär choreographiert, wie jenes zwischen achilles und hektor. und damit basta!

    Re:@ Kino-Geher !!!
    Hallo Martel und Co. :-)


    Naja die Geschmäcker sind nun mal verschieden, für mich bleibt untern Strich "Gladiator" der beste "Sandalenfilm" seit dem hervorragenden US-Spielfilms "Der Untergang des römischen Reiches" aus dem Jahre 1963 (mit Stephen Boyd, Sophia Loren, Christopher Plummer sowie Alec Guinnes in den Hauptrollen).

    Re:@ Kino-Geher !!!
    danke für diesen eintrag, bin voll und ganz deiner meinung.

    die geschichte weist sehr wohl ähnlichkeiten mit homers "ilias" auf, finde aber sie wäre unmöglich 1:1 in einem film umsetzbar gewesen.

    die kostüme, generell die ganze ausstattung und auch die nachgebaute stadt fand ich sehr gut inszeniert, für mich vermittelte es einen sehr realistischen eindruck der damaligen zeit - muß aber auch zugeben, dass ich nicht alt-griechische-geschichte studiert habe, und hier nur von meiner wahrnehmung reden kann.

    der zweikampf zwischen hector und achilleus war erstklassig. genauso erstklassig ist , so zumindest meine meinung, der score zu diesem film. aber das mag geschmackssache sein.

    mir hat der film sehr gut gefallen, ich werd ihn mir sicher nochmals im original ansehen.

  • HELENA
    Die Darstellerin der Helena ist der Darstellung der HELENA nicht würdig.
    Sie ist eine schlechte Schauspielerin und schön, na ja, Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden, von ihrer Synchronstimme ganz zu schweigen.
    Der Film ist ein Mix aus der Geilheit Hollywoods, immer wieder sich selbst zu übertreffen und ein Phantasieanfall von Produzenten und Regisseur. Dieser Schinken entspricht in keinster Weise der Umsetzung der Historie Trojas.

  • Lamas??
    Ich finde, der Film ist in Ordnung. Nichts, was man unbedingt gesehen haben muß, aber man muß sich auch nicht ärgern. Natürlich gibt es Abweichungen von der Ilias, aber es soll ja auch keine 1:1-Verfilmung sein. Die Besetzung finde ich sehr gut getroffen, der Killer Achilles wirkt durchaus überzeugend. Was mir ein bißchen abgeht, ist das ständige Posieren der homerischen Helden, das können die Westernhelden der 50er und frühen 60er besser.
    ABER, eine (zugegeben, Detail-)Frage: WAS MACHEN LAMAS (oder Vicunas oder Guanakos, oder was das für Viecher sind) in der bronzezeitlichen Ägäis?? (In einer Hafenszene)
    Das kann doch fast nur ein Insider-Witz sein!

  • Esprit fehlt
    Alles ist so wunderschön, angefangen von Brad über Orlando und Eric. Die Schlachtszenen sind State-of-the-Art, wie man sie ja vom Herrn der Ringe kennt. Doch irgendetwas fehlt. Vielleicht ein gutes Drehbuch.

    Sei es, wie es sei, der Funke springt einfach nicht über. Ich kam mir nie vor, als wäre ich in Troja unter machtgeilen Königen und tapferen Kriegern, sondern immer, als säße ich im Kino. Das ist für einen Blockbuster, der mir wirklich gefallen soll, einfach zu wenig.

    Schade, denn meine Erwartungen an den Film waren gering. Sie wurden gerade noch erfüllt.

  • ein richtig unnötiger schinken
    Also, ich hab mir gestern Troja auch angetan. Meiner meinung nach kann man sich den film aber wirklich sparen. Schauts lieber Fussball, die EM kommt bald.

    Re:ein richtig unnötiger schinken
    Hey ich mag beides. Fußball und Troja.
    Eric Bana, Orlando Bloom und Sean Bean sind spitze!!!!!!!!!!!!!
    Beckham, Figo und Co übrigens auch.
    Aber das weiß man ja ohnehin.

    Re:ein richtig unnötiger schinken
    meine meinung helena!
    Manche haben zu wenig IQ um einen guten Film zu erkennen und zu genießen. Fußball ist wesentlich einfacher, aber einfach nicht wie eine kinoabend in dem man sich zurücktragen lassen kann, in eine Zeit, deren Dimension und CHarisma wir nie ganz verstehen werden!

    Re:ein richtig unnötiger schinken
    Manche Leute sollten Fussball anschauen. ....manche dürfen aber gute Filme geniessen...!!!!

  • 6 von 10 Punkten
    Der Film war im Großen und Ganzen recht unterhaltsam. Die Computereffekte der Menschenhorden die aufeinander zulaufen waren sehr gut gemacht. Man kann kaum noch auseinanderhalten was aus dem Computer kam und was wirklich gedreht wurde. Brad Pitt hat seine Sache auch recht gut gemacht, trotzdem fand ich ihn absolut fehlbesetzt, optisch versteht sich. Aber Mr. Pitt ist sicher einer der Hauptgründe warum die Massen in die Kinos strömen. Mir kam der Film vor als wäre es ein Film in einem Film. Das heisst: Stellt euch mal vor es gibt einen Film der von einem Schauspieler handelt. In diesem Fall spielt Brad Pitt den Schauspieler. Und Troja ist der Film den er im Film dreht. Stark überspitzt also.
    Unterhaltsam war er aber alle mal. Die Story hätte man aber auch in 90 Min unterkriegen können:-)

  • Starker Film
    Ich habe mir gestern Timeline und Troja hintereinander angesehen.
    Gott sei Dank in der richtigen Reihenfolge.
    Troja hat mich sehr beeindruckt - ich finde dieser Film hat Spirit.
    Er wurde perfekt umgesetzt und war durchgehend intensiv.

    Es ist eine genial eingefädelte Geschichte - dafür können die Macher des Films nichts. Ihr Verdienst ist es aber, daß sie es geschafft haben, den umfangreichen Stoff auf sehr interessante Aspekte zu verdichten. Es war bewegend Eric Bana als Hector zu erleben, der das Unheil herankommen sieht, alles mögliche dagegen unternimmt, verantwortungsbewußt ist, alles richtig macht, und dennoch spürt, daß er und seine Stadt dem Untergang geweiht sind. Gibt er seine Werte auf und versucht statt dessen sein Leben zu retten, oder mit Tricks durchzukommen? Nein, er stellt sich seinem Schicksal und erfüllt die ihm zugedachte Rolle.

    Seine Rolle als Achill erfüllt Brad Pitt ebenso 1a - vor allem körperlich in den Kampfszenen mit nie gesehener Eleganz.
    Faszinierend fand ich, wie dieser unverwundbaren und unbesiegbaren Kampfmaschine von Priamos Menschlichkeit eingehaucht wird.

    Ich finde, daß der Film sehr bewegend ist und auf vielen Ebenen Zugang ermöglicht. Deshalb ist er auch so vielschichtig interpretierbar, was wiederum die langen Kommentare bedingt.

    Re:Starker Film
    man sollte deinen kommentar an alle interessierten kinogeher weitergeben, und sie werden ebenfalls so fasziniert von diesem film sein, wie du und ich. danke für diesen kommentar.

  • fand ich sehr gut
    sehr gut!
    die darsteller sind meiner meinung nach hervorragend gewählt!
    eric bana beweist, dass er in punkto leinwand-präsenz brad pitt in nichts nachsteht, seine darstellung als hector ist absolut glaubwürdig.
    die wahl von orlando bloom als paris hätte besser nicht sein können; die situation im zweikampf mit menelaos fand ich jedenfalls zum schreien komisch, trotz der tragik: regisseur peterson wußte genau, was er tat, als er seine darsteller rekrutierte. auch interessant die symmetrie der figuren achilleus-hector (beide glauben nicht mehr an die götter), priamus-agamemnon (beide verblendet auf ihre art und weise), andromache-briseis (die eine duldsam, die andere störrisch) etc..
    hellhörig kann man bei peterson auch werden, wenn er seine figuren dinge sagen läßt wie:"es geht gar nicht um helena, es geht um troja."
    eine allegorie auf die machtgier also? (krieg ohne eingentlichen kriegsgrund).
    auch wenn homer die ilias vor allem am schluß anders enden läßt: der film ist ja keine literatur-verfilmung und außerdem ausgezeichnet dazu geeignet, nicht-altphilologen und menschen aller altersklassen zu unterhalten. daher sehenswert.

  • Primarissimus
    Der Film war toll. Natürlich wird nicht jedes Detail der Saga originalgetreu dargestellt und viele der "Adaptionen" sind gewaltige veränderungen der Geschichte von Troja. Die Brüder Menelaus und Agamenmnon wurden als mordlustige Größenwahnsinnige hingestellt und mussten beide sterben damit der "Hollywood Gerechtigkeit" genüge getan wird. Das ändert aber nichts daran das der Film eine variante der Ilias hervorragend erzählt. Vor allem Hektor, den ich schon immer für den wahren Helden der Sage gehalten habe wird von Eric Bana toll verkörpert. Aber auch Brad Pitt spielt den Halbgott ausgezeichnet und Orlando Bloom ist die Rolle des Paris wie auf den Leib geschnitten. Peeter O'Toole ist außerdem ein wirklich gebrechlicher und vom Leben gebeutelter König Priamus. Die Kämpfe sind auch spannend und bei den wichtigen Konfrontationen sorgt man sich wirklich um den Ausgang auch wenn man ihn schon im vorhinein kennt. Der Kampf zwischen Hektor und Achilles ist wahrscheinlich der Höhepunkt des Films und einfach atemberaubend.
    Auf jeden fall anschauen. Ich werds auch noch mal tun.

  • schade...fade
    Wie üblich hatte ich mal wieder zu hohe Erwartungen in einen Film gesteckt. Nicht nur das von 'Ilias' nur die Namen übernommen wurden, war der Film einfach schlecht. Brad Pitt sieht aus wie ein Gott und spielt leider so fürchterlich wie es nur geht. Orlando Bloom ist grausam einfältig. Die schöne Helena ist wirklich nur schön. Einzig Eric Bana kann hier halbwegs etwas bieten. Kostüme, opulent wie es sich für so eine Geschichte gehört. Aber die Kampfszenen, selbst für die MTV-Generation nicht nur zu schnell sondern auch sehr schlecht geschnitten. Große Ausnahme ist der 2-Kampf zwischen Achilles und Hector.
    Wirklich ärgerlich finde ich aber bei so einem Budget so unglaublich schlechte Computeranimationen, wirkten zeitweise wie auf einer Play Station-Console und waren dadurch einfach fürchterlich zum ansehen und haben die Kino-Magie total weggeblasen. Alles in allem ein entäuschender Film, aber zum Glück gabs ja Van Helsing der war noch schlechter...

    Re:schade...fade
    und schon wieder wird erwartet das ein Ressigeur einen Film dreht, der eins zu eins mit der Vorlage übereinstimmt. Keine Ahnung wie man darauf gekommen ist der Film müsse dem Meisterwerk Ilias folgen. Der Film wurde lediglich !!inspiriert!! von Ilias, dh. "angeregt von".
    Wer also die selben charaktäre wie buch vorfinden wollte, ist meiner meinung nach mit einer falschen einstellung ins kino gegangen!

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