Geh und lebe

 F/Israel/Belgien/I 2005

Va, vis et deviens

Drama 02.12.2005 140 min.
7.90
film.at poster

Ein kleiner äthiopischer Junge wird von seiner Mutter überredet, sich als Jude auszugeben, um so im Zuge der ''Operation Moses'' nach Israel zu fliehen.

Äthiopien Mitte der 80er Jahre. Eine große Hungersnot plagt das Land. Ein kleiner äthiopischer Junge wird von seiner Mutter überredet, sich als Jude auszugeben, um so im Zuge der ''Operation Moses'' dem Hungertod zu entkommen. In Wahrheit gehörte kein einziger seiner Vorfahren jemals zum jüdischen Volk. Der Junge aber gelangt ins Heilige Land.

Dort gilt er als Waise und wird von einer jüdischen Familie adoptiert. Er wächst in Tel Aviv auf, stets in Sorge, dass die Wahrheit ans Licht kommen und er als Lügner überführt werden könnte.

Details

Yaël Abécassis, Roschdy Zem, Moshe Agazai
Radu Mihaileanu
Alain-Michel Blanc
Cinestar

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • ist Wert um gesehen zu werden
    Es ist eine Geschichte, die großen Eindruck hinterlässt. Nachher hatte ich ziemlich große Bedürfnis über den Film zu Sprechen.

  • Grandios und sehr bewegend !!!
    Wer den "Zug des Lebens" gemocht hat, wird sicherlich auch von diesem Film begeistert sein; wobei Radu Mihaileanu mit diesem Film nicht die Lachmuskeln so sehr strapaziert hat, sondern diesmal tiefste Emotionen ausgelöst hat. Somit heisser Tip: Taschentücher nicht vergessen, denn einige Szenen gehen ziemlich heftig unter die Haut!

    In diesem nahezu Dokumentarfilm begleiten wir den 9jährigen kleinen "Schlomo", der 1984 bei der Operation Moses aus Äthiopien - um dem sicheren Hungertod zu entkommen - unter falscher Identiät nach Israel eingeschleust wird. Durch die grandiose schauspielerische Leistung aller Beteiligten begleiten wir Schlomo mit seiner Lebenslüge bishin zum Erwachsenenalter quer durch Ausgrenzugen aufgrund seiner Hautfarbe, Angst um seinen Identitätsverlust genauso wie durch wundervolle Begegnungen von lieben Menschen die sich seiner annehmen und ihn schützen, lieben und unterstützen.

    Rundum eine wirklich grandios berührende Geschichte mit sozialem und geschichtlichem Hintergrund, die Geschichte einer kleinen Gemeinschaft und sicherlich auch ein Film über die Liebe, Diskriminierung und Heimat.