Walking Tall - Auf eigene Faust

 USA 2004

Walking Tall

Drama, Krimi, Action 16.07.2004 
6.20
Walking Tall - Auf eigene Faust

Ein Ex-Soldat räumt in seiner ländlichen - aber keineswegs idyllischen - Heimatstadt auf.

Chris Vaughn (THE ROCK)ist endlich zu Hause. Der ehemalige Soldat der U.S.Special Forces kehrt in seine Heimatstadt zurück, um alte Freundschaften aufleben zu lassen und sich ein neues Leben aufzubauen. Doch während Chris ' Abwesenheit ist sein Städtchen zu einem verfallenen, von Kriminalität gebeutelten Schatten seiner selbst verkommen. Sein reicher High-School-Rivale Jay Hamilton (NEAL MCDONOUGH) - früher einmal der größte Arbeitgeber der Gegend - hat das einstmals florierende Sägewerk geschlossen und sich auf illegale Geldquellen verlegt. Jetzt überschwemmen Kriminalität, Drogen und Gewalt Chris ' ehemals pittoreskes Heimatstädtchen.

Nachdem die Unterweltbosse ihn und seinen Neffen töten wollen, beschließt Chris sich zu wehren.Er lässt sich zum Sheriff wählen und beginnt den Kampf gegen Korruption, Drogen und Kriminalität. Zusammen mit dem Hilfssheriff, seinem Jugendfreund Ray Templeton (JOHNNY KNOXVILLE), macht er sich unbeirrt daran, Jays Machenschaften ein Ende zu bereiten. Obwohl Chris damit sein eigenes Leben und das seiner Familie gefährdet, lässt er sich nicht unterkriegen, bis in seiner Heimat wieder Gerechtigkeit herrscht.

Details

The Rock, Neal McDonough, Johnny Knoxville, John Beasley, Barbara Tarbuck, Kristen Wilson ua.
Kevin Bray
Channing Gibson, David Klass
Foxfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • etwas fade - Teil 1 der kritik
    Walking Tall



    CHRIS VAUGHN (The Rock) ist 8 Jahre beim Militär gewesen. Bei den Special Forces, da hat er irgendwas gemacht, wie hatl andere Soldaten auch. Und er kehrt endlich in seine Heimatstadt zurück, die ist irgendwo und heißt auch irgendwie.

    Er ist mit der Army endlich fertig, er hta das erreicht was er erreichen wollte, und freut sich schon auf das Sägewerk von seinem Vater wo er früher sehr gerne gearbeitet hat. Das war zu einer Zeit wo ihm Holz wichtiger war als alles was es auf dieser Welt gibt, mehr als Fruaen wahrscheinlich denn der Typ ist über 30 und hat keine Freundin, dafür aber einen Vater CHRIS der ziemlich sauer war als er zum Militär ging, eine nette Schwester MICHELLEdie bei der Rettung ist, eine Mutter CONNIE, die freut sich wirklich, für kurze Zeit dann geht¿s ans kochen.

    Der Besitzer der Sägemühle starb, sein Vater wurde gekündigt, und sein Freund früher JAY HAMILTON den er noch nie leiden konnte, begrüßt ihn nett, er hat das Sägewerk schließen lassen. Und da er ja bei der Army war, die ja leider keinen Briefverkehr haben, kommt er heim als wäre er vom Mond und erfährt erst so langsam aber sicher das sich die Stadt verändert hat, und vom Casino lebt, das die Haupteinnahmequelle ist und vom kleinen Mann bis zum Sheriff alle korrupiert hat.

    Er wird zwar von JAY ins Casino eingeladen, doch da folgt bald eine Schlägerei wegen einem Falschspieler, und das geht soweit das man sich an ihm rächt, ihn mit einem Messer bearbeitet und er landet im Spital wo nur noch RAY sein alter blöder Freund ihn besucht.

    Sheriff STAN WATKINS pfeift auf ihn, er ist auch geldsüchtig, und als sein Neffe PETE, nette 15 in einen Drogenhandel verwickelt ist, und alles weißt auf JAY und sein Casino da dreht er durch und wird zum Berserker und latscht mit einem Zedernholzprügel ins Casino auf Draufschlagtour.

    Mir kam das ganze doch etwas eigenartig vor. Der Film dauert 84 Minuten. Viel zu kurz für diese Story, die ruhig hätte auf 120 Min. ausgebaut werden können. Das Ende des Filmes ist fantastisch und zwar der Abspann, da muss man echt sitzen bleiben. Da sind die Namen, ganz in groß geschrieben, dann lauter Punkterln, dann der Schauspieler, und das ganze hat dann einen Abstand von einigen Zeilen. Das sieht aus als würde eine Blindschleiche mit Riesenbrillen ein 10 Meter Großes Transparent versuchen zu lesen.

    Die Geschichte selber ist nicht so neu, anfangs kam sie mir vor wie ¿Rambo¿ dann wie ¿Payback¿ oder ¿Ausgelöscht¿ und irgendwie hören dann die Ähnlichkeiten mit anderen Filmen auf, und es wird ein eigenständiger Film glücklicherweise der noch dazu eine nette Story aber eine blöde Umsetzung teilweise hat. Es passiert alles so schnell, von seinem Kommen, über das Finden der Freunde, das sah richtig unprofessionell aus, als würde er nicht 10 Jahre sondern nur 2 Tage weg gewesen sein. Seine Eltern sind auch nicht gerade superhappy das er da ist, man erfährt nie was er wieso beim Militär gemacht hat, so richtig mit Vorgeschichte.

    Dann ist da seine Schwester da, die sieht nicht aus wie er, vom Gesicht her, Muskeln hat sie eh keine, dann ein Sohn, also sein Neffe, der war auch nicht gerade unbedingt eine gute Rolle im Film, dann die lächerliche Umsetzung von Kommen, Wiedereinfinden, Baseballspielen, Ärger im Casino, totaler Gerechtigkeitssinn, das wird einfach lieblos und schnell runtergekurbelt, einfach schrecklich.

    Obwohl The Rock kein schlechter Schauspieler wäre. Geboren als Dwayne Douglas Johnson ist der Ex Wrestler mit seinen 1,94 M Größe ein wahrer Hüne, und ein ziemlich hübscher noch dazu, wie meine bessere Hälfte mein, die ihn richtig mag, die Frau die. Geboren am 2.5.1972, sein Vater Rocky Johnson, und sein Großvater Peter Maivia waren oft Wrestler im Ring. 1995 war er bei American Football, bevor er 1996 bei WWF unterschrieben hat als Wrestler. Er ist verheiratet mit einer Dany Garcia und hat seit 2001 eine Tochter namens Simone Alexandra, falls es noch welche gibt, Frauen, die ihn anhimmeln.

    etwas einfach - Teil 2
    Von seinen 93 Leinwandauftritten waren nur 4 Filme, der Rest Wrestler Auftritte, und 4 Filme sind noch in Produktion.

    Der Film trägt auf Deutsch den Zusatztitel, Auf eigene Faust, und das ist bei ihm wirklich ein Lebensmotto, auch wenn es lächerlich aussieht das er sich anfangs nicht mal vom Sheriff nach Hause fahren lässt, es passt einfach zu ihm. Er lässt sich lange überreden und fast bitten dass er mit dem Auto heimgefahren wird, und dann waren da so viele unlogische Szenen. Beste war glaube ich wie er seinen Oberschenkel eingerenkt hat und dann ganz schön ruhig gestanden ist und gekämpft hat, ein bisschen hat er die Lippen verzogen. Oder die Szene wo er zwischen 800.430 Gewehrkugeln liegt, nicht getroffen wird, und zurückschießt, einfach super.

    Inspiriert wurde der Film von der wahren Geschichte eines Sheriffs, namens Buford Pusser. Da gab es sogar 1975 einen Film darüber, der hieß ¿Der Große aus dem Dunkeln ¿ Alleine gegen die Korruption¿.
    Der war lange im Krankenhaus, kam in seine Heimatstadt an der Pazifischen Nordwestküste der Usa zurück und kämpft und kämpft und gewinnt.

    Ach ja, Johnny Knoxville spielt seinen Freund Ray, den Wahnsinnigen kennen die Leute aus der MTV ¿ Show
    ¿Jackass¿. Viele Stunts hat Rock selber gemacht, und er ist sogar stolz drauf, auch wenn sie etwas unwirklich und blöd aussehen. Seine privaten Tattoos hat er übrigens überschminken lassen, sie hätten nicht zum Film gepasst. Es sind persönliche Dinge die mit seinem Leben und seiner Familie zu tun haben, die da auf seinem Körper gemalt sind. Sein Lieblingsschauspieler ist Clint Eastwood. Auch wenn das ganze unlogisch aussieht, er ist einfach der neue Actionstar.

    70 von 100

  • vergesst es ...
    Habe den Film bereits in der Sneak Preview gesehen; leider konnte ich daran nichts Gutes finden. Die Handlung ist platt und vorhersehbar, erinnnert ab und zu ein wenig an Rambo (nur noch schlechter); die Charaktere sind absolut schwarz/weiss gezeichnet, total farblos. Es gibt eine einzige (halbwegs) lustige Szene im Film, die dauert etwa 5 Sekunden. Ansonsten nur Leerläufe, leere Dialoge, und viel Brutalität. Versteht mich nicht falsch, ich kann gut gemachten Kampf-Szenen schon etwas abgewinnen, aber hier sind diese nur brutal, und weder witzig noch spannend oder schön choreographiert. Der ganze Film dauert in etwa 75-80 Minuten, wobei die letzten 10 (!!!) Minuten Nachspann sind. Dieser Nachspann ist allerdings wirlich einzigartig, soetwas habe ich noch nie gesehen: Riesengroße Schrift gleitet langsam über die Leinwand, mit riesigen Zeilenabständen; hier wurde eindeutig Zeit geschunden, damit der Film zumindest offiziell länger als 65 Minuten ist. Mein Fazit: Spart Euer Geld, selbst Brutalo-Fans werden kaum auf ihre Rechnung kommen.