Weiße Lilien

 A 2007
Thriller, Science Fiction 29.08.2008 ab 16 96 min.
5.30
Weiße Lilien

In Christian Froschs Parabel auf die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts kollidieren Realität, Traum und Gewalt.

Hannah lebt in Neustadt, einer autarken "Lebensmaschinerie" in den Vororten von Raum und Zeit. Nach einem Umzug gerät ihr Leben zunehmend aus den Fugen. Warum wird sie beobachtet, vom internen Sicherheitsdienst ausspioniert? Warum hat sich die Vormieterin umgebracht? Nur die Freundschaft zu Anna, die gegen die allgegenwärtige Kontrolle in Neustadt rebelliert, gibt Hannah Hoffnung.

Details

Brigitte Hobmeier, Johanna Wokalek, Martin Wuttke, Xaver Hutter, Erni Mangold, Gabriel Barylli, u.a.
Christian Frosch
Andreas Ockert
Busso von Müller
Christian Frosch
Polyfilm
ab 16

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Oijegerle: Schwache Regie!
    Erstmal das Gelungene: Großartiges Hauptcast mit den drei Hauptdarstellern Hobmeier, Wokalek und Wuttke und zwei guten Nebendarstellern (Mangold und Hering). Die Liebesszenen sind gelungen; vor allem mit der schönen Hobmeier und dem Wuttke, aber auch zwischen Mangold und Wokalek. Auch die Badeszenen sind gelungen. Wokalek und die Jugendlichen auf dem Dachschwimmbad und Wuttke mit Hobmeier unter der Dusche.

    Aber das reicht nicht für einen ganzen Film. Ein guter Regisseur ist unabdingbar für einen Film, da kann der beste Schauspieler nichts machen wenn die Regie schwach ist.

    Die irrealen Szenen waren zum rausgehen. Wenn Schreckliches 1:1 gezeigt wird, dann hat der Regisseur keine Ahnung vom Filmemachen. Das Beisserduo war so schwach, da wird sogar eine Szene mit Hobmeier ("streichle doch mal meine Bisswunden") zur Langweile. Und bei der Beisserfrau wird man jedesmal müde weil sie so einschläfernd wirkt. Das ist auch bei Barylli der Fall, der einfach nicht alles gibt. Da ist er meilenweit vom Gerber entfernt. Auch wenn er blass aussehen will, kann er das nicht 1:1 spielen.

    Das Drehbuch mag vielleicht gut sein, dann ist es aber wichtig einen guten Regisseur für die Umsetzung zu beschäftigen.
    Zumindest sollte der Regisseur mal unter einem erfolgreichen Regisseur gelernt haben. Kamera, Schnitt, Drehbuchumsetzung waren katastrophal, bis auf die obigen Ausnahmen. Bei der Besetzung sollte auch die Regie gut sein ansonsten beschädigt man weiterhin den Ruf des heimischen Films. Und da wäre wirklich was drinnen gewesen. Der Film Revanche spricht die Sprache eines routinierteren Regisseurs. Junge Regisseure sind gut, sie sollten nur ein bisschen qualitative Erfahrung bei denen die es können gesammelt haben.