Abraham Lincoln: Vampirjäger

 USA 2012

Abraham Lincoln: Vampire Hunter

Fantasy, Horror, Action 04.10.2012 ab 14 110 min.
5.90
Abraham Lincoln: Vampirjäger

US-Präsident Abraham Lincoln führte ein heimliches Doppelleben als größter Vampirjäger aller Zeiten.

Kult-Regisseur Timur Bekmambetov ("Wanted"), der bereits in "Wächter der Nacht" und "Wächter des Tages" untote Blutsauger auf die Leinwand brachte, inszeniert die Story von Lincolns Kampf gegen Vampire als atemberaubendes Action- und SFX-Feuerwerk. Kein Geringerer als Kino-Visionär Tim Burton fungiert bei dem stylish in Szene gesetzten Kinohit als Produzent.

Details

Benjamin Walker, Rufus Sewell, Dominic Cooper, Mary Elizabeth Winstead, Anthony Mackie u.a.
Timur Bekmambetov
Henry Jackman
Caleb Deschanel
Seth Grahame-Smith, Simon Kinberg
Centfox
ab 14

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • etwas krude - 1
    Vorgeschichte:

    Nach der Story wo Lincoln gegen Zombies kämpfte, dachte ich, der Film ist besser, ist er auch etwas, sage ich gleich dazu. Nun, solche Filme sind immer interessant, Historische Figuren kämpfen gegen Sagengestalten. Wieso nicht. Der Fantasy und Gruselfaktor boomt, unzählige Filme kommen ins Kino, wo es nicht mit rechten Dingen zugeht, alle schaue ich mir nicht an, solche schon da sie voller CGI Effekt sind die einfach cool sind, und da der Regisseur einen guten Film gemacht hat, „Wanted“ der mir recht gut gefiel der aber zu brutal war, sehe ich mir den Film auch gerne an, der auch etwas zu brutal war.

    Wer ist oder war Lincoln?:

    Der berühmteste Präsident der Geschichte, am 12.2.1809 geboren, gestorben am 15.4.1865 in Washington, D.C., er war der 16. Präsident der USA, er war der erste aus den Reihen der Republikanischen Partei, was heute nicht mehr so ist, Er fiel einem Attentat zu Opfer, 2 x war er Präsident. Er war gegen die Sklaverei, aber er war nicht immer so eine Glanzgestalt, er hatte 'ne Menge dunkle Seiten und so kann man den Film rechtfertigen. Generell die US Präsidenten haben wohl die schlimmste Geschichte aller Präsidenten der Welt, bis auf die Warlords in Afrika. Nun, nach der Trennung der Nord und Südstaaten hat er die Nördliche Armee in den Bürgerkrieg geführt. Durch den Fort Sumters durch die Konföderierten am 12. April 1861, fing der Sezessionskrieg an, der dann 1865 geendet hat. Geendet hat alles mit der Kapitulation der Konföderierten, der Südstaatler, und zwar am 23. Juni 1865 in Texas.

    Tja Krieg bringt Geld und nach der Wirtschaftskrise von 1857 war dann eh alles für Krieg offen wie es wohl jetzt ist mit Iran. Lincoln wurde in einer Blockhütte in Kentucky geboren, der Vater war Baptist, er hatte was gegen Sklaverei, und Abraham genauso. Er lernte sehr viel und wurde dann Kaufmann. 1842 hat er dann die Mary Todd geheiratet, 4 Kindern kamen dann, Robert, Edward, William und Thomas. Nur ROBERT überlebte als einziger. Übrigens, Der letzte direkte Nachfahre Abraham Lincolns, ein Urenkel, starb 1985, also ist dieser Familienzweig nicht mehr da.

    1862 unterschrieb er den Homestead Act der aussagte dass jeder auf jedem Stück freiem Land sich siedeln dürfte. Jeder durfte ein 640.000 m² Areal sein eigen nennen und nach 5 Jahren Eigentümer werden. Viele Indianer starben unter der Führung von Lincoln und noch wegen einiger anderen Dinge, dann war Krieg, und dadurch dass die die Konföderierten die Schlacht von Gettysburg verloren haben, die war vom 1.bis 3.7.1863 waren die so geschwächt dass sie gegen den Norden noch mehr verloren.

    Jedenfalls, General Grant war es der gegen General Lee vom Süden gewann, Lee kapitulierte. Dann kam 1865, Lincoln war im Theater zu Besuch heute wäre das Kino, und als er da so im Ford's Theatre in Washington D.C. saß, schoss ein fanatischer Sympathisanten der Südstaaten, der Schauspieler John Wilkes Booth, auf den Präsidenten, so das er dann am Karfreitag gestorben ist, wer den Film „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ kennt, wird sich mit der Story vielleicht mehr auskennen. Übrigens, die damaligen Mitverschwörer Mary Surratt, Lewis Powell, David Herold und der deutschstämmige George Atzerodt wurden später von einem Militärgericht zum Tode verurteilt und am 7. Juli 1865 hingerichtet und auch darüber gibt es einen Film. Und zwar den Film „Die Lincoln Verschwörung“ aus 2010.

    Spannung fehlt irgendwie - 3
    Was super am Film ist, das sind die Kostüme, die mag ich immer. Also wie geht es weiter Lincoln geht nach Springfield in Illinois nicht dort wo die Simpsons wohnen oder? Ja keine Ahnung jetzt und er heuert beim Ladenbesitzer Joshua Fry Speed an, und wohnt auch dort. Lincoln will Anwalt werden, die Vampire sind vergessen, die Zeit wo er geschlachtet hat auch, man sieht im Film sicher an die 5 – 10 Vampire die er tötet, ja keiner stellt Fragen ,Lincoln muss nie aufs Klo, nie sich schnäuzen er hat nie Angst oder Kreuzweh, während mir bei den ganzen Verrenkungen schon ein kleiner Hexenschuss ins Kreuzerl springt.

    Ja im Film heiratet er Mary Todd, was mich freut weil so bleibt der Film wenigstens ansatzweise biographisch aber das ist nur kurz, Lincoln findet auch Barts, und dann erfährt er ein großes Geheimnis, ja das ist ein kleiner Hammer. Was den Film auch zum Hammer macht ist das Ganze CGI Dings, das fand ich übrigens gar nicht so übel aber das sah man in so vielen Filmen schon. Ja es gibt noch eine Entführung, dann kommt Lincoln auch ins Weiße Haus, ja da gibt es auch noch Stress, gegen Vampire und ja ein bisschen Geschichte ist da auch noch da, ja das war eigentlich alles.

    Nun der Film ist ja nicht übel, er ist eh nett gemacht aber irgendwas fehlt, die tiefe Charakterzeichnung, die fehlenden Identifikationsfiguren, etwas weniger unlogische Effekte, die cool aussehen aber nur auf Action getrimmt sind, dass der Film sein 69 Millionen US $ Budget, was recht billig ist für so nen Actionfilm nicht einspielen konnte und bei 37 Mille ist, ja das kann man sich leicht vorstellen.

    Wie gesagt, es passt vieles am Film aber das er jetzt so der Burner ist ,nein wirklich nicht. Vom Splattereffekt ist der Film nicht übel, einiges an Beißereien sieht man, Vampire Killen macht wohl Spaß im Film weil das oft mit coolen Kameras gedreht wurde, im Film gibt es 'ne Menge Bullet Time, Blut ist zwar da aber nicht so oft, mehr sieht man eher Action, ich bin froh das es nicht so blutig ist bis auf einige Szenen die krass sind, was einfach im Kino mehr wirkt, und manchmal fragte ich mich, he wie kann das sein, das ist doch jetzt etwas übertrieben aber bei so einem Film ist das eigentlich egal.

    CGI und Kunstblut sieht man eine Menge, der Film ist auch etwas pixelig, er läuft auch in 3 D glaube ich was unnötig ist, und für Freaks, ja ist er gut, ich vergebe maximal 70 von 100 Punkten. Und bin leicht angefuckt.

    viel CGI, zu wenig Story, 2
    Und dann kam 1915, wo in 7 Jahren das Lincoln Memorial gebaut wurde. Das Gebäude mit 36 dorischen Säulen die für die 36 Staaten standen die es damals in den USA gab als Lincoln Präsident wurde, ja und die 5,80 Meter große Statue.

    Und wie man sieht absolut unmöglich das Lincoln Vampirjäger war außer vor der Zeit als Präsident da hat er ja 'ne Menge gemacht, wie jeder andere Mensch, und da kann man sich schon vorstellen das Lincoln ein Böser war, aber das glaube ich nicht so sehr. Jedenfalls der Film setzt auf diese Story, er zeigt die Jungen Jahre und mal sehen was noch kommt in Zukunft, vielleicht Lincoln gegen Marsmännchen, wer weiß was denen einfällt.


    So jetzt zum Film und einigen Infos darüber:

    Ursprünglich wollten ja Adrien Brody, Josh Lucas, James D'Arcy, und Oliver Jackson-Cohen, aber der jetzige Darsteller war dem russischen Regisseur Timur Bekmambetow wohl lieber. Obwohl Benjamin Walker nicht so gerade die Leuchte ist. Nun der Film ist nicht übel, 101 Minuten, war sicher teuer und ist eigentlich überall ein Flop. Das mag vielleicht daran liegen dass so Sachen wie Vorbereitung, Kämpfe, irgendwie zu trashig wirken, die Figuren die Vampire und was weiß ich was da vorkommt, das hat eher mehr von CGI und Computer war als von Spannung. Zu grausam sind die Szenen irgendwie, stattdessen hätte man Spannung erzeugen können. Ist ja schön wenn Lincoln als fanatischer Vampirjäger die Dämonen der Nacht vernichtet, aber irgendwie ist das nicht genügend. Ich persönlich hätte mir mehr erwartet.

    Die Handlung ist ja nicht übel, aber auch nicht so spannend. 1818 fängt die Story an als Lincoln mit PAPA THOMAS und MAMA Nancy auf einer Plantage von Jack Barts lebt. Sein Neger Freund William Johnson, auch so ein junge wie Lincoln damals, wurde fast erschlagen von so einen Scheiß Sklavenhändler und Lincoln geht dazwischen, der Vater muss rettend eingreifen, verliert den Job und alle sind traurig. Dann greift Barts Nancy an, beißt sie, sie stirbt an einer Krankheit und 9 Jahre später will sich Lincoln rächten, und zwar an Barts. Er schießt auf ihn, wird von ihm überwältigt da Barts ein Vampir ist, und wird fast umgebracht, also Lincoln, doch Henry Sturges, der von Dominic Cooper gespielt wird, rettet ihn, und er erklärt ihm dann was Sache ist. Vampire, Dämonen, Silber, Knoblauch, ja das ganze Programm halt irgendwie.

    Die US Vampire stammen übrigens von ADAM ab, der 'ne Plantage in New Orleans hatte, und seine Schwester Vadoma, ja das nur so nebenbei, ja eine erfundene Story, die sich vom Drehbuch her nicht so intelligent ins ganze fügen will, ich weiß nicht, es sind gute Szenen dabei, die Story ist nett, ja Trashig aber nicht so super, dann die Kamera ist sehr gut, man sieht viele alte Dinge, gute Landschaften, schöne Häuser, aber das hat man schon oft gesehen und dann diese absurde Story. Nun ich hätte mir da mehr erwartet aber ich bin zuversichtlich und gebe nicht auf beim Schauen.

    Nun zur Story, so einige Nebensachen fügen sich nicht so ganz ins gesehene ein, da sie zu kurz sind, zu wenig ausgeführt, man erklärt aber erklärt nicht über die Fragen hinweg, das verstehe ich nicht. Rufus Sewell spielt im Film den 1. Vampir, den ADAM, und Mary Elizabeth Winstead spielt Mary Todd Lincoln die er später heiratet.