Airport (1970)

 USA 1970
Drama, Kultfilme, Thriller, Action 137 min.
6.60
film.at poster

DER Flugzeug-Katastrophen-Film schlechthin: an Bord eines Transatlantikfluges nach Rom befindet sich ein Passagier mit einer Bombe, der zu allem bereit ist.

Über dem Lincoln International Airport tobt einer der verheerendsten Schneestürme in der Geschichte des amerikanischen Mittelwestens. Nur mit großer Mühe kann der Flugbetrieb aufrechterhalten werden. Als plötzlich bekannt wird, dass ein Passagier eine Bombe im Handgepäck hat, droht eine Katastrophe..

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Flughafendirektor Mel Bakersfield (Burt Lancester) steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch: Nicht nur, dass der Flugbetrieb aufgrund vieler Pannen zusammenzubrechen droht, nun scheint auch der schlimmste Schneesturm seit 30 Jahren alles lahmzulegen: Ein in den Schneemassen steckengebliebener Jetliner blockiert die Landebahn.

Noch weiß das Personal nicht, dass der lebensmüde Geschäftsmann Guerrero (Van Heflin), der gerade in die Maschine nach Rom gestiegen ist, eine Bombe im Handgepäck hat. Er will den Sprengkörper im Flugzeug über dem Atlantik zünden, damit seine Frau nach dem "Unfall" seine Lebensversicherung ausgezahlt bekommt.

Als der Pilot (Dean Martin) der Unglücksmaschine direkt nach dem Start über Funk von der Bombe erfährt, beschließt er, wieder zum Lincoln Airport zurückzukehren. Bei dem Versuch, dem Attentäter durch einen Trick seinen Handkoffer mit der Bombe zu entreißen, eskaliert die Situation: Die Bombe explodiert und reißt ein Loch in die Bordwand. Eine sofortige Landung ist nötig, doch die Landebahn ist immer noch blockiert.

Der bis zur letzten Minute spannende Thriller macht seine Aufwartung mit Stars wie Burt Lancester, Dean Martin und natürlich George Kennedy, der fortan in keinem der "Airport"-Filme fehlen durfte.

Details

Burt Lancaster, Dean Martin, Jean Seberg, Jacqueline Bisset, George Kennedy, Helen Hayes, Maureen Stapleton, u.a.
George Seaton
Alfred Newman
Ernest Laszlo
George Seaton

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Endstation Liebesleid
    Das war in den 70er Jahren ganz großes Kino. Die Superstars reihten sich aneinander wie Edelsteine auf eine Perlenkette. Es geht vornehmlich um Alltagsprobleme auf einem Flughafen: schneefreie Landebahnen oder eine Demo gegen eine neue Startbahn. Mr. Guerrero (Van Heflin), ein Mann mit einer Bombe im Handgepäck ist nur eins von vielen Problemen, mit denen sich Flughafenchef Bakersfield (Burt Lancaster) rumschlagen muss. Der Attentäter kommt eher wie ein geprügelter Hund daher und eliminiert sich am Ende selber. Sein Muttchen (großartig Maureen Stapleton) bringt echte Tragik ins Geschehen.
    Dafür wird das Hauptaugenmerk auf die menschlichen Probleme der Personen gelegt. Und davon gibt es mehr als genug. Da hat Regisseur und Drehbuchautor Seaton fast den ganzen menschlichen Möglichkeitsbereich aus der Abteilung ‘Liebesleid‘ abgegrast. Bakersfields Ehe steht vor dem Aus, seine Assistentin Livingston (Jean-Betonfrisur!-Seberg) steht schon in den Startlöchern. Schwager und Flugkapitän Vernon (Dean Martin), der alte Schwerenöter, hat Stewardess Gwen (Jacqueline Bisset) geschwängert und Cheftechniker Joe (George Kennedy) muss auf ein Schäferstündchen mit seiner Frau verzichten. Da fällt es kaum auf, dass die Spannung abhandengekommen ist. Immerhin gibt es schon Split Screen. Ersatzweise sorgt eine alte Dame (Helen Hayes) als Blinde Passagierin für kurzweilige Späßchen. Klar, dass am Ende alles wieder F.F.E. ist, der finale Lacher kommt wie in den Serien heute immer noch. Wirkt ziemlich angestaubt, umständlich, wie aus einer anderen Zeit. Als man im Flieger noch rauchen durfte. Nostalgietrip fürs Plüschsofa.