American Psycho

 USA 2000
Komödie, Horror, Kultfilme, Thriller 101 min.
7.60
American Psycho

Christian Bale verkörpert beängstigend authentisch Patrick Bateman, den mordenden Wall Street-Yuppie aus Bret Easton Ellis gleichnamigem Roman.

Patrick Bateman verkörpert den Geist und die Werte der 80er Jahre nahezu perfekt. Der junge New Yorker sieht blendend aus und kleidet sich elegant. Designer-Ware muß es sein - sein Label-Bewußtsein ist nur schwer zu übertreffen. Er besucht die richtigen Clubs und Lokale und modelliert seinen Körper im richtigen Gym. Patrick Bateman profitiert vom Boom: Sein Geld verdient er an der Wall Street. Er investiert es in Dinge, die wichtig, gut und teuer sind: das Appartment, die Stereoanlage, den Video-Recorder und Button-down-Oberhemden. Er ist freundlich, guterzogen, intelligent. Dabei legt er Wert auf Distanz: "Don't touch the Rolex."

Doch die glatte Oberfläche täuscht. Hinter ihr verbirgt sich ein Monster. Nachts streift Bateman durch New York und mordet. Aufgeputscht vom Kokain schlachtet er - so muß man es nennen - Penner und Prostituierte. Seine Verlobte Evelyn, seine Geliebte Courtney und seine ihn anhimmelnde Sekretärin Jean ahnen nicht das geringste. Und auch der Detektiv Donald Kimball (Willem Defoe) läßt sich lange von ihm täuschen. Doch dann begegnet Bateman seiner Nemisis in Gestalt seines "Doppelgängers" Paul Allen...

Mary Harron über Patrick Bateman und seine Wall-Street-Kameraden:"Bei ihm steigern sich die Obsessionen der Gesellschaft ins Unendliche. Während die meisten dieser jungen Leute die Armen verachten, bringt Bateman sie um. Während andere ihre Konkurrenten aus dem Felde schlagen - bringt er sie um. Während andere Frauen abfällig behandeln - bringt er sie um. Innerlich möchte Bateman dem ein Ende machen, aber er steht unter einem Zwang. Er ist so ähnlich wie der Serienmörder in M, der sagt: 'Ihr habt eine Wahl, aber ich bin, wie ich bin.' ".

Text: Berlinale 2000

Details

Christian Bale, Willem Dafoe, Jared Leto, Reese Whiterspoon, Samantha Mathis, Chloe Sevigny, Justin Lucas, Guinevere Turner, Matt Ross
Mary Haraon
John Cale, David Bowie
Andrzej Sekula
Mary Harron, Guinevere Turner, nach dem Roman von Bret Easton Ellis

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • ich kenn das buch nicht, soll gut sein. der film war es auf jeden fall. muss mich dem letzten kommentar anschließen.

  • Schade schade
    Hier sieht man wieder das gleiche Bild wie bei den Buch´kritiken zum Roman zum Film bei Amazon.de
    Ungefähr 80 % haben den Film nicht verstanden und fanden ihn scheiße 20 % finden ihn genial. Diesen 20 % kann ich mich nur anschliessen und bedauern das die masse so dumm ist

  • zuschauerkritiken
    ... hätte ich denen geglaubt, dann wär mir dieser film erspart geblieben !!

    naja ... seit "kondom des grauens" schreckt mi eh fast nix mehr :-))

    mfg, gerdsch

  • American Psycho
    Ich hab den Film noch nicht gesehen und bin (glaub ich) jetzt schon zu dem Entschluß gekommen mir diesen Film auch nicht anzusehen, da offensichtlich das Buch bei weitem besser ist. Obwohl ich finde, daß Christian Bale, Pat Batememan das "richtige" Gesicht gibt, glaube ich, daß es als eingefleischter Fan des Romans für mich nicht empfehlenswert wäre sich den Film anzusehen. Eigentlich bin ich mir schon sicher. Ich werde American Psycho nicht ansehen, ich seh es ja schon in meinen Augen (und nachdem man die Morde nicht ernsthaft genau zeigen kann, ist die Geschichte sicher nur halb so spannend, und furchteinflössend). Schade trotzdem.

    Re:American Psycho
    wie willst du wissen, daß etwas besser ist (das buch), wenn du das andere (den film) nicht kennst?

  • Kurzkritik...
    krank, makaber, witzig.
    wen erstgenanntes nicht stört erhält eine geniale satire mit unerwartetem, gutem ende.

  • Pfui Teufel....
    Es gibt Filme, bei denen stimmt einfach alles: Tolle Schauspieler, tolle
    Handlung, eine fantastische Auflösung der Ereignisse und Spannung über die
    gesamte Spielzeit. Tja, und dann gibt es noch Filme wie "American Psycho".
    Die Verfilmung des kotroversiellen Buchs mit dem gleichen Namen verkommt zum
    Rohrkrepierer der Saison. "American Psycho" ist brutal, stumpfsinnig und ekelhaft....3/10 Punkte..eine ausführliche Kritik zu dem Film gibts auf http://beam.to/filmkritik....Schladi

    Re:Pfui
    du hast leider gar nichts verstanden

    natürlich hat man es als hollywood verseuchter kinogeher nicht leicht mit einem film der eigentlich keinen anfang, keine stringente handlung, geschweigeden ein ende hat

    bei AP passt alles, tolle schauspieler, schwarzer humor, gute ausstattung...für freunde des gelebten sarkasmus ANSCHAUEN

    alle die einen mainstream shocker wollen...final destination schauen

  • oje,oje,oje (Teil 2)
    Die 80er verspottet sie nur und stopft sie voll mit Idioten. Echt unsympathisch! Gute Schauspieler wie Willem Dafoe und Chloé Sevigny (KIDS, LAST DAYS OF DISCO, BOYS DON´T CRY) tauchen wie Zombies immer wieder auf und verschwinden. Sie sind nur Lückenbüßer und ihre Charaktere ohne Gehalt gleich Null. Schlimmer treibts Frau Harron mit der Story. Am Schluß drückt sie den End-Button, erklärt nichts und scheint sagen zu wollen: ´Kauft euch das Buch und lest es, dann werdet ihr verstehen.´ Wenn ich es richtig verstanden hab (falls nicht liegt die Schuld ganz klar bei der ungeschickten Dame Harron) gibts hier gar keinen Serienmörder und so führt der Film ohnehin kraftlos ins Nichts. AMERICAN PSYCHO klingt gut und sollte wohl ein wichtiger Film werden. Hat nicht geklappt. Sicher kein schmeichelhafter Film für ein Buch! (Was den immer wieder angesprochenen schwarzen Humor betrifft. Ja, es gibt ihn! Na und, das kann hier auch nichts mehr retten!!)

    Re:oje,oje,oje (Teil 2)
    ich schätze du solltest zuerst das buch lesen, bevor du auf der regisseurin herumhackst!
    außerdem waren die 80er eine bekackte zeit (siehe phil collins!)

    stimmt
    Dieses Statement kann ich voll unterstreichen. Wenn ich erst ein Buch lesen muß, um die ganze Tragweite eines Films zu verstehen, könnte man es ja gleich an der Kinokasse mitverkaufen. Allerdings ... die 80er waren wirklich eine dämliche Zeit. (Aber lass ma das) :-)

  • oje,oje,oje
    Daß mir der Film nicht gefällt, war echt nicht geplant. AMERICAN PSYCHO ist aber leider ein besonders übles Ding geworden. Mary Harron führt Regie und hat auch am Drehbuch mitgeschrieben. Mit dem Ergebnis AMERICAN PSYCHO fällt es mir schwer zu glauben, daß die Dame Talent hat. Ich kenne ja leider das Buch nicht. Aber anscheinend ist es Kult und kann wohl nicht so übel sein. Chistian Bale ist eine gute Wahl. Hätte seine Rolle tatsächlich unser schmächtiger Leonardo übernommen (war nämlich echt geplant) wär wohl nichts mehr Postitives über diesen Film zu vermerken. Christian Bale (schon als Kind spitze in Steven Spielbergs einzigem wirklich großen Antikriegsfilm IM REICH DER SONNE und faszinierend in VELVET GOLDMINE) spielt Patrick Bateman, einen Wallstreet Yuppie mit Hang zu totalitärer Ästhetik, der ein grausiges Doppelleben führt. Der Film spielt in den poppigen und flippigen 80ern und als Kind seiner Zeit fährt Bateman auf Phil Collins und Whitney Houston ab. Bale liefert eine dunkle und hysterisch komische Vorstellung, aber Mary Harron entwickelt mit ihrem Drehbuch ein zielloses Durcheinander und bremst Bale immer dann wenn seine Figur endlich lebendig wird und Sinn bekommt.

    Re:Re:oje,oje,oje
    Daß du nicht recht hast, ist mir natülich klar. Aber ist ja egal. Schlimm wäre nur, wenn du behaupten würdest der dümmliche Klischeeschrott SOLDAT RYAN oder das Durchschnittsding SCHINDLERS LISTE seien bessere Antikriegsfilme.

    Re:Re:Re:oje,oje,oje
    Soldat Ryan ist einfach nur ein Kriegsfilm, wobei
    ich sagen muß meiner Meinung nach gibt es sowas wie einen Antikriegsfilm nicht. Irgendwo schlummert in jedem Kriegsfilm der gerechte
    Superhero.....

    Re:Re:Re:Re:oje,oje,oje
    Das ist meistens richtig. Ich kenne nur einen wirklichen Heldlosen Antikriegsfilm: Der Schmale Grat

    Re:oje,oje,oje
    muss ein film einen anfang udn ein ende haben du kommerziell verblendetert hobbyvirtuose



    selten gut gelungene literaturverfilmung war das

    geil!!!

    Viennale: Good stuff 2
    4. THE HOUSE OF MIRTH von Terence Davies ist eine furchtbar ruhige Literaturverfilmung. Furchtbar grausam die Geschichte und furchtbar fantastisch die Akte X - Frau Gillian Anderson. Der Film spielt zu Beginn des 20.Jhdts in der New Yorker High Society. Lily Bart (Anderson) ist stark, schön und unabhängig. Aber sie wird von der heuchlerischen Gesellschaft gebrochen, die keine Frau ohne Mann duldet. Eine Seele wird zermalmt, ein Wille gebrochen. Lily hat am Ende keine Kraft mehr für die mögliche Revenge und auch keine mehr zum Leben. Gillian Anderson gibt eine hammerharte Vorstellung. Andersons ausdrucksstarke Augen machen Lilys dunkelsten Wunsch klar. Man weiß lange vor dem Ende wie der Film ausgehen wird. Der Schluß dieses schockierenden und unvergeßlichen Dramas war für mich eine Erlösung. So, und was hat mir sonst noch gefallen. Richard Lesters Klassiker SUPERMAN 2 und den nervenzerfetzenden ´Zeitbombenthriller´ JUGGERNAUT mag ich sowieso. Der Viennale Eröffnungsfilm LE GOUT DES AUTRES (Lust auf anderes) verrät ein paar Wahrheiten über uns Menschen. Der Film war sehr gut. YOU CAN COUNT ON ME aus Amerika erzählt von 2 erwachsenen Geschwistern, die als Kinder die Eltern bei einem Auotunfall verloren hatten. Die Geschichte über Liebe, Verzweiflung, Sehnsucht und Ausweglosigkeit wird mit Humor etwas zu stark aufgelockert. Der Film ist trotzdem sehr gut. THE OPPORTUNISTS war eine kurze und überraschend wirkungsvolle Gaunerkomödie mit Christopher Walken. Mir hat vor allem Cindy Lauper (!!!die 80er Popnudel) in ihrer Nebenrolle gefallen. Die weiß echt wie man einer kleinen Rolle ordentlich Substanz gibt. Bravo!

    Viennale: Zweite Woche
    Ende. Die Viennale 2000 hat sich verabschiedet. Sie war toll, toll, toll. Meine Begeisterung ist am Höhepunkt und darum möchte ich auch über die zweite Woche berichten (und ich kann natürlich nur von Filmen schreiben, die ich selbst gesehen habe). Gleich zu den Höhepunkten der zweiten Woche - und da gab es ordentliche Kaliber: 1. TILLSAMMANS (TOGETHER/Schweden, Dänemark, Italien) von Lukas Moodysson war eine Sensation. Der Film spielt in den 70ern und wir landen mitten in Stockholm im Leben einer Kommune. ABBA liegt in der Luft, das soziale Bild der ´Familie´ verliert an Bedeutung, Sex macht Spaß in jedem Bett, aus Heterofrauen werden bekennende Lesben, aus Heteromännern praktizierende Bisexuelle, Kinder sind reifer und klüger als ihre Eltern, Vegetarier hier, Marxisten dort .... yeah, dieses Jahrzehnt war einfach unglaublich. Ob die rebellierenden Kids der 70er mit ihren Ansichten falsch lagen oder nicht spielt hier keine Rolle. Regisseur Moodysson betrachtet ´Familie´ und ´Antifamilie´ und findet beides gut und schlecht. Die Kommune ist auf alle Fälle ein riesen Spaß. Der Schluß war herrlich verkitscht und positiv. Der Film war unheimlich menschlich. Das Kinopublikum war am Ende außer sich und kreischte und applaudierte der Kinoleinwand. Dieses eine Mal konnte auch ich mich nicht zurückhalten. Ein Wahnsinnsfilm, echt, ich muß das einfach schreiben.

    Viennale: Bad stuff (?)
    4 Spielfilme die mich enttäuscht bzw. mir gar nicht gefallen haben: 1. Alison MacLeans JESUS SON ist Käse und nur das interessante neue Gesicht des Billy Crudup kann diesen Unsinn rechtfertigen. Crudup ist Fuckhead, ein Junkie in den 70ern. Irgendwie, durch seltsame Begegnungen mit bescheuerten Charakteren, wird er über die Jahre hinweg von seiner Abhängigkeit geheilt. Der Film ist lustig. Aber die Geschichte die uns aufgetischt wird ist Schwachsinn. 2. LES DESTINEES SENTIMENTAL von Olivier Assayas hat mich gekonnt zu Tode gelangweilt. Ein Pfarrer und seine Selbstzweifel, Leute werden älter, Kriege verändern Charaktere, die Liebe zum Partner ist zu Beginn das Herrlichste, wird mit der Zeit vom Alltag verschüttet aber blüht kurz vorm Tode eines Partners wieder auf ... Klassisch schön könnte es sein. Ist es aber nicht. Einfach fad. Nach 3 elendslangen Stunden haben sich ganz kurz Emotionen bei mir bemerkbar gemacht. Insgesamt ein sehr kalter Film. Hat mir nicht gefallen. Ganz kurz noch: 3. Mike Leighs TOPSY TURVY wäre ja ganz in Odnung, aber leider wars ein Musical und diese Musik, brrrr..! 4. A ROOM FOR ROMEO BRASS. Nicht schlecht, nicht gut. Ein Wurstfilm - und das ist dann doch schlecht! Ich will nimma!

    Viennale: Good stuff 1
    Also, ich zieh hier mal für mich die Zwischenbilanz. (Bei Dokus kann ich kaum mitreden, da ich mich auf Spielfilme konzentriert habe!) 4 Spielfilme (bisher) zählen für mich ganz klar zum Besten was ich in diesem Jahr im Kino sehen durfte: 1. Ang Lees WO HU ZANG LONG (Crouching Tiger, Hidden Dragon) ist ein faszinierendes, visuelles Erlebnis. Ein chinesisches Märchen über mächtige Schwerter, Diebe und ´fliegende Schwertkämpferinnen´. Schwerkraft gibt es keine mehr sobald die Kämpfe beginnen. Ob auf den Dächern von Palästen oder auf den Wipfeln von Bäumen, Ang Lee (EISSTURM) kennt keine Grenzen. Seine Poesie der Bilder hat mich überwältigt. Sollte der Film offiziell die österreichische Kinoszene betreten - zögert keine Minute. Viel besser gehts nicht! 2. Julien Temples THE FILTH AND THE FURY ist eine wahnsinnig aufwühlende Doku über die ´Sex Pistols´. Die Männer erzählen ihre Story selbst und so entgeht man hier auch falschen Interpretationen. Die Story der Band und der Punkbewegung kommt übrigens auch bei uns ins Kino. Ansehen! 3. Spike Lees SUMMER OF SAM hat vielleicht ein paar Schwachpunkte, aber macht nichts. Im Jahr 1977 gabs in New York anscheinend einen Rekordhitze-Sommer und einen Serienmörder. Der Film ist pures Dynamit. Lee zeigt uns Ausschnitte aus dem Leben einiger Italoamerikaner, läßt Punk und Disco aufeinanderprallen, pfeffert uns wie immer mit Klischees und Vorurteilen zu, läßt einen Hund sprechen, einen Killer killen ... Vielleicht sein ingesamt seltsamster Film! Für mich auch sein Bester!

    Viennale:2. Woche (Teil4)
    8. ANIMAL FACTORY (USA) ist ein positives Beispiel eines Gefängnisfilmes. Regisseur Steve Buscemi sucht nach Wahrheit und nicht nach verkrampfter Dramatik. Gelungen! 9. L´AFFAIRE MARCORELLE aus Frankreich ist ein seltsam abstraktes und sehr komisches Verwirrspiel rund um ein alptraumhaftes Mordkomplott. Alles nur ein Traum? Nicht aufregend, aber gut! 10. Jetzt ist mir noch die Dokumentation DER BOXPRINZ eingefallen. Die handelt vom charismatischen deutschen Boxer Norbert Grupe. DER BOXPRINZ habe ich zufällig gesehen und hat mir gut gefallen. Ja, ja, so ist das mit der Viennale. Cool wars! Jetzt ist Schluß damit und ist auch gut so, denn Geld habe ich eh keines mehr. Ende

    Viennale:2. Woche (Teil3)
    Der Film erzählt von 5 wunderhübschen jugendlichen Schwestern, deren engelhafte und unschuldige Erscheinung von der heranwachsenden Männerwelt nicht unbemerkt bleibt. Kathleen Turner spielt die strenge Mutter der Schwestern, die schließlich alle ihre Töchter in den Selbstmord treibt. THE VIRGIN SUICIDES ist ein Film der einen nicht losläßt und erzählt von der inneren Zerbrechlichkeit und Verletzbarkeit des heranwachsenden Menschen. Die magische Story und interessante Inszenierung machen alle Schwächen belanglos. Als Bonus gibts die sanfte und brilliante Musik von Air. Ganz klar - Toll gemacht Sofia! Noch kurz zu anderen Projektionen: 5. Die Doku YO SOY ASI (THAT´S HOW I AM) von Sonia H. Dolz ist sehr gut. In Barcelona muß die Bar ´La Bodega Bohemia´ geschlossen werden. Eine wunderbar sensible Kamera macht uns zu Zeugen der letzten Show der alten Travestiekünstler, für die diese Bar das Leben war. Eine wahre Geschichte die mitten ins Herz trifft! 6. PETULIA ist Richard Lesters interessantester und vielleicht bester Filmklassiker. 7. PREFERISCO IL ROMORE DEL MARE aus Italien hat mir weniger gefallen. Zwei jungendliche Außenseiter aus Italien, einer aus dem Süden, der andere aus dem Norden entwickeln sowas wie eine Freundschaft zueinander. Die einzige Weisheit, die man nach dem Film mit nach Hause nimmt: Nicht jeder junge italienische Mann ist auch Fußballfan. Gute message, aber war mir zu wenig.

    Viennale:2. Woche (Teil2)
    2. EUREKA (Japan) von Shinji Aoyama ist ein faszinierendes fast 4-Stunden schwarz-weiß Epos und ein Elexier zur Selbstfindung. In einer Kleinstadt Japans wird ein Bus entführt. Der Amokläufer erschießt fast alle Insassen. Nur 3 Menschen bleiben verschont - der Busfahrer und 2 Kinder. Für sie wird das Leben zum Alptraum, denn der Schock sitzt tief. Kurz vor der Selbstaufgabe entschließen sich die drei zu einer anscheinend ziellosen Reise mit einem Bus und finden in den weiten Landschaften Japans langsam wieder zu sich selbst. Als Zuseher verfällt man bei diesem poetischen Meisterwerk in einen tranceartigen Zustand und verläßt losgelöst den Kinosaal. EUREKA ist mehr als ´nur´ Kino. 3. AN ZHAN (RUNNING OUT OF TIME/Hongkong) von Johnnie To ist ein romantischer, märchenhafter, actiongeladener, wunderschöner, trauriger und vor allem ultramoderner Gauner - oder Gangsterfilm. Alles dreht sich um einen Mann, der nur mehr wenige Tage zu leben hat. Er hat nichts mehr zu verlieren und beginnt mit einem mürrischen Inspektor ein freches und gefährliches Katz - und Mausspiel. Die zwei äußerst sympathischen Burschen liefern sich ein geniales und intelligentes Duell. Geiler Film! 4. THE VIRGIN SUICIDES (USA) von SOFIA COPPOLA (ja, die Tochter des Herrn Coppola) ist eine Teeniekomödie der anderen Art. Obwohl - der Film ist eigentlich alles andere als eine Komödie und trotzdem ist er manchmal einfach sehr komisch.

  • der überfall
    schwach, keine spannung, viel geschrei vom düringer, ein paar gags, schade um die zeit und ums geld!

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