Antares

 A 2004
Drama, Independent 03.12.2004 105 min.
6.30
Antares

Götz Spielmann zeigt in drei Episoden das Geschehen in einer Wiener Wohnsiedlung aus unterschiedlichen Blickwinkeln und schafft Szenen von großer Spannung und Dichte.

Der Film erzählt von drei Paarbeziehungen aus drei unterschiedlichen Perspektiven.

Eva ist Mitte Dreißig und hat ihren Alltag als Krankenschwester ebenso routiniert im Griff wie ihre Rolle als Ehefrau und Mutter. Doch dann steht der Arzt Tomas, ein Zufallsbekannter, plötzlich vor ihrer Tür...

Sonja, die Supermarktkassiererin, kämpft mit panischer Eifersucht um ihren Freund Marco. Ein Kind, so glaubt sie, könnte alles ändern...

Nicole hat sich von Alex getrennt und ist nun alleinerziehende Mutter. Seine Hilflosigkeit reagiert Alex zunächst mit Ignoranz ab, schließlich mit Hass und Gewalt...

Drei Paare, drei Geschichten von Leidenschaften, die sich in entscheidenden Momenten kreuzen. Ein Film über Obsessionen der Liebe, über Suche nach Nähe und die Hoffnung auf Glück.

Details

Petra Morzé, Andreas Patton, Hary Prinz, Susanne Wuest, Dennis Cubic, Martina Zinner, Andreas Kiendl u.v.a.
Götz Spielmann
Walter W. Cikan, Marnix Veenenbos
Martin Gschlacht
Götz Spielmann
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • super!
    viel neues will ich gar dazusagen, das meiste ist schon gesagt worden. ich möcht auch meiner begeisterung ausdruck verleihen und den film empfehlen. der typ mit dem köter ist wirklich selten lustig! sehr subtiler, feiner humor!

  • uff
    bin vom film, in den ich mehr zufällig als sonstwas reingestolpert bin, schwerstens beeindruckt. die direktheit, die einfache, klare und starke kameraführung, die intelligente erzählweise mit den doppelten szenen aus verschiedenen blickwinkeln, die offene und voyeurismus vermeidende darstellung - toll, ganz toll. auch der verzicht auf den typischen "wiener schmäh", der fixer bestandteil fast jeder österreichischen produktion seit "mundl" und "kottan" zu sein hat (so scheint es) war eine wohltat. damit wird die produktion auch aus dem milieu gelöst und zu einer zeit- und ortlosen erzählung, die wohl genausogut irgendwo anders auf der welt passieren könnte.

  • hervorragend
    wirklich hervorragender Film in der Qualität von "Hundstage"! Sehr zu empfehlen!
    ad Kinos:
    es gibt halt zwei Arten: entweder die, wo Hauptschüler oder verhinderte H. Kommentare wie "wusch" und "leckoasch" dazwischenrufen, oder "Programmkinos", wo man sitzenbleiben muss, bis ALLE im Abspann, auch der, der dem Beleuchter das Bier gebracht hat, abgespult sind.
    Man kann sich es halt aussuchen!

  • beeindruckend
    nicht immer haben die, die am lautesten schreien auch was zu sagen.
    ein schöner tiefer film der berührt. die schauspieler sind grandios.
    der kosmos wohnsiedlung am stadtrand so tragend, dass man ihn durchaus noch ein nächstes mal neu erfinden kann.
    ich sehe ihn mir sicher nochmals an.

  • Künstlerhaus
    Habe den Fim im Künstlerhaus gestern gesehen und war danach sehr bedrückt. Ausgezeichnet gemacht, und erinnerte mich in der Machart an 21Gramm. Streckenweise an HUNDSTAGE.
    In den Sitzreihen einige erwachsene, intellektuelle Schwachköpfe, die bei einigen Szenen unpassenderweise lachten. :-(

    Re:Künstlerhaus
    ich geb dir recht. menschen, die an unpassenden stellen lachen, sind das letzte. genau so wie popcornsackerl-raschler und zu-spät-kommer-und-ihre-sitzplätze-nicht-finder

  • nein danke!
    durfte den film bei der premiere in innsbruck geniessen . geniessen?? na, das ist doch der falsche ausdruck. antares spielt in einem ähnlichem milieu wie nordrand von barbara albert, aber spielmann bleibt in der darstellung der wiener peripherie weit hinter albert zurück. die figuren werden ohne geschichte in den film geworfen und "treiben" so den rest des filmes weiter. nachdem die rezensionen den film und v.a. die schauspieler in den himmel lobten, war ich schwerstens enttäuscht.

  • groszartig!
    durch zufall in den film geschleppt worden, und vollkommen begeistert!
    spannend bis zum schluss, fein verwobene geschichten, pur und echt.
    ein film der einem noch länger zu denken aufgibt aber auch manchmal schmunzeln lässt