Petra Morzé

Der Film erzählt über den Widerspruch vom Glauben an das Gute im Angesicht von Willkür und Vergänglichkeit.

"42 plus" ist die Geschichte normaler Menschen. Nach außen hin scheinen sie alles erreicht zu haben, sowohl im Privatleben als auch im Beruf.

Götz Spielmann zeigt in drei Episoden das Geschehen in einer Wiener Wohnsiedlung aus unterschiedlichen Blickwinkeln und schafft Szenen von großer Spannung und Dichte.

Die Eiger Nordwand - ein Synonym für Naturgewalt und bergsteigerische Herausforderung! Unzählige Geschichten umgeben diesen Berg - der Film NORDWAND erzählt die wohl dramatischste: der Erstbesteigungsversuch durch Andi Hinterstoisser und Toni Kurz im Jahr 1936. Tonis Jugendliebe Luise bleibt am Fuß des Berges zurück und muss aus der Ferne miterleben, wie die Seilschaft nach einem Wetterumschwung verzweifelt um ihr Leben kämpft ...

Am Rande Wiens leben in einer Hochhaussiedlung die unterschiedlichsten Individuen, und doch haben sie ein gemeinsames Ziel, die Suche nach Liebe und Anerkennung. Wie etwa die Krankenschwester Eva, die Beruf und Familie im Griff zu haben scheint, aber sich dann in einen polnischen Arzt verliebt. Oder die junge Supermarktkassiererin Sonja, die ihrem treulosen Freund vorgibt, schwanger zu sein. Der wiederum hat ein Verhältnis mit Nicole, die nach der Trennung von ihrem gewalttätigen Ehemann mit ihrem Sohn alleine lebt.

Alles Fleisch ist Gras

— Alles Fleisch ist Gras

Durch einen Sturz über die Stiege stirbt Roland Mathis, der widerwärtige Schnüffler, der Anton Galba und seine heimliche Geliebte mit ihrem Verhältnis erpresst hatte. In Panik lässt Galba, Leiter der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn, die Leiche im Häcksler verschwinden. Der den Fall untersuchende Polizist Nathan Weiss verdächtigt Galba von Anfang an. Allerdings gibt es auch in seinem Umfeld einen Widerling, den er gerne loswerden würde. Galba muss notgedrungen mitmachen, doch für Weiß ist das erst der Anfang: Es gilt, Schädlinge der Gesellschaft auszurotten.

Christine ist von Kindheitstagen an den Rollstuhl gefesselt. Sie lässt sich zu einer Pilgerreise nach Lourdes überreden, auch wenn sie dem Wunderglaube skeptisch gegenüber steht. Im Gegensatz zu einigen der anderen kranken Mitreisenden erwartet sie nichts von den diversen Anwendungen wie dem Baden oder dem Berührend der Felsen der Grotte. Doch sie findet Gefallen an einem der Begleiter ihrer Gruppe, einem Freiwilligen des Malteserordens, der sich rührend um sie kümmert. Dann geschieht tatsächlich ein Wunder.